«Völkisches Denken», «nationalistische Abschottung»: Frank-Walter Steinmeier warnt vor AfD in Sachsen-Anhalt
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«Völkisches Denken», «nationalistische Abschottung»: Frank-Walter Steinmeier warnt vor AfD in Sachsen-Anhalt

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«Völkisches Denken», «nationalistische Abschottung»: Frank-Walter Steinmeier warnt vor AfD in Sachsen-Anhalt
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Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat kurz vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt vor «völkischem Denken» gewarnt und sich gegen Klimawandel-Leugner in Regierungsämtern ausgesprochen. «Völkisches Denken und nationalistische Abschottung sind keine Antwort auf globale Herausforderungen des 21. Jahrhunderts», sagte Steinmeier laut vorab verbreitetem Redetext bei der Eröffnung des Bürgerfestes in der Villa Hammerschmidt in Bonn. «Freiheit, Rechtsstaat und Demokratie. Das müssen wir vor denen schützen, die all das verachten und mit Füssen treten.»

CHRISTOPH REICHWEIN / KEYSTONE
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CHRISTOPH REICHWEIN / KEYSTONE

Die AfD nannte Steinmeier nicht ausdrücklich. Seine Äusserungen fallen jedoch unmittelbar vor die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. Führende AfD-Politiker, darunter Parteichef Tino Chrupalla, hatten die Warnungen vor den Folgen des jüngsten Hitzesommers als Panikmache bezeichnet.

Steinmeier verwies auf Ernteausfälle, Einschränkungen der Binnenschifffahrt und Waldbrände als Folgen der hohen Temperaturen und forderte einen entschiedeneren internationalen Kampf gegen die Erderwärmung. «Aber wir brauchen doch ausgerechnet jetzt nicht auch noch die Leugner des Klimawandels in den Regierungen», sagte er. Nach der «Katastrophe von Nepal» müsse zudem klar sein, dass globale Probleme nur durch internationale Zusammenarbeit bewältigt werden könnten.

Steinmeier würdigte zudem das ehrenamtliche Engagement in Deutschland. Die Demokratie sei auf Bürger angewiesen, die sich in Vereinen, Hilfsorganisationen, Flüchtlingsbetreuung, Kultur oder Nachbarschaft engagierten. Rückhalt brauche dabei die «grosse, aber oft zu stille Mehrheit, die in einer Demokratie leben will».

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