Die AfD überholt die CDU/CSU erstmals beim möglichen Wählerpotenzial und baut ihren Vorsprung in einer Insa-Umfrage aus. Dies berichtet die Bild-Zeitung.
Demnach kommt die AfD in der Sonntagsfrage auf 29 Prozent, während die Union 21 Prozent erreicht. In der sogenannten Potenzial-Analyse, die erfasst, wie viele Menschen sich grundsätzlich vorstellen können, eine Partei zu wählen, liegt die AfD mit 35 Prozent erstmals vor CDU und CSU mit 33 Prozent.
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Auch bei den sogenannten sicheren Stimmen verzeichnet die AfD Zuwächse. Laut Insa wollen 22 Prozent der Befragten die Partei mit hoher Wahrscheinlichkeit wählen. Bei der Union liegt dieser Wert bei 14 Prozent. Im September 2025 hatte er noch 18 Prozent betragen.
Zugleich sinkt der Anteil der Befragten, die eine Wahl der AfD grundsätzlich ausschliessen. Derzeit würden 49 Prozent nicht für die Partei stimmen. Bei der Union schliessen inzwischen 31 Prozent eine Wahl aus. Das entspricht einem Anstieg um zwei Prozentpunkte.
Für die SPD weist die Analyse ein gegenwärtiges Wählerpotenzial von 33 Prozent aus, obwohl die Partei in der Sonntagsfrage auf 12 Prozent kommt. 7 Prozent der Befragten gelten als sichere SPD-Wähler. Die Grünen erreichen in der Sonntagsfrage 14,5 Prozent. Ihr maximales Wählerpotenzial liegt bei 28,5 Prozent, während 9 Prozent als feste Anhänger gelten.