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Auto rast in Menschenmenge: CSD in Berlin nach tödlichem Vorfall abgebrochen

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Auto rast in Menschenmenge: CSD in Berlin nach tödlichem Vorfall abgebrochen
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Am Rande des Christopher Street Days (CSD) in Berlin ist ein Auto in eine Menschenmenge gefahren. Dabei wurde mindestens ein Mensch getötet, vierzehn weitere wurden verletzt. Das teilte die Berliner Polizei mit.

Der Vorfall ereignete sich am Samstagabend im Bereich des Tiergartens. Nach Angaben der Polizei fuhr kurz vor 22 Uhr ein weisses Fahrzeug auf dem Ahornsteig mehrere Menschen an. Unter den Verletzten befinden sich mehrere lebensgefährlich Verletzte. Der CSD wurde daraufhin abgebrochen.

Sebastian Gollnow/DPA/Keystone
Teilnehmer in Pride-Fahne neben Polizeifahrzeug nach Abbruch des CSD Berlin
Sebastian Gollnow/DPA/Keystone

Nach Angaben von Polizeisprecher Florian Nath prüfen die Ermittler zudem, ob es nach der Fahrt eine zweite Tatphase gegeben hat. Zeugen berichteten von Menschen mit Stichverletzungen. Die Polizei bestätigte diese Angaben zunächst nicht, erklärte jedoch, dies sei «Bestandteil der Ermittlungen». Medien berichteten, eine Person habe das Fahrzeug mit einem Messer oder einer Machete verlassen. Die Polizei fahndet nach einem oder mehreren Tatverdächtigen.

Polizisten sperrten den Bereich weiträumig ab und sicherten Spuren. Die Besucher wurden aufgefordert, das Gelände zu verlassen. Hunderttausende Menschen hatten zuvor am Christopher Street Day teilgenommen. Die Abschlussveranstaltung am Brandenburger Tor mit Sängerin Sarah Connor wurde nach dem Vorfall beendet. Zu den Hintergründen und einem möglichen Motiv machten die Ermittler zunächst keine Angaben.

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