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Alles Zufall?!

Fussball ist im Grunde der schönste Beweis dafür, dass der Mensch Kontrolle massiv überschätzt. Wohl in keiner anderen Sportart wird derart viel Aufwand in Taktik, Datenanalyse und perfekte Abläufe investiert – nur damit am Ende ein lausig abgefälschter Ball über Sieg oder Krise entscheidet.
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Da stehen Trainer an der Seitenlinie mit fuchtelnden Händen. Laufwege werden einstudiert, Standards analysiert, Passquoten ausgewertet. Und dann prallt ein Schuss vom Knie eines Verteidigers ab und fliegt in einer physikalisch eher mutigen Flugbahn ins Netz.

Fussball lebt von diesen Momenten. Nicht trotz, sondern auch wegen ihnen. Würde immer die bessere Mannschaft gewinnen, wäre jede Weltmeisterschaft vermutlich bereits nach der Gruppenphase mathematisch erledigt. Stattdessen gewinnt manchmal einfach ein Gurkentor, was zufällig von der Mannschaft kommt, die schlicht den besseren Tag erwischt hat. Danach erklärt der Trainer etwas von Leidenschaft, Wille und Aufopferung, obwohl eigentlich alle wissen: Der Ball hätte genauso gut paar Zentimeter weiter links landen können.

Und genau deshalb schauen wir auch so gern zu. Weil Fussball eine der letzten grossen Bühnen ist, auf denen Chaos gesellschaftlich akzeptiert wird. Ähnlich funktioniert sonst höchstens noch der Strassenverkehr.

Auch dort versucht der Mensch verzweifelt, Kontrolle herzustellen. Dabei steckt die Autoindustrie im selben Dilemma wie ein Fussballtrainer: Einerseits verlangen Gesetzgeber und andere Institutionen maximale Sicherheit, Planbarkeit und Umsetzung. Andererseits möchten wir Menschen oft eigentlich nur in Ruhe gelassen werden. Bestes Beispiel: Assistenzsysteme. Offiziell sollen sie ja helfen. Inoffiziell verbringen viele Autofahrer die ersten Minuten jeder Fahrt damit, sie möglichst rasch auszuschalten.

Citroën hat daraus fast schon eine kleine Alltagstragödie gemacht. Die Taste mit dem Fahrzeugsymbol in der Mittelkonsole ist doppelt belegt. Ein kurzer Druck öffnet das Menü der Fahrhilfen. Bravo, doch wer länger als drei Sekunden draufbleibt, deaktiviert die Assistenten gleich komplett.
Das allein sagt eigentlich schon alles über den modernen Strassenverkehr. Wir haben Systeme an Board, die uns Menschen permanent hin zur Perfektion korrigieren sollten. Da der Strassenverkehr jedoch eine grosse Ansammlung von Zufällen ist, helfen diese nur bedingt, sodass die Hersteller einfache Wege entwickeln möglichst, sie für uns wieder loszuwerden.

Citroën baut seit 1919 Autos für Menschen, die Mobilität angenehmer wollen.

Mit mutigen Ideen, viel Komfort und einer breiten Modellpalette – vom kleinen Ami über den grossen C5 Aircross bis hin zu den praktischen Nutzfahrzeugen.

Die Marke bleibt ihrem Anspruch treu, den Alltag gelassener, cleverer und ein Stück französischer zu machen.

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