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Andreas Pflüger: Wie Sterben geht. Suhrkamp. 448 S., Fr. 34.90

Berlin 1983. Eine Stadt, bei der Nina Winter immer das Wort «nie» einfiel: «Nie satt. Nie grosszügig. Nie schwerelos. Nie mehr das, was es einmal war.» Sie sitzt im Taxi auf dem Weg zur Glienicker Brücke, zu einer Art Familienfest von BND, CIA und KGB. Es geht um einen Gefangenenaustausch: Der in den USA wegen Mordes festgesetzte Sohn eines Mitgliedes des Politbüros des ZK der KPdSU soll gegen einen hohen sowjetischen KGB-Offizier ausgetauscht werden, Rem Kukura, einen willigen Geheimnisverräter, den Nina identifizieren muss. Übergabe um 22 Uhr. Wenige Minuten später ist der komplette Westberliner Teil der Brücke weg. Mitsamt den beiden Männern und Nina. So beg ...
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