Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Ärger am Wörthersee: Schlager-Legende Heino droht mit Boykott wegen Gender-Doppelpunkt im Titel eines Filmes

Anhören ( 1 min )
KI-Stimme
Ärger am Wörthersee: Schlager-Legende Heino droht mit Boykott wegen Gender-Doppelpunkt im Titel eines Filmes
Ärger am Wörthersee: Schlager-Legende Heino droht mit Boykott wegen Gender-Doppelpunkt im Titel eines Filmes
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Beim Schlager-Urgestein Heino (87) hört der Spass auf, wenn es um die deutsche Sprache geht. Auslöser für den jüngsten Eklat sind die Dreharbeiten zum Serien-Pilotfilm «Die Rettungsschwimmer vom Wörthersee» im österreichischen Velden.

Zugesagt hatte der Musiker für genau diesen Filmtitel. Am Set sah er sich plötzlich mit der Abwandlung «Die Rettungsschwimmer:innen» konfrontiert.

HORST OSSINGER / KEYSTONE
Heino bei Dreharbeiten in Bad Muenstereifel
HORST OSSINGER / KEYSTONE

Für den bekennenden Gendergegner eine unüberwindbare Hürde: «Es ist bekannt, dass ich vom Gendern nichts halte, weil es meiner Meinung nach unsere schöne deutsche Sprache verhunzt», stellte Heino gegenüber der Bild klar. Bei Projekten mit Gender-Vorgaben mache er grundsätzlich nicht mit, «geschweige denn, wo man sogar den Filmtitel in Gendersprache hält».

Nachdem sein Manager Helmut Werner intervenierte und die Regisseurin Stefanie Mayer den Titel zunächst als vorläufigen Arbeitstitel deklarierte, stand Heino für eine Seenotrettungsszene im Speedboot vor der Kamera. Als der Doppelpunkttitel jedoch erneut auf den offiziellen Dispositionen auftauchte, eskalierte der Streit.

Heino droht nun mit dem totalen Ausstieg: Für geplante Szenen im Schlosshotel Velden stehe er nicht mehr bereit, den angedachten Titelsong werde er verweigern, und auch das bereits gedrehte Material dürfe im Ernstfall nicht verwendet werden. «Das hat die Produzentin hoffentlich zur Einsicht gebracht», so der Sänger.

Regisseurin Mayer verteidigt ihren Schritt mit Diversität: In ihrem Projekt wirkten schliesslich auch Frauen und queere Menschen mit. Die endgültige Namensgebung wolle sie sich noch offenhalten.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 06.10.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.