Kapitel
- Begrüssung und Einführung
- Reise durch Deutschland
- Deutsche Innenpolitik und Kriegsthemen
- Neutralität und Schweizer Politik
- Weltwoche und schweizerische Neutralität
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Grüezi miteinander, ganz herzlich willkommen und einen wunderschönen guten Morgen, meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde aus nah und fern. Ich begrüsse Sie aus Dresden, aus der sächsischen Hauptstadt, auch Elbflorenz genannt, zur schweizerischen Ausgabe von Weltwoche Daily. Die andere Sicht, unabhängig, kritisch, gut gelaunt und zuversichtlich. Am Donnerstag, dem 10. September 2026. Gestern macht die Station hier im Freistaat Sachsen. Heute geht es weiter nach Erfurt, nach Thüringen, in der Mitte der Mitte Deutschlands gelegen. Auch etwas schweizerisch geprägt, könnte man sagen, durch diese zentrale Lage. Und der Freistaat Sachsen, die Sachsen von der Mentalität her, ich habe das ja schon oft geschrieben, erinnere mich auch etwas an die Eidgenossen, sehr freiheitsliebend, obrigkeitskritisch und deshalb werden sie natürlich auch von der Obrigkeit, vor allem in Berlin, immer wieder misstrauisch ins Visier genommen, mit einer zum Teil schwer erträglichen Überheblichkeit, da in wie auch immer wie gearteter Form, Art und Weise abgestempelt. Aber die Sachsen, das ist mir gestern auch wieder... bewusst und vor Augen geführt worden. Die lassen sich das einfach nicht bieten und legen dann ihr Veto ein. In Sachsen-Anhalt haben wir ja so einen Aufstand der Bürger gegen die Arroganz der Elite erleben können. Das ist ein Klopf gewesen und auch ein vielleicht heilsamer Schock, beziehungsweise eine tektonische Veränderung, die den einen oder anderen das Augenlicht wieder schenken könnte. Berlin, wir werden sehen. Gestern ein toller, ein fantastischer Abend wiederum. Es ging um deutsche Innenpolitik, aber natürlich auch um Fragen von Krieg und Frieden. Und das ist in einer Stadt wie Dresden natürlich omnipräsent. Denn wenn man durch die Strassen schlendert, dann wird vor allem natürlich eine Botschaft ganz klar, aufgrund der Zerstörung, dieser fürchterlichen Bombardierung der Stadt am Ende des Zweiten Weltkriegs. ragt Dresden wie ein Mahnmal aus der europäischen Geschichte in unsere friedens- und wohlstandsverwahrloste Gegenwart hinein mit der Botschaft, nie wieder Krieg. Und das ist eben eine Erkenntnis, das ist eine Grundforderung der Bürger hier, die eben auch im Wahlkampf von Sachsen-Anhalt eine ganz bedeutende Rolle gespielt hat. Aber das ist im deutschen Mainstream überhaupt nicht angekommen, das will man nicht zur Kenntnis nehmen. Denn es hat sich da einfach die fixe Idee durchgesetzt, nicht nur bei der Regierung, die jetzt kritisiert wird, sondern auch bei sehr, sehr vielen Journalisten, die angefangen haben, anderweitig die Regierung zu kritisieren. Der Krieg in der Ukraine ist für viele Deutsche hier eine absolute Unmöglichkeit. Und sie möchten, dass ihr Land sich daran nicht beteiligt. Die Idee der schweizerischen Neutralität, die ich da... Beliebzumachenversuche finden immer mehr Anklang. Wir sehen auch in der neuen Weltwoche in einem Interview mit dem deutschen Verleger Holger Friedrich, dass die schweizerische Neutralität gerade in Deutschland immer mehr interessiert und fasziniert, was uns Schweizern auch zu denken geben sollte. Denn wir stimmen ja ab am 27. September über die Neutralitätsinitiative, die die Neutralität, die klassische, die bewährte Neutralität in der Verfassung festschreiben möchte. Warum? Weil sie heute verlottert, aufgelöst, bis zur Unkenntlichkeit, vergummifiziert wird durch einen Bundesrat, der sich einfach nicht die Spielräume nehmen lassen will, um die Schweiz in fremde Konflikte hineinzustürzen, um sich in fremde Händel einzumischen, sich wichtig zu machen. Eine hochgefährliche, eine Hochrisikostrategie, die unser Land den Verwerfungen der Weltpolitik heute direkt aussetzt. Darum ist es wichtig, sich