Nach dem Nein zur «Keine 10-Millionen-Schweiz!»-Initiative fordert der Luzerner FDP-Ständerat Damian Müller im Blick eine «Asylrevolution». Er verlangt eine «radikale Kehrtwende in der Schweizer Asylpolitik nach dänischem Vorbild» – mit dem konsequenten Fokus auf «temporärem Schutz und schneller Heimkehr». Wenn ein stets nach Mehrheiten schielender Majorzpolitiker mit Bundesratsambitionen von einer «Asylrevolution» spricht, sollte man wissen, dass der Urheber zwar ein laut knallendes Feuerwerk zwecks Aufmerksamkeitsbeschaffung in die Luft schiesst. Damit das Publikum im besten Fall verblüfft etwa «Ah!» und «Oh!» ruft. Irgendwelche Substanz ist Müllers Aussage aber ...