Warnung vor Russland: Mehrere europäische Regierungen halten Drohnen- oder Raketenangriffe auf Nato-Staaten für möglich
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Warnung vor Russland: Mehrere europäische Regierungen halten Drohnen- oder Raketenangriffe auf Nato-Staaten für möglich

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Warnung vor Russland: Mehrere europäische Regierungen halten Drohnen- oder Raketenangriffe auf Nato-Staaten für möglich
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Mehrere europäische Regierungen warnen vor möglichen russischen Drohnen- oder Raketenangriffen auf Nato-Staaten, während das Bündnis derzeit keine unmittelbare Angriffsgefahr sieht. Polen, Frankreich, Finnland und die Niederlande rufen zu erhöhter Wachsamkeit auf. Dies berichtet Politico.

Polens Ministerpräsident Donald Tusk warnte, Russland könnte «in den nächsten Monaten» Drohnen oder Raketen gegen Nato-Länder einsetzen, die die Ukraine unterstützen. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron bezeichnete Tusks Warnungen als «fundiert und gut dokumentiert». Die russische hybride Bedrohung gegen Europa und Frankreich habe sich in den vergangenen Wochen verschärft. Finnlands Präsident Alexander Stubb erklärte, die Bevölkerung solle sich mental darauf vorbereiten, dass etwas passieren könne.

TERESA SUAREZ / POOL / KEYSTONE
epa13108838 (L-R) Latvian Prime Minister Andris Kulbergs, British Prime Minister Keir Starmer, Dutch Prime Minister Rob Jetten, Ukrainian President Volodymyr Zelensky, Moldovan President Maia Sandu, Estonian Prime Minister Kristen Michal, French President Emmanuel Macron, Swedish Prime Minister Ulf Kristersson, Croatian Prime Minister Andrej Plenkovic, Polish Prime Minister Donald Tusk, and Czech Prime Minister Andrej Babis pose for a group photo ahead of the Coalition of the Willing summit on security guarantees for Ukraine at the Hotel des Invalides in Paris, France, 13 July 2026
TERESA SUAREZ / POOL / KEYSTONE

Die Nato hat ihre Gefahreneinschätzung bislang jedoch nicht geändert. «Zum jetzigen Zeitpunkt sehen wir keine unmittelbar bevorstehende Gefahr eines Angriffs», erklärte ein Nato-Vertreter. Nach Angaben von zwei Diplomaten wurden die Bündnispartner bislang auch nicht offiziell über neue Geheimdiensterkenntnisse informiert.

Deutschland bereitet unterdessen Krankenhäuser auf einen möglichen Konflikt vor. Litauen hat Evakuierungspläne aktualisiert. Zwischen Januar und August wurden laut dem ukrainischen Sahaidachnyi Security Center europaweit 100 offiziell zugeordnete hybride Vorfälle registriert. Im Vorjahreszeitraum waren es 60.

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