Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche warnt davor, dass der wachsende Zuspruch für die AfD ausländische Investoren abschrecken könnte. Dies sagte Reiche der Financial Times vor dem geplanten Investitionsgipfel in Berlin.
Die zunehmende Unterstützung für die AfD könne bei potenziellen Investoren «Bedenken auslösen», sagte Reiche. Mit Blick auf das Wirtschaftsprogramm der Partei erklärte sie, dieses sei eine «wilde Mischung» ohne «klares Konzept» und enthalte «sozialistische Elemente». Zudem bezeichnete sie die AfD als einen der «besten Verbündeten von Putin».
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Die Bundesregierung will bis 2040 mindestens 3,75 Billionen Euro zusätzliches privates Kapital mobilisieren. Hinzu sollen laut Reiche rund 1,9 Billionen Euro an öffentlichen Investitionen kommen. Beim «Invest in Germany»-Gipfel am 19. Oktober erwartet die Regierung bis zu 200 Investoren.
Reiche wirbt nach eigenen Angaben bei Investoren aus den USA, aus Asien und dem Nahen Osten insbesondere für Investitionen in den deutschen Mittelstand. Trotz der wirtschaftlichen Probleme bezeichnete sie Deutschland als «industrielles Kraftzentrum» mit wettbewerbsfähigen Industrienetzwerken, Spitzenforschung und hochqualifizierten Arbeitskräften.