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«Zeitalter der unangefochtenen Dominanz der USA ist vorbei»: US-Vizepräsident J. D. Vance über die neue Geopolitik

Die Vereinigten Staaten stehen laut Vizepräsident J. D. Vance vor einem fundamentalen Wandel in ihrer sicherheitspolitischen Lage. In einer Rede vor Absolventen der US Naval Academy in Annapolis erklärte Vance, sie träten ihren Dienst in einem «neuen und sehr gefährlichen Zeitalter» an, geprägt durch rivalisierende Mächte wie China und Russland, die entschlossen seien, «uns in jedem einzelnen Bereich zu schlagen».

Copyright 2025 The Associated Press. All rights reserved
Vice President JD Vance displays a U
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Vance kritisierte in seiner Ansprache die bisherigen US-Aussenpolitik scharf. «Nach dem Kalten Krieg glaubten wir, dass kein Land es mit uns aufnehmen könne. Doch das Zeitalter der unangefochtenen Dominanz der USA ist vorbei», sagte Vance. Künftig werde es «keine undefinierten Missionen» und «keine endlosen Konflikte» mehr geben. Stattdessen setze die Regierung Trump auf eine realistische Strategie, bei der nationale Interessen im Vordergrund stünden.

In der Vergangenheit hätten US-Regierungen, s0 Vance, auf «Nation-Building» gesetzt und versucht, andere Länder zu verändern, obwohl diese wenig mit den Kerninteressen der USA zu tun gehabt hätten. Das habe dazu geführt, dass «harte Macht durch weiche Macht ersetzt wurde» – man habe aufgehört, selbst Waffen zu produzieren, und sich auf eine wirtschaftliche Integration mit Staaten wie China verlassen, im Glauben, dies werde zu Frieden führen.

«Wir können nicht mehr davon ausgehen, dass unsere Einsätze ohne Kosten bleiben», so Vance. Deshalb investiere die Regierung in Innovation, fördere Risikobereitschaft im Verteidigungsministerium und vereinfache die Waffenbeschaffung. Es gehe darum, künftige Kriege nicht nur mit den richtigen Zielen, sondern auch mit den richtigen Mitteln zu führen.

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