Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Weissrussland: Regierung in Belarus lässt Oppositionsführer frei

Der belarussische Oppositionsführer Sjarhei Zichanouski ist nach über vier Jahren Haft freigekommen. Wie das Onlineportal Politico berichtet, erfolgte seine Freilassung im Rahmen eines Abkommens, das von Keith Kellogg, dem US-Sondergesandten, ausgehandelt wurde.

Zichanouski war seit Mai 2020 inhaftiert, nachdem er bei den Präsidentschaftswahlen gegen Amtsinhaber Alexander Lukaschenko antreten wollte. Seine Verhaftung hatte landesweite Proteste ausgelöst. Nun wurde er zusammen mit weiteren politischen Gefangenen begnadigt – mutmasslich als Folge eines Treffens zwischen Kellogg und Lukaschenko in der vergangenen Woche.

Copyright 2025 The Associated Press. All rights reserved.
Syarhei Tsikhanouski, left, Belarusian opposition activist released from a Belarusian prison, embraces his wife, Belarusian opposition leader Sviatlana Tsikhanouskaya, after a news conference in Vilnius, Lithuania, Sunday, June 22, 2025
Copyright 2025 The Associated Press. All rights reserved.

Die Freilassung ist auch ein symbolischer Erfolg für seine Ehefrau Swjatlana Zichanouskaja, die nach der umstrittenen Wahl 2020 ins Exil nach Litauen ging. Auf der Plattform X veröffentlichte sie ein Video mit den Worten: «Die Freilassung von Sjarhei ist ein Schritt in Richtung Freiheit für ganz Belarus. Ich bin zutiefst dankbar für die unglaubliche Unterstützung.»

Zichanouskaja bedankte sich ausdrücklich bei US-Präsident Donald Trump, dem Aussenministerium, General Kellogg sowie bei Litauen und der EU. Auch internationale Reaktionen blieben nicht aus. Grossbritanniens Premierminister Keir Starmer erklärte, die Freilassung erinnere daran, «dass demokratische Werte nicht zum Schweigen gebracht werden können».

Zu den weiteren freigelassenen Personen gehören laut russischen Medien der Journalist Igor Karnei und die Wissenschaftlerin Natalia Dulina aus Minsk. Eine Stellungnahme aus Minsk zu den Motiven der Freilassung liegt bislang nicht vor.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 06.10.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.