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Der argentinische Präsident Javier Milei hat eine deutliche Verschärfung der Einwanderungsregeln angekündigt. Künftig sollen Personen mit Vorstrafen nicht mehr ins Land gelassen, straffällige Ausländer zügig ausgewiesen sowie finanzielle Hürden für Aufenthaltsgenehmigungen eingeführt werden. Ausserdem sollen Migranten für den Zugang zu öffentlicher Gesundheitsversorgung und Bildung zahlen müssen. Das verkündete Regierungssprecher Manuel Adorni laut Financial Times.
«Wir hatten lange ein Einwanderungsregime, das Chaos und Missbrauch einlud», erklärte Adorni. «Es ist Zeit, unsere Geschichte zu ehren und Argentinien wieder gross zu machen.» Mit diesem Slogan zitiert die Regierung US-Präsident Donald Trump. Während Argentinien traditionell eine liberale Migrationspolitik pflegte, markiert die Reform einen Kurswechsel.