bewusst zu machen, was schweizerische Neutralität bedeutet und warum sie so wichtig ist. Das ist auch der Grund, warum wir in dieser Ausgabe an einen der bedeutendsten Schweizer Publizisten des letzten Jahrhunderts erinnern, der eben wie kein Zweiter für diese Neutralität eingestanden ist in der Zeit des Zweiten Weltkriegs, aber auch danach unerschütterlich, erdbebensicher diese Neutralität im strikten Sinn, Wie sie Christoph Blochers Initiative heute... fixieren, festzurren will, genau diese Neutralität, diese schweizerische Neutralität, immerwährend, bewaffnet, glaubwürdig und integral, das heisst umfassend, nicht nur militärische, sondern auch diplomatische und wirtschaftliche Kriegsmittel, verbietend der Schweiz, sofern sie nicht selber angegriffen wird oder ein Angriff. auf die Schweiz unmittelbar bevorsteht. Und dieser Mann ist kein anderer, kein geringerer, als der frühere NZZ-Chefredaktor Willi Brettscher. Brettscher-Ehren-Weltwoche lesen. Ja, Willi Brettscher ist etwas in Vergessenheit geraten, auch und gerade in der NZZ. Und das ist natürlich für die bürgerliche Schweiz eine Tragödie gewissermassen, dass ausgerechnet das Leitorgan der schweizerischen Neutralität heute die schweizerische Neutralität über den Haufen wirft. Also ist hier wieder einmal antizyklisch die Weltwoche gefragt, die an den bedeutenden NZZ-Publizisten und übrigens auch freisinnigen Nationalrat erinnert in ehrender Art und Weise. Willi Brettscher lesen... Entschuldigung, Willi Brettscher ehren die Weltwoche lesen. So, jetzt habe ich es richtig. Das Titelbild der neuen Weltwoche... Erneut zum Thema der schweizerischen Neutralität in kriegerischer Zeit. Sie können sie hier sehen, ich habe sie in elektronischer Abbildung. Eine Helvetia auf dem Hochseil balancieren zwischen dem russischen Bären, dem amerikanischen Adler und dem chinesischen Drachen. Dazwischen den schroffen Felsklippen der Alpen, die sozusagen ein geologisches, ein geografisches Nein manifestieren gegen den europäischen. Verwaltungsstaat, wie das einmal der bedeutende Schweizer Germanist Karl Schmid, ETH-Professor, wunderbar formuliert hat. Karl Schmid übrigens, wenn wir schon dabei sind, ein Lektüre-Tipp. Immer aktuell, grossartig, wie dieser bedeutende Schweizer Intellektuelle in den 50er und 60er, auch 70er Jahren das Schweizerische vergegenwärtigt hat. Damals vor allem in Auseinandersetzung mit Intellektuellen. die am Schweizmüdigkeitssyndrom gelitten haben, am Unbehagen am Kleinstaat, wie er es einmal formulierte, war eben Karl Schmid auch ein Verteidiger des Kleinstaats. Und zu diesem Kleinstaat gehört eben auch die schweizerische Neutralität als Kunst des Überlebens in kriegerischer Zeit. Daran sollten wir uns auch erinnern. Wer war Friedrich Merz? Nachruf auf die seltsamste Kanzlerschaft der Bundesrepublik, Ralf Schuler von News, hier mit einer bestechend visionären Standortbestimmung, während eigentlich alle noch darüber schreiben und mutmassen, was da wird jetzt mit der Kanzlerschaft und mit der Regierung in Berlin. Wir beobachten ja so etwas wie eine Auflösung des traditionellen Parteiensystems in Berlin. Deutschland in der Weltwoche, also schon der Nachruf. Und es sieht auch nach der gestrigen Generaldebatte im Bundestag gar nicht gut aus für den Kanzler. Also wird man sich da möglicherweise auf eine Veränderung einstellen müssen. Frisch verliebt mit 60, wenn Männer plötzlich ausbüxen. Tamara Wernli über eine Standardsituation im Liebesleben zwischen den Geschlechtern. Dies natürlich wie bei unserer hochgeschätzten Kolumnistin und Autorin üblich ab. Abgestützt, abgefedert mit wissenschaftlichen und statistischen, aber auch anekdotischen Daten. Heiliger Sex, Gläubige erleben mehr Höhepunkte. Ja, auch das ein Thema im weitesten Bereich aus der Theologie, das man so möglicherweise nicht erwartet hätte. Nun aber zu den Schlagzeilen des Tages. Die Entzauberung von Viola Amherd. Wir haben darüber gesprochen, die... Die