Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

«Wir wollen keinen Krieg mit Deutschland»: Russlands Botschafter in Berlin warnt deutsche Politiker vor weiterer Eskalation

Anhören ( 1 min )
KI-Stimme
«Wir wollen keinen Krieg mit Deutschland»: Russlands Botschafter in Berlin warnt deutsche Politiker vor weiterer Eskalation
«Wir wollen keinen Krieg mit Deutschland»: Russlands Botschafter in Berlin warnt deutsche Politiker vor weiterer Eskalation
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Russlands Botschafter in Berlin, Sergei Netschajew, weist die jüngsten deutschen Vorwürfe gegen Moskau zurück und warnt vor einer weiteren Eskalation im deutsch-russischen Verhältnis. «Wir wollen kein Krieg mit Deutschland», sagte Netschajew im Podcast «ungeskriptet» von Ben Berndt. Teile des gut einstündigen Gesprächs veröffentlichte die Ostdeutsche Allgemeine Zeitung vorab.

«Wir wollen keinen Krieg mit Deutschland»: Russlands Botschafter in Berlin warnt deutsche Politiker vor weiterer Eskalation

Der Botschafter reagierte damit auf die Spannungen nach dem Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig/Halle im August. Aussenminister Johann Wadephul (CDU) und Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) machten Russland am Dienstag offiziell für den versuchten Anschlag verantwortlich. Moskau bestreitet die Vorwürfe.

Berlin kündigte daraufhin weitere diplomatische Schritte an. Das letzte russische Generalkonsulat in Bonn soll geschlossen werden. Zudem kündigte Deutschland das bilaterale Rahmen- und Liegenschaftsabkommen von 2011, das unter anderem den rechtlichen Status des Russischen Hauses in Berlin und der Goethe-Institute in Russland regelt. Moskau reagierte seinerseits mit der angekündigten Schliessung der drei verbliebenen Goethe-Institute in Moskau, St. Petersburg und Nowosibirsk.

Netschajew bezeichnete die deutschen Massnahmen als aussergewöhnlich weitreichend. «Die Massnahmen, die […] angeblich anlässlich dieses Vorfalls [eingeführt sind] – die sind drastisch und enorm streng. […] Was wir, ich würde sagen, nach dem Weltkrieg noch nie gehabt haben», sagte er.

Zugleich warb der Botschafter für eine Wiederannäherung. «Wir brauchen Freundschaft mit Russland, gute Beziehungen mit Russland, Vertrauen mit Russland. Das brachte dem deutschen Volke immer positive Ergebnisse und positive Entwicklungen. Schlechte Beziehungen brachten unseren beiden Völkern Katastrophen und Tragödien. Schluss damit.»

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 06.10.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.