Grüezi miteinander, ganz herzlich willkommen und einen wunderschönen guten Morgen, meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde aus nah und fern. Wieder zurück im Institut für fortgeschrittene Gegenwartskunde und angewandte Wirklichkeitsstudien. Begrüsse ich Sie zur internationalen Ausgabe von Weltwoche Daily, die andere Sicht, unabhängig... kritisch gut gelaunt und zuversichtlich am Freitag, dem 18. September 2026. Die wichtigste Meldung des Tages kommt in den deutschen Medien überhaupt nicht vor. Und wenn sie vorkommt, dann höchstens unter ferner Liefen bei den Kurznachrichten, aber nicht am gebührenden Platz, nämlich an der Spitze der Schlagzeilen. Gestern hat Ursula von der Leyen die EU-Kommissions- Bundespräsidentin im Dienste des ukrainischen Präsidenten Selenskyj folgenden Eintrag auf X veröffentlicht. Ich hatte gerade ein Telefonat mit Präsident Selenskyj. Morgen werden wir 3,3 Milliarden Euro für Raketen und Drohnen in der Ukraine auszahlen. Vollständiges Readout, siehe unten. Morgen, also heute, werden wir 3,3 Milliarden Euro für Raketen und Drohnen in der Ukraine auszahlen. Meine Damen und Herren, das ist irre. Das ist verrückt. Das ist eine Politik der Kriegsintensivierung, die die Gefahr eines Dritten Weltkriegs, der dann natürlich auf europäischem, vor allem auf deutschem Boden ausgefochten werden wird, noch einmal drastisch erhöht. Diese EU hat sich von einem Friedensprojekt unter Frau von der Leyen zu einem Verbund von Kriegstreibern entwickelt. Und das ist hochgradig. Besorgnis erregend und fast schon stolz im Jubelton wird das vermeldet. Hurra, schreibt sie nicht, aber das denkt sie. Morgen werden wir 3,3 Milliarden für Raketen und Drohnen in der Ukraine auszahlen. Und was passiert dann mit diesen Raketen und Drohnen? Mit denen greift dann Präsident Zelenskyj in seinem Bestreben, diesen Krieg immer weiter zu eskalieren, um eben noch mehr Länder hineinzuziehen. Mit dem wird er Ziele tief im russischen Gelände angreifen. Die EU befähigt ihn, dies zu tun. Die EU wird immer mehr und immer drastischer zur Kriegspartei gegen die Atommacht Russland. Und ich frage mich, wie solche Entscheidungen zustande kommen und wie die Diskussionen laufen, die solchen Entscheidungen vorausgehen. Ob man da überhaupt einen Gedanken darauf verschwendet, wie so etwas dann auf der anderen Seite ankommt. Aber alles, was von der anderen Seite gesagt wird, wird ja innerhalb der EU entweder verboten, wegzensuriert oder als Propaganda weggewischt. Propaganda ist ein Gaunerwort im Krieg. Denn im Krieg betreiben alle Seiten Propaganda. Umso wichtiger wäre es, dass die Medien Abstand nehmen und mit Blick aufs Grundsätzliche die Situation zu beurteilen versuchen. Und das Grundsätzliche kann ja wohl nur lauten, nie wieder Krieg in Europa. Nichts tun, was den Krieg in Europa wahrscheinlicher machen könnte. Aber die EU macht genau das Gegenteil. Weil abgesehen davon... Dass diese Milliarden einfach nonstop in die Ukraine geschoben werden. 90 Milliarden hat man bereits verabschiedet. 23 weitere Milliarden, nach denen ruft jetzt Zelensky. 3,3 Milliarden bekommt er. Und das Ganze ist abgezirkelt darauf, den Krieg zu eskalieren auf russisches Gelände. Und ich kann Ihnen sagen, was das in Russland auslöst. Das wird dort natürlich den Ingrim und die Wut... der nationalistischen Kreise, die massiv Druck machen auf den Kreml, verschärfen, erhöhen, dass man diesen kriegsbetrunkenen Europäern, die sich hier auf einen Krieg einlassen, dem sie gar nicht gewachsen sind, dass man denen einmal eine Lektion erteilt. Das ist eine Strategie des Hochrisikos. Aber wir müssen hier ganz genau argumentieren. Wer geht denn da eigentlich das Risiko ein? Die Politiker, die das beschliessen, eine Ursula von der Leyen, die geht kein oder ein nur sehr geringfügiges Risiko ein. Das Risiko allerdings dieser Kriegstreiberstrategie Dieses Risiko haben die Bevölkerungen zu tragen, haben sie zu tragen. In Form von steigenden Energiepreisen, in Form von einer möglichen Kriegsgefahr, die dann dazu führt, dass sie selber im Krieg sterben müssen, dass ihre Kinder reingezogen würden und so weiter. Das ist eine asymmetrische Kriegsführung der Europäischen Union, nicht nur gegen Russland, sondern auch gegen die eigene Bevölkerung in der Europäischen Union. Und Europa ist schon jetzt einer der ganz grossen Verlierer dieses Krieges. Und ich muss das hier einfach nochmal in Erinnerung rufen, aber da sage ich nichts, was Sie nicht schon wüssten. Man kann Russland militärisch nicht besiegen. Und Präsident Zelensky kann auch mit dieser Politik der Nadelstiche Russland nicht in die Knie zwingen, mit dieser Eskalation. Aber er erhöht dadurch einfach das Risiko, dass die Russen zurückschlagen, antworten und jene... Kräfte ins Visier nehmen, die eben Selensky zuallererst befähigen, diese Eskalation überhaupt vom Zaun zu brechen. Und das ist ja auch die ganz grosse Mahnung von Julia Mendel, die jetzt am EU-Parlament in Straßburg hätte reden sollen. Die EU hat alles daran gesetzt, Präsident Selensky hat alles daran gesetzt, dass die ehemalige Pressechefin der ukrainischen Regierung, die enge Mitarbeiterin Selenskys, nicht auftreten darf. Man wollte sie mundtot machen, hat versucht, die technischen Übermittlungsmöglichkeiten zu blockieren. Man hat die Dolmetscher domestiziert, man hat sie gesperrt, man hat ihnen verboten, hier Übersetzungsleistungen zu erbringen. Trotzdem, und da bin ich stolz, dass die Weltwoche einen Beitrag leisten konnte, trotzdem hat dieser Auftritt stattgefunden. Sie konnte zwar nicht ins Parlament kommen, aber sie hat mit einem Livestream ihre Ansprache gehalten. Wir haben es dokumentiert. Es gab auch eine Frage- und Antwortrunde. Ich habe Julia Mendel vorher über eine Stunde lang gesprochen und da legt sie es dar. Präsident Zelensky ist heute das grösste Friedenshindernis in der Ukraine. Grösser als Putin, das sagt sie. Ich fordere sie auch etwas heraus, das Ganze zu begründen. Und sie sagt, mit dieser Politik zerstöre Zelensky die Ukraine. Die Ukraine stehe am Rand der Auslöschung. Und die EU das Friedensprojekt. Ermöglicht setzt Zelensky überhaupt erst in die Lage, so eine Politik aus Sicht von Julia Mendel, zerstörerische, verheerende Politik, vor allem für die Ukraine, durchzuführen? Was ist die Situation, die komplett jetzt in der heutigen medialen Berichterstattung? mit keiner Zeile auch nur im Entferntesten in Erwägung gezogen wird. Also hier ist schon ein komplettes Totalversagen der deutschen Medien zu beobachten. Gerade sie, die doch so wachsam und geschichtsbewusst auftreten wollen, die bei jeder Gelegenheit und auch Nichtgelegenheit immer wieder mit der deutschen Geschichte operieren, vor allem wenn es darum geht, den innenpolitischen Gegner in ein schiefes Licht zu stellen. Also die deutschen Medien sind hier auch Voll im Kriegsmodus, sowohl gegen Russland wie auch innenpolitisch gegen die AfD. Und wenn man eben im Kriegsmodus steht, dann können sie nicht mehr informieren, sondern dann betreiben sie zwangsläufig Propaganda. Und der A-Browitz besteht ja darin, dass die, die bis über beide Ohren in der einseitigen Propaganda drinstecken, dass die sich dann immer noch einbilden, die reine blütenweisse Wahrheit zu verkünden. Ja, ist vielleicht gerade das natürlich das Merkmal von kriegerischen Situationen, dass alle glauben, hier die Wahrheit auf ihrer Seite zu haben und es an neutralen, vermittelnden Stellen, Aussensichten fehlt. Umso wichtiger ist es, dass wir da mit der Weltwoche aus der Schweiz heraus ein paar Gegenakzente setzen können. Also, das lesen Sie heute nicht in den Zeitungen, das wird nicht eingeordnet, das wird nicht problematisiert, es wird nicht in seiner Gefährlichkeit ausgelotet, es wird einfach so zur Kenntnis genommen. Und ich frage mich gerade, Was ist eigentlich schlimmer, die Meldung an sich oder die Gleichgültigkeit, mit der sie aufgenommen wird? Morgen, also heute, werden wir 3,3 Milliarden für Raketen und Drohnen in der Ukraine auszahlen. Und dann kommen Schlagzeilen heute wie in der FAZ, wo man sagt, ja, der polnische Ministerpräsident Tusk warnt vor einer Eskalation, warnt vor hybriden Angriffen Russlands auch auf EU-Staaten. Und die Zeitungen schreiben dann, ja, diese unprovozierten Eskalationen Russlands, wir haben es euch ja immer gesagt, die wollen Europa angreifen, sie wollen uns platt machen. Der unprovozierte Angriffskrieg, der in der Ukraine begonnen hat, der wird nun fortgesetzt. Und jede hybride Attacke Russlands oder auch Nicht-Russlands, alles was da passiert, wird ja sowieso Russland in die Schuhe geschoben. Aber alles wird hier sozusagen als Beweis für die eigene Position genommen. Ja, wir haben es euch ja gesagt, wir haben es immer prognostiziert. dass Russland uns angreifen wird. Also man nimmt dann sozusagen auch diese Schlagzeilen wieder zum Anlass, um die eigene Kriegstreiberei zu rechtfertigen. Was aber ausgeblendet wird. Dass hier eben nichts unprovoziert ist. Der Ukraine-Krieg ist auch und gerade ein Fehler des Westens in seiner unmittelbaren Ursache, nämlich der NATO-Osterweiterung und des Umgangs mit Russland nach dem Ende des Kalten Kriegs. Das ist die ganze Vorgeschichte, die auch von amerikanischen Diplomaten ausgeleuchtet worden ist. Da ist ja nichts unbekannt, es gibt keine Zeitenwende. Also hier ist gar nichts unprovoziert. Und jetzt, wenn wir diese sogenannten hybriden Auseinandersetzungen anschauen, wenn es die denn tatsächlich gibt, und Sie kennen meine Meinung zu diesem Drohnenvorfall in Leipzig, ist ja an sich eine Ungeheuerlichkeit, dass hier die Regierung durchkommt mit diesen fadenscheidigen Pseudo-Beweisen, da den Russen alles in die Schuhe zu schieben. Ich meine, das nützt vor allem Präsident Zelensky, der den Krieg eskalieren möchte, weil er ihn anderweitig nicht gewinnen kann. Aber auch da wäre doch, sollte es zu solchen Übergriffen kommen, von russischer Seite. Wäre auch nichts unprovoziert, denn die EU ist auf dem Kriegspfad. Sie ist auf dem Pfad einer Provokations-, einer Konfrontationspolitik. Und in der Politik gilt nun mal das Gesetz von Aktion und Reaktion. Ich sage nicht, dass Russland keine Verantwortung trägt an dem Unheil, das wir da sich immer mehr aufschaukeln sehen, möglicherweise zu einem Dritten Weltkrieg. Russland trägt eine Hauptverantwortung in dieser ganzen Geschichte. Und die Fehler des Westens entschuldigen auch nicht das Verhalten der anderen Seite. Aber wir müssen vielleicht auch einmal aufhören, alles nur in diesen biblischen Kategorien von Gut und Böse anzuschauen. Oder wir sollten uns eher auf die sozusagen wahren moralischen Botschaften der Bibel konzentrieren in diesem Zusammenhang. Aber das wäre ein anderes Thema. Nein, wir müssen es einfach nüchtern realpolitisch anschauen. Ihr habt mehrere. Protagonisten eine Verantwortung. Die Amerikaner haben eine ganz entscheidende Verantwortung an diesem Verhängnis. Und die grossen Leidtragenden, die grossen Leidtragenden sind die Ukrainer. Aber ein grosser Verlierer ist auch Europa. Und das Interesse Europas wäre an einer möglichst baldigen Beilegung dieses Konflikts. Und militärisch ist er nicht zu gewinnen. Russland kann militärisch nicht besiegt werden, aber mit solchen X-Einträgen versucht ja. Die Kommissionspräsidentin von der Leyen genau diesen Eindruck zu vermitteln, dass man jetzt mit diesen 3,3 Milliarden, die man gescheiter in die marode Infrastruktur innerhalb der Europäischen Union investieren würde, dass man eben dadurch die Grundlagen schaffen könnte, Russland tatsächlich militärisch in die Knie zu zwingen. Sollte das gelingen, also wäre diese Strategie sogar noch erfolgreich, ja dann wird es erst recht gefährlich. Wenn man eine Atommacht in die Ecke zwingt, dann können sie zwei und zwei zusammenzählen. Was dann vielleicht der nächste Schritt sein könnte, das sehen wir in der Geschichte immer wieder. Also selbst wenn diese Strategie aufgehen würde, dann wäre es noch viel gefährlicher, als man sich das überhaupt auszumalen bereit ist. Aber die Strategie ist vor dem Hintergrund genau dieses Worst-Case-Szenarios völlig falsch. Die EU müsste sich entsprechend ihrem Urauftrag, ein Friedensprojekt zu sein, dafür einsetzen, dass man Verhandlungen führt, dass man möglichst... bald mit Russland wieder ein Einvernehmen findet. Aber die EU entwickelt sich hier zu einer Art eingebildeten, moralischen, eben Wertegemeinschafts-Pseudogrossmacht, die anderen ihre Maßstäbe, ihre Werte aufzwingen will und jeder, der andere Werte hat, ein anderes Regierungssystem, gegen den muss potenziell Krieg geführt werden. Aber diesen Kriegen ist die EU nicht gewachsen, ist auch Deutschland nicht gewachsen. Das ist von einer derartigen Verantwortungslosigkeit, was hier passiert, meine Damen und Herren. Und es ist erschütternd, dass da die super eloquenten deutschen Journalisten, und zwar jetzt egal von welchem politischen Lager, ob links oder rechts, ob etablierter Medien-Mainstream oder neue Portale, man scheint überhaupt kein Sensorium für diese Gefahren zu haben. Die einzigen, denen das auffällt in Deutschland momentan. Das ist die Parteialternative für Deutschland. Also die sehen das, die kommentieren das auch in den sozialen Medien. Dort ist ein Problembewusstsein vorhanden. Und das ist ein ganz wichtiger Grund, warum immer mehr Deutsche dieser AfD eine Stimme geben, weil eben auch sehr viele Deutsche ausserhalb dieser geschlossenen Abteilungen der Politik sich grösste Sorgen machen und mit Entsetzen diese Einträge beobachten, die in den... herkömmlichen, aber auch in den neuen Medien, da der neuen Portale überhaupt nicht zur Kenntnis genommen werden. Weitere Meldungen des Tages. CDU stellt Spritpreisentlastung von bis zu 25 Cent pro Liter in Aussicht. Ja, anstatt da Kosmetik zu betreiben, müsste die Regierung die Ursachen dieser Energiepreissteigerung bekämpfen. Zum Beispiel die verrückte Energie- und Vergrünungspolitik der Industrie stoppen, den Krieg in der Ukraine stoppen, der die Energiepreise auch nach oben treibt. Der angeschlagene Kanzler, auch ein grosses Thema heute Morgen, aber das überlasse ich da den deutschen Journalisten, hier den jeweiligen Pegelstand des Misstrauens darzulegen. Wobei, wenn er ausgewechselt wird, ob es dann besser kommt, wissen wir auch nicht. Scheinwahl in Russland, Kriegsveteran gegen Kriegsgegner. Ja, man nutzt jetzt diese Parlamentswahlen in Russland, um zu zeigen, dass Russland überhaupt kein demokratischer Staat ist. Ja, Russland ist keine Demokratie, Russland ist eine Autokratie mit einem sehr, sehr starken Präsidenten. der Vetorechte hat, der auch Oppositionsparteien verbieten lässt. Aber wir sollten uns hier in der Europäischen Union und auch in der Schweiz, aber in der EU vor allem, nicht auf ein allzu hohes Ross setzen. Denn auch die EU sanktioniert ja unliebsame Stimmen, Leute, die eine andere Meinung vertreten. Also die EU nähert sich da russischen Verhältnissen an. Zweite Beobachtung, Scheinwahl in Russland. Mag ja eine Scheinwahl oder keine perfekte Wahl oder eine alles andere als perfekte Wahl sein, aber es ist immerhin eine Wahl. Und in der Ukraine haben sie keine Wahlen. Und Julia Mendel sagt im Interview übrigens, dass es Möglichkeiten gäbe, Wahlen durchzuführen in der Ukraine, auch verfassungskonforme. Aber da wird das ja sozusagen als Selbstverständlichkeit zur Kenntnis genommen, dass es keine Wahlen gibt. Wenn aber in Russland gewählt wird, dann nimmt man das zum Anlass, um den zutiefst undemokratischen Charakter Russlands hier an den Pranger zu stellen. Ja, man soll Russland kritisieren, man kann das machen. Aber wenn man... einigermassen kohärente Massstäbe anlegen möchte, dann müsste man auch die Ukraine in den Blick nehmen. Autobranche unter Druck, das beschäftigt natürlich auch die Frage, hat die deutsche Automobilindustrie überhaupt eine Zukunft in Zeiten des Elektromotors, der Verbilligung der Automobile, der massiv günstigeren Produktionen in Fernost, in China. Vor allem kommt man da noch einmal auf einen grünen Zweig. Viele sind pessimistisch. Ich kann aus schweizerischer Sicht nur sagen, unsere Uhrenbranche. War mal an einem ähnlichen Punkt, hat sich dann aber wieder aufgerappelt Ende der 70er Jahre. Jürgen Klopp nominiert DFB-Kader mit vielen neuen Gesichtern. Ja, 44 Spieler hat er hier eine grosse Auslegeordnung vorgenommen. Und da ist mir eingefallen, mehr Jürgen Klopp wagen. Wäre doch auch sinnvoll in der Politik, wenn man etwas von der Engführung, von der Engmaschigkeit des Denkens und Redens wegkäme, um hier auch mal die ganz grosse... Auslegeordnung zu machen. 44 Varianten zur Ukraine-Politik. Nicht einfach nur eine. Und jeder, der eine andere Meinung hat, der wird sanktioniert, der wird weggestampft, der wird gecancelt, der wird auch gar nicht mehr eingeladen in irgendeiner Talkshow. Also die Weltwoche ist hier noch eine ganz rare Stimme. Wir sind eben von beängstigender Unabhängigkeit. Und wir geben Gegensteuer. Wir geben Gegensteuer in der Europäischen Union gegen diese falsche Politik. Aber in meinen Sendungen schauen Sie dann nachher selber mit Solowjow. Gebe ich dann Gegensteuer in einem russischen Kontext gegenüber den russischen Zuschauern, kritisiere ich Russland und sage, was aus unserer Sicht in Russland falsch läuft. Also das ist doch die Aufgabe des Journalisten, nicht der Mehrheit oder dem Regierenden nach dem Mund zu reden wie bei uns. Quasi hier sich da als grosser Russlandkritiker aufzuspielen, das ist geschenkt. Hier müssen wir uns mit den eigenen Missständen auseinandersetzen. Wenn wir uns aber im russischen Kontext bewegen, ist es interessant, auch die Russen darüber aufzuklären, wo ihre Fehleinschätzungen der europäischen Situation sind. Und man steigert sich natürlich auf der russischen Seite jetzt auch in eine Paranoia hinein und macht aus dem Westen, aus Europa, eine Karikatur und ist überhaupt nicht bereit, die eigenen Fehler zu sehen. Und diese Fehler spreche ich dann an, unter anderem in meiner Sendung mit Wladimir Solowjow. Vollkontakt Schauen Sie sich die jüngste Ausgabe an. Ich glaube, wir schalten Sie heute im Laufe des Tages... Und da geht es also richtig zur Sache, jenseits der politischen Korrektheit, da nicht diese pasteurisierten Pseudodebatten, Pseudodiskussionen, die wir bei uns bis zum Abwinken erleben. Nein, das ist eine wirklich dialektische Sache, wobei natürlich Solowjow ein Heimspiel hat. Ich bin da der Aussenstehende, der quasi aus einer entfernten Sicht seine Wahrnehmung einbringt. Aber immer wichtig, Gegensteuer, Dialektik. nicht einfach mitschwimmen da mit dem Strom. Ich danke Ihnen für die Aufmerksamkeit. Das war es von Weltwoche Daily. Für heute international, wir melden uns zurück, wünsche Ihnen einen entspannten, trotz allem, Freitag. Ja, schauen Sie sich da genau um, was die Nachrichten sind. Und ja, dann das Wochenende ebenfalls. Aber wir haben viele Themen, Interviews, Aufzeichnungen für Sie. Also es gibt da... genügend Stoff bei der Weltwoche, um sich auf der Höhe der Zeit zu halten. Vielen herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit. Bis bald und vergessen Sie nicht, sich anzumelden für einen meiner Vorträge. Dann ab November geht es weiter. www.weltwoche.de-vortrag www.weltwoche.de-vortrag Vielen herzlichen Dank. Entschuldigen Sie, bevor Sie dieses Video nun wegklicken, was Sie eben gesehen haben, diese Art von Journalismus, die gibt es eigentlich in dieser Form fast nicht mehr auf dieser Welt. Rede und Gegenrede, die andere Sicht beleuchten, das ist... die Weltwoche unabhängig, kritisch und ja, auch gut gelaunt, weil wir eben glauben, dass selbst in den schlimmsten Abgründen immer irgendwo ein Lichtblick liegt. Wir beleuchten, was andere weglassen. Wir sprechen mit jenen, mit denen sich sonst niemand zu unterhalten getraut. Wir schreiben, was ist. Abonnieren Sie daher die Weltwoche. 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