Bundesrätin, die früher aus dem Kanton Wallis, die stets beteuerte, es habe einen Fixpreis gegeben bei der Vereinbarung beim Kampfjet-Kauf mit den Amerikanern. Das löst sich jetzt in Luft auf, da ist also die Bevölkerung angelogen worden. Was aber besonders frappierend ist und im Grunde skandalös, dass nur eine ganz geringfügige Zahl von Menschen, ich glaube nur eine Person, diesen Vertrag wirklich von A bis Z durchgelesen hat mit den Amerikanern. Und da ist ja der Gedanke offensichtlich, wenn wir diese Zustände beobachten in der Landesregierung, wer hat eigentlich den Vertrag, den die Schweiz mit der Europäischen Union unterzeichnen soll, diesen Unterwerfungsvertrag gelesen. Und der ist einfach nicht über vielleicht 100 Seiten lang wie der F-35-Vertrag, sondern der ist über 2000 Seiten lang. 2000 Seiten, so ist eine komplette Absurdität, wenn du ein Verhältnis, Es ist ein partnerschaftliches Verhältnis. mit einem Vertrag von über 2000 Seiten regeln musst, dann sollte man diese Partnerschaft vielleicht gar nicht erst eingehen. Also ich würde keinen Ehevertrag und keinen Konkubinatsvertrag unterschreiben, der mindestens 2000 Seiten umfasst. Das allein ist ja schon Ausdruck, dass es... dass sich hier um eine möglicherweise schon von Anbeginn an verkrachte Beziehung handeln könnte. Russland ist militärisch nicht zu besiegen, darum muss man mit Russland Verhandlungen führen, um das Verderben dieses Krieges zu stoppen in der Ukraine. Ein Verderben, das vor allem die Ukraine immer mehr zerstört, aber das eben auch die Gefahr birgt, einen neuen Dritten Weltkrieg heraufzubeschwören. auf europäischem Boden. Ich frage mich, ob wir nicht schon in diesem Dritten Weltkrieg drinstecken und das Ganze einfach so schrittweise, ohne dass man es irgendwie merkt oder dem Gewachsen wäre, hineinrutscht. Und auch hier blicken wir natürlich auf Deutschland, auf Berlin, denn die Bundesrepublik ist ein Hauptprotagonist dieser Zuspitzung. Völlig verrückt, ein Militarismus ohne... Militär und der deutsche Kanzler Friedrich Merz wird ja intensiv kritisiert jetzt von den deutschen Medien, aber beim Thema Krieg und Frieden marschiert der deutsche Mainstream mit, heizt er mit und ist da ein Risikofaktor in Europa. Gerade wenn man in Städten ist wie Dresden, Magdeburg, da hat ja die Geschichte, hat der letzte Weltkrieg Spuren hinterlassen, Narben hinterlassen. Ich meine... Werden wir von aussenpolitischen Demenzkranken regiert, meine Damen und Herren? Dass diese Botschaft nicht verstanden wird. Und Viola Amherd, sie möge als Beispiel dafür gelten, dass eben die Bundesräte und Bundesrätinnen insbesondere, die von den Medien hochgejubelt werden und wurden, und sie war so eine, dass genau diese Politiker meistens die sind, die uns die größten Schwierigkeiten anbieten. eingebrockt haben. Ich meine, Sie jetzt mit diesen Lügner-Reihen zum Fixpreis, aber denken wir an eine Doris Leuthardt damals mit dem Kernkraftausstieg und der ganzen Klimapolitik. Auch sie ein Superstar der Medien. Wenn man mal anschaut, was konkret auf den Boden gebracht wurde an Politik, dann sieht es düster aus. Düster sieht es auch aus bei den schulischen Leistungen in der Schweiz. Vor allem die Leseschwäche ist erschreckend. PISA-Ergebnisse, übrigens auch in der Bundesrepublik, miserabel, jetzt in der Schweiz, sie fällt zurück. Die schulischen Leistungen nehmen ab, obwohl wir immer mehr Geld in die Bildung hinein pumpen. Braucht es eigentlich noch einen klareren Beweis dafür, dass diese Bildungspolitik falsch ist, beziehungsweise die Bildungsideale, die Bildungsgrundsätze, an denen man sich ausrichtet, Aufweichung des Leistungsprinzips, integrierte Schulklassen. Zuwanderung, die nicht mehr zu bewältigen ist, das sind natürlich die Ursachen dieser Bildungsmisere, die damit möglichst viel Geld zugeschüttet werden soll. Erinnerungskultur ist nicht überflüssig, sie hält Wunden offen, die offen bleiben müssen. Am Dienstag, 81 Jahre und vier Monate nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, schreibt die NZZ, hat der Bund in Bern das Siegerprojekt für das erste nationale Memorial für die Opfer des Nationalsozialismus. Vorgestellt, ja, dieses Projekt finde ich hochgradig fragwürdig. Natürlich, man kann das machen und es ist richtig, sich da die Geschichte zu vergegenwärtigen. Ich meine, das ist selbstverständlich, das mache ich in meinen Sendungen dauernd. Aber bei diesen Mahnmählen geht es eben darum, dass die Linke ihr Geschichtsbild in der Öffentlichkeit verankern will. Das müssen dann die Steuerzahler bezahlen. Und man versucht da einfach rückwirkend die Schweiz auf die Anklagebank des Zweiten Reichs. zweiten Weltkriegs zu rücken. Das ist eine Debatte, die wir in den 90er und 2000er Jahren vor allem auch intensiv geführt haben, so als ob die Schweiz ein heimlicher Vollstrecker des Totalitarismus in Europa gewesen sein soll. Viel bemerkenswerter ist es ja, wie es die Schweizer Politiker damals geschafft haben, die Schweiz, obwohl sie von Faschisten umzingelt war und damals glaubten sehr, sehr viele 1940, dass jetzt der Siegeszug, da der Nationalsozialisten und der Mussolini-Faschisten seinen Höhepunkt erreicht hätte und dass der Zweite Weltkrieg bald vorbeigehe, es sei gar kein Weltkrieg, sondern ein europäischer Krieg und die Deutschen hätten ihn gewonnen. Und in dieser Zeit, sehr anspruchsvoll, musste natürlich der Bundesrat auch eine Balancepolitik ausführen und das wird ihm jetzt eben vor allem von linken Kreisen um die Ohren geschlagen. genannt. Es verwundert mich nicht, dass da auch eine neue Zürcher Zeitung sehr viel Verständnis dafür aufbringt. Man müsste das einmal kritisieren, denn heute tut Not etwas ganz anderes, nämlich die Erinnerung an die mutige und letztlich wirksame Neutralitätsstrategie unserer Regierung in damals wirklich sehr anspruchsvoller Zeit und keiner der Publizisten, Polizisten und auch Politiker von heute, kann man ihnen auch nicht vorwerfen, können sich überhaupt Begriffe machen von der damaligen Zeit, weil wir sie eben nicht erlebt haben. Umso vorsichtiger sollte man sein mit so aus der Hüfte geschossenen moralischen Ferndiagnosen. Die Rücktrittsforderungen an Friedrich Merz, die Generaldebatte im Bundestag, die sehr gehässig verlief, ein verzweifelter Kanzler am Tiefpunkt seiner Karriere, seiner Rede verwirrt. seine Rede nicht kohärent und durchsetzt mit Fake News und sehr aggressiven Schmähungen der Opposition, anstatt einzuräumen und zu sagen, wir haben eine krachende Schlappe erlebt in Sachsen-Anhalt, also das hässliche Gesicht einer Politikerarroganz, der dann der Oppositionspartei AfD tatsächlich vorwirft, sie bezwecke mit ihrer Migrationspolitik ethnische Säuberungen. Also ich meine, wenn du... so etwas den anderen vorwerfen musst, dann pfeifst du aus dem letzten Loch. Das ist einfach falsch, das stimmt nicht. Die AfD fordert keine ethnischen Säuberungen, sondern sie fordert, dass kriminelle Migranten, Flüchtlinge, die keinen Aufenthaltstitel haben, keinen legalen, dass die das Land verlassen müssen. Sie plädiert für die Einhaltung der gesetzlichen Ordnung und der Kanzler der Bundesrepublik Deutschland. Wirft einer Partei, die daran erinnert, dass ihr das Gesetz verletzt wird, nämlich das Asylrecht, wirft ihr vor, sie bezwecke ethnische Säuberungen. Ja, das ist auch charakterlich hochgradig, finde ich fragwürdig. Ein Missbrauch der Geschichte, weil er natürlich ganz genau weiss, in welche Dimensionen er anspielt. Der amerikanische Präsident Trump hingegen, der sich glücklicherweise wieder etwas stärker für den... Ukraine-Krieg, den sehr gefährlichen Ukraine-Krieg interessiert, vermeldet, dass Präsident Putin an einer Vereinbarung interessiert sei. Ich lobe das Engagement der Amerikaner, die hier versuchen, tatsächlich zwischen diesen sehr festgefahrenen Fronten eine Brücke zu bauen. Der kriegerische Zynismus auf der europäischen Seite, der stösst mich ