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Bericht zu «Grooming Gangs»: Bis zu 250.000 Mädchen sollen in Grossbritannien Opfer sexueller Gewalt geworden sein

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Bericht zu «Grooming Gangs»: Bis zu 250.000 Mädchen sollen in Grossbritannien Opfer sexueller Gewalt geworden sein
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Ein neuer Untersuchungsbericht zu den «Grooming Gangs» in Grossbritannien geht von bis zu 250.000 Opfern sexueller Ausbeutung seit den 1950er Jahren aus. Der «Rape Gang Inquiry Report», der vom britischen Politiker Rupert Lowe initiiert wurde, zeichnet das Bild eines jahrzehntelangen Versagens von Polizei, Jugendämtern, Schulen, Krankenhäusern und politischen Verantwortlichen. Nach Angaben des Berichts waren zwischen 87 und 95 Prozent der Täter muslimische Männer, überwiegend pakistanischer Herkunft.

Adobe Stock/Rafael Ben-Ari/Chameleons Eye
Junge Frau allein in dunklem Tunnel (Symbolbild)
Adobe Stock/Rafael Ben-Ari/Chameleons Eye

Wie Apollo News berichtet, stützen die Autoren ihre Schätzung auf bekannte Missbrauchsskandale in Städten wie Rotherham und Telford, wo jeweils rund 1400 beziehungsweise 1000 Fälle dokumentiert worden sind. Der Bericht kommt zum Schluss, dass ähnliche Strukturen in zahlreichen weiteren Regionen des Landes existierten. Rund 40 Prozent der britischen Distrikte konnten laut den Verfassern eindeutig mit entsprechenden Delikten in Verbindung gebracht werden.

Auf mehr als hundert Seiten dokumentiert der Bericht zahlreiche Einzelschicksale. Beschrieben werden Fälle von systematischer Vergewaltigung, körperlicher Gewalt, Zwangsabtreibungen, Zwangsehen, Entführungen und religiösem Druck. Mehrfach hätten Opfer angegeben, von Behörden nicht ernst genommen worden zu sein. In einzelnen Fällen sollen Polizisten Hinweise auf die Herkunft der Täter aus Angst vor Rassismusvorwürfen ignoriert oder Ermittlungen nicht weiterverfolgt haben.

Die Debatte über die «Grooming Gangs» beschäftigt Grossbritannien seit Jahren. Bereits frühere Untersuchungen hatten schwere Versäumnisse lokaler Behörden offengelegt. Der nun veröffentlichte Bericht wirft den Verantwortlichen vor, aus politischen und gesellschaftlichen Gründen lange nicht entschlossen genug gehandelt zu haben. Lowe fordert eine umfassende nationale Aufarbeitung sowie strafrechtliche Konsequenzen für Beteiligte, die Missbrauchsfälle gedeckt oder ignoriert hätten. Die Veröffentlichung hat im Vereinigten Königreich erneut eine Diskussion über Migration, Integration, Polizeiarbeit und den Umgang staatlicher Stellen mit sexuellem Kindesmissbrauch ausgelöst.

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