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Windkraft-Aus in den USA: Energiekonzern streicht Offshore-Projekte – und erzielt Deal mit Trump-Regierung

Der Energiekonzern RWE gibt seine Offshore-Windkraftprojekte vor der US-Küste auf und erhält dafür im Rahmen eines Vergleichs mit der US-Regierung mehr als 1,2 Milliarden US-Dollar. Dies berichten die Nachrichtenagenturen dpa und Reuters. Die US-Tochter RWE U.S. Offshore verzichtet im Gegenzug auf Ansprüche gegen die Regierung und gibt Pachtrechte für Windkraftanlagen vor den Küsten von New York, Kalifornien und Louisiana zurück.

Copyright 2023 The Associated Press. All rights reserved.
Windräder an Land in Atlantic City, New Jersey (Symbolbild)
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Nach Unternehmensangaben hat RWE bereits mehr als eine Milliarde US-Dollar in die Planung der Vorhaben investiert. «Nach sorgfältiger Abwägung wurde festgestellt, dass für diese Projekte in den USA auf absehbare Zeit keine Genehmigungsfähigkeit gegeben ist», teilte der Konzern mit. Stattdessen will RWE künftig Millionenbeträge in Projekte für verflüssigtes Erdgas und andere Gasvorhaben in den USA investieren.

US-Präsident Donald Trump lehnt den Ausbau der Windkraft ab und setzt auf andere Energiequellen wie Kohle. US-Innenminister Doug Burgum erklärte, die Einigung mit RWE werde begrüsst. Sie trage dazu bei, Investitionen in Projekte zu fördern, die bezahlbaren Strom und eine verlässliche Grundlastversorgung für amerikanische Verbraucher sicherstellen sollen. Ein Sprecher des Ministeriums verwies zudem darauf, dass Offshore-Windenergie weiterhin stark von ausländischen Lieferketten abhängig sei.

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