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AfD-Parteitag in Erfurt: Grünen-Politikerin Göring-Eckardt bezeichnet geplante Gegenproteste als «Fest der Demokratie»

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AfD-Parteitag in Erfurt: Grünen-Politikerin Göring-Eckardt bezeichnet geplante Gegenproteste als «Fest der Demokratie»
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Die Grünen-Politikerin Katrin Göring-Eckardt hat zur Teilnahme an den Protesten gegen den AfD-Bundesparteitag am Wochenende in Erfurt aufgerufen. Gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland sprach die ehemalige Bundestagsvizepräsidentin von einem «grossen Fest der Demokratie». Der Protest werde «laut», «bunt» und offen für alle sein, die sich der AfD «friedlich entgegenstellen» wollten. Zugleich appellierte sie an alle Teilnehmer, friedlich zu demonstrieren.

Kay Nietfeld/DPA/Keystone
Katrin Göring-Eckardt bei einem Pressestatement im Bundestag
Kay Nietfeld/DPA/Keystone

Der Bundesparteitag der AfD findet am 4. und 5. Juli auf dem Erfurter Messegelände statt. Mehrere Bündnisse haben zu Gegendemonstrationen aufgerufen. Das Bündnis «Widersetzen» kündigte an, den Parteitag mit Sitzblockaden möglichst vollständig verhindern zu wollen. An den Aktionen wollen sich unter anderem die Kampagnenorganisation Campact sowie die Klimaaktivistin Luisa Neubauer beteiligen.

Auch Grünen-Chef Felix Banaszak sprach sich für Blockaden aus. Gegenüber Welt TV erklärte er, zu einem «starken Bild einer wehrhaften, aber eben friedlichen Demokratie» könnten auch Blockaden gehören. Diese müssten nicht zwingend als Sitzblockaden erfolgen; auch im Stehen lasse sich ein deutliches Signal gegen die AfD setzen.

Nach Angaben der Veranstalter werden in Erfurt mehrere Zehntausend Gegendemonstranten erwartet. Die Polizei rechnet laut internen Lageeinschätzungen mit bis zu 50.000 Teilnehmern sowie mit bis zu 2500 gewaltbereiten oder gewaltsuchenden Linksextremisten. Die Sicherheitsbehörden bereiten sich deshalb auf einen der grössten Polizeieinsätze in Thüringen seit Jahren vor.

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