Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Amtszeitbeschränkung in Ungarn, «10-Millionen-Schweiz»: Auch in Deutschland wäre ein frischer demokratischer Wind gefragt

Anhören ( 1 min )
KI-Stimme
Amtszeitbeschränkung in Ungarn, «10-Millionen-Schweiz»: Auch in Deutschland wäre ein frischer demokratischer Wind gefragt
Amtszeitbeschränkung in Ungarn, «10-Millionen-Schweiz»: Auch in Deutschland wäre ein frischer demokratischer Wind gefragt
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Was hatte man sich in Berlin gefreut, als Viktor Orbán weg war – ersetzt vom Strahlemann Peter Magyar. Demokratischer Aufbruch im finsteren Ungarn.

Da ist was dran. Der Neue tut etwas, das Friedrich Merz den Angstschweiss ins Gesicht treiben müsste: Er setzt Wahlversprechen um. In Ungarn gilt nun eine Amtszeitbegrenzung für den Regierungschef. Zweimal vier Jahre – das war's.

© KEYSTONE / JEAN-CHRISTOPHE BOTT
The Swiss flag is pictured on the shore of Lake Geneva, with the city of Lausanne, Switzerland, in the background, in Evian, France, Saturday, June 6, 2026
© KEYSTONE / JEAN-CHRISTOPHE BOTT

Wie in den USA. Wie in Frankreich. Wie in Brasilien. Wie in Mexiko.

Nicht wie in Deutschland, wo Helmut Kohl und Angela Merkel jeweils sechzehn Jahre das Amt verwalteten. Man kann nicht immer auf Eintagsfliegen wie Olaf Scholz oder Merz hoffen.

Dass Deutschlands Demokratie eine Frischzellenkur braucht, merken ausser der Besatzung im Raumschiff Berlin die meisten Bürger. Die Schweizer Abstimmung über die 10-Millionen-Initiative hat die Debatte über direkte Demokratie befeuert. Jetzt böte Magyars Beispiel einen Anstoss für eine Diskussion.

Die wird nicht kommen, denn an mehr Demokratie sind die «demokratischen Parteien» (eingetragenes Markenzeichen) nicht interessiert.

Wohl aber die AfD. In ihrem Programm finden sich sowohl Volksabstimmungen als auch Amtszeitbegrenzungen.

Hoppla, beinahe vergessen. Die AfD ist ja nicht demokratisch.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 04.08.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.