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«Bedrohung für den Frieden»: Aussenminister Lawrow greift Europa scharf an und bietet Gespräche mit Kiew an

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«Bedrohung für den Frieden»: Aussenminister Lawrow greift Europa scharf an und bietet Gespräche mit Kiew an
«Bedrohung für den Frieden»: Aussenminister Lawrow greift Europa scharf an und bietet Gespräche mit Kiew an
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Russlands Aussenminister Sergei Lawrow wirft den USA vor, ihre Rolle als neutraler Vermittler im Ukraine-Krieg aufgegeben zu haben. Bei einer Medienkonferenz in Moskau erklärte Lawrow, Washington habe «jeden Anspruch auf die Rolle eines objektiven Vermittlers» verloren und verfolge stattdessen das Ziel, den Sanktionsdruck auf Russland zu erhöhen. Gleichzeitig bezeichnete er Europa wegen dessen militärischer Unterstützung für die Ukraine als «grosse Bedrohung für den internationalen Frieden und die internationale Sicherheit».

SERGEI ILNITSKY / KEYSTONE
Russlands Aussenminister Sergei Lawrow an einer Medienkonferenz in Moskau
SERGEI ILNITSKY / KEYSTONE

Hintergrund sind Beschlüsse der G-7-Staaten, die in der vergangenen Woche weitere Sanktionen gegen Russland sowie zusätzliche Militärhilfen für die Ukraine angekündigt hatten. Auch US-Präsident Donald Trump stellte eine Wiedereinführung ausgesetzter Ölsanktionen gegen Russland in Aussicht und forderte Moskau zu Verhandlungen über ein Ende des Krieges auf.

Lawrow erklärte, Russland sei weiterhin bereit, Gespräche mit der Ukraine zu führen. «Wir sind bereit, mit Kiew zu reden. Das waren wir immer», sagte er. Die Verhandlungen könnten an den Stand der Gespräche von Istanbul aus dem Jahr 2022 anknüpfen, die 2025 wiederaufgenommen worden seien.

An den russischen Forderungen will Moskau nach Angaben Lawrows jedoch festhalten. Dazu gehört unter anderem die vollständige Kontrolle über die von Russland beanspruchten Gebiete im Donbass. Die Ukraine lehnt diese Bedingungen ab. Die bislang letzten Friedensgespräche fanden im Februar unter Vermittlung der USA statt.

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