Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Berichte über Abschied aus Downing Street: Tritt Keir Starmer am Montag zurück?

Anhören ( 2 min )
KI-Stimme
Berichte über Abschied aus Downing Street: Tritt Keir Starmer am Montag zurück?
Berichte über Abschied aus Downing Street: Tritt Keir Starmer am Montag zurück?
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Der britische Premierminister Keir Starmer könnte bereits in den kommenden Tagen seinen Rückzug aus der Politik einleiten. Das berichten die Sonntagszeitung The Observer sowie weitere britische Medien. Demnach soll Starmer nach Gesprächen mit Ministern, Beratern und Gewerkschaftsführern zu dem Schluss gekommen sein, dass er sich politisch nicht mehr im Amt halten könne. Ein Regierungsvertreter wies die Berichte jedoch umgehend zurück und erklärte, der Premierminister konzentriere sich auf seine Amtsgeschäfte.

Isabel Infantes/AP/Keystone
Premierminister Keir Starmer spricht mit Medien am Rande des G7-Gipfels
Isabel Infantes/AP/Keystone

Nach Angaben des Observer berät sich Starmer derzeit auf seinem Landsitz Chequers mit Vertrauten und seiner Ehefrau Victoria über das weitere Vorgehen. Führende Mitglieder der Labour-Partei rechnen dem Bericht zufolge damit, dass der Premier bereits am Montag eine Erklärung zu seiner politischen Zukunft abgeben könnte. Aus seinem Umfeld heisst es, Starmer wolle einen möglichen Führungswechsel so gestalten, dass kein Chaos in Regierung und Partei entsteht.

Die Spekulationen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem der Druck auf den Regierungschef stark zugenommen hat. Zwei Jahre nach seinem Wahlsieg kämpft Starmer mit historisch schlechten Umfragewerten. Nach empfindlichen Verlusten bei den Kommunalwahlen im Mai sowie mehreren Rücktritten innerhalb seines Kabinetts wächst die Unzufriedenheit in der eigenen Partei. Mehr als 100 Labour-Abgeordnete – rund ein Viertel der Fraktion im Unterhaus – sollen ihn inzwischen zum Rücktritt oder zumindest zur Festlegung eines Zeitplans für seinen Abgang aufgefordert haben.

Zusätzliche Dynamik erhielt die Debatte durch den Erfolg von Andy Burnham. Der parteiinterne Rivale Starmers gewann bei einer Nachwahl im nordenglischen Wahlkreis Makerfield einen Sitz im Unterhaus und kann damit offiziell für den Labour-Vorsitz kandidieren. Burnham hatte bereits vor der Wahl angekündigt, die Parteiführung herausfordern zu wollen. Der frühere Labour-Innenminister Alan Johnson erklärte gegenüber dem Sender LBC mit Blick auf Starmer: «Ich würde sagen, es ist vorbei, Keir.»

Noch am Freitag hatte Starmer betont, er habe von den Wählern ein Mandat erhalten, «um Veränderungen herbeizuführen», und werde sich einem möglichen parteiinternen Machtkampf stellen. Die Zeitung The Times berichtete jedoch unter Berufung auf eine Quelle aus seinem Umfeld, intern sei seine Haltung deutlich «nuancierter» als in der Öffentlichkeit. Ob es tatsächlich zu einer Rücktrittsankündigung am Montag kommt, bleibt deshalb offen.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 04.08.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.