Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Vor Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: Studie warnt vor Wohlstandsverlusten im Osten ohne weitere Zuwanderung

Anhören ( 1 min )
KI-Stimme
Vor Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: Studie warnt vor Wohlstandsverlusten im Osten ohne weitere Zuwanderung
Vor Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: Studie warnt vor Wohlstandsverlusten im Osten ohne weitere Zuwanderung
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Ostdeutschland drohen nach einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) ohne weitere Zuwanderung wachsende Arbeitskräftelücken und Wohlstandsverluste. Zwischen 2023 und 2025 sank die Zahl der Beschäftigten mit deutscher Staatsangehörigkeit in den sechs ostdeutschen Bundesländern inklusive Berlin um rund 141.000. Gleichzeitig kamen 90.000 Beschäftigte ohne deutschen Pass hinzu. Dies berichtet ntv.

Gaetan Bally/Keystone
Passantinnen und Passanten in einer Einkaufsstrasse (Symbolbild)
Gaetan Bally/Keystone

Die Gesamtbeschäftigung im Osten ging in diesem Zeitraum um 0,8 Prozent zurück. Bei deutschen Beschäftigten betrug das Minus 2,5 Prozent. Deutschlandweit nahm die Beschäftigung dagegen insgesamt um 0,2 Prozent zu.

Das IW erwartet durch Renteneintritte weitere Verluste. Hinzu kommt eine zunehmende Rückwanderung nach Polen und in andere osteuropäische EU-Staaten. Bis Ende 2025 verlor Ostdeutschland dadurch bereits 7800 Beschäftigte.

Das Institut fordert deshalb, die Zuwanderung von Arbeitskräften aus Drittstaaten zu stärken. Andernfalls könnten «substanzielle Lücken an den Arbeitsmärkten» entstehen und sich dies «sehr negativ auf den Wohlstand auswirken».

Ende 2025 arbeiteten 845.000 ausländische sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in Ostdeutschland. Ihr Anteil an der Beschäftigung stieg von 4,8 Prozent im Jahr 2015 auf 13,3 Prozent. Beschäftigte ohne deutsche Staatsangehörigkeit erwirtschafteten laut IW 2025 rund 68,3 Milliarden Euro und damit 10,5 Prozent der ostdeutschen Wertschöpfung.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 06.10.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.