Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

«Was planen die Verfassungsfeinde?»: Spiegel legt nach AfD-Wahlsieg mit neuer Titelgeschichte nach

Anhören ( 1 min )
KI-Stimme
«Was planen die Verfassungsfeinde?»: Spiegel legt nach AfD-Wahlsieg mit neuer Titelgeschichte nach
«Was planen die Verfassungsfeinde?»: Spiegel legt nach AfD-Wahlsieg mit neuer Titelgeschichte nach
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Der Spiegel legt nach dem Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt mit einer neuen Titelgeschichte über die Partei nach. «Was planen die Verfassungsfeinde?», fragt das Nachrichtenmagazin auf seinem aktuellen Cover. Darunter steht: «So will die AfD Sachsen-Anhalt umbauen – und die Macht in ganz Deutschland erobern.» Zu sehen sind Wahlsieger Ulrich Siegmund sowie die AfD-Bundesvorsitzenden Alice Weidel und Tino Chrupalla, eingefärbt in kräftiges Rot.

Screenshot X/@derspiegel
Spiegel-Titel mit Ulrich Siegmund, Alice Weidel und Tino Chrupalla
Screenshot X/@derspiegel

Bereits vor der Landtagswahl hatte der Spiegel Siegmund auf die Titelseite gesetzt und ihn als «gefährlichsten Mann Deutschlands» bezeichnet. Die Aufmachung erinnerte an ein Fahndungsplakat. Die AfD gewann die Wahl anschliessend mit 43,8 Prozent und verfehlte die absolute Mehrheit nur knapp. Siegmund reagierte auf das damalige Cover mit Spott und signierte im Wahlkampf Hunderte Exemplare.

In der neuen Titelgeschichte entwirft das Magazin Szenarien für eine mögliche AfD-Regierung. Im Zentrum stehen die angekündigte Verschärfung der Migrationspolitik, Änderungen im Schulwesen sowie ein möglicher Umbau von Verwaltung, Justiz und Verfassungsschutz. Die AfD wolle eine «Abschiebe- und Remigrationsoffensive» und habe angekündigt, Schlüsselpositionen in der Landesverwaltung neu zu besetzen. Der Spiegel warnt dabei vor einer «schleichenden Ideologisierung der Verwaltung».

Die erneute Titelwahl sorgt auch in der CDU für Streit. Serap Güler, Staatsministerin im Auswärtigen Amt, schrieb auf X, der Spiegel habe «so ziemlich gar nichts verstanden». Mit solchen AfD-Titelbildern werde man die Partei jedenfalls nicht kleinbekommen. Der frühere CDU-Generalsekretär Ruprecht Polenz widersprach: «Aber man macht klar, mit wem man es zu tun hat.»

Schon das erste Siegmund-Cover hatte heftige Kritik ausgelöst. Spiegel-Chefredakteur Dirk Kurbjuweit verteidigte damals die Zuspitzung: «Sagen, was ist» gelte auch für die Titelseite.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 06.10.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.