Die AfD würde bei einer Landtagswahl in Brandenburg so stark abschneiden wie nie zuvor. Laut einer am Mittwoch veröffentlichten Umfrage von Infratest Dimap für den Rundfunk Berlin-Brandenburg käme die Partei auf 37 Prozent und läge damit 15 Prozentpunkte vor der regierenden SPD. Das berichtet die Welt.
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Die SPD von Ministerpräsident Dietmar Woidke erreicht in der Erhebung 22 Prozent und verliert damit gegenüber der Landtagswahl 2024 deutlich. CDU und Linke folgen mit jeweils 12 Prozent auf dem dritten Platz. Während die CDU ihr Ergebnis in etwa hält, vervierfacht die Linke ihren Stimmenanteil gegenüber der letzten Landtagswahl. Die Grünen kommen auf 6 Prozent, das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) würde mit 4 Prozent an der 5-Prozent-Hürde scheitern.
Auch mit der Arbeit der Landesregierung sind viele Brandenburger unzufrieden. Nur 28 Prozent bewerten die Koalition aus SPD und CDU positiv, 62 Prozent äussern sich unzufrieden. In den Bereichen Schule und Bildung, innere Sicherheit, Zuwanderung und Wirtschaft traut eine Mehrheit der Regierung keine Verbesserungen zu.
Trotz der schlechten Werte für die Koalition bleibt Ministerpräsident Dietmar Woidke der mit Abstand beliebteste Politiker des Landes. 57 Prozent der Befragten sprechen sich dafür aus, dass der SPD-Politiker bis zur regulären Landtagswahl 2029 im Amt bleibt. Für die repräsentative Umfrage befragte Infratest Dimap vom 18. bis zum 22. Juni insgesamt 1159 Wahlberechtigte in Brandenburg.