Wortgefechte kann man mit dem Säbel, dem Florett oder mit dem Zweihänder austragen. Joschka Fischer hat zur verbalen Keule gegriffen, als er 1984 im Bundestag den damaligen Vizepräsidenten Richard Stücklen beleidigte: «Mit Verlaub, Herr Präsident, Sie sind ein Arschloch!» Im 19. Jahrhundert wäre es zu einem Duell gekommen. Beleidigungen dieser Art finden sonst eher auf dem Fussballplatz statt. Mario Basler warf einmal dem Fussballer Abderrahim Ouakili «scheissmarokkanisches Arschloch» an den Kopf. Dieser reagierte souverän: «Arschloch allein hätte auch genügt.»
Die meisten Menschen werden punkto Schlagfertigkeit wohl Mark Twain zustimmen, der sagte, Schlagfert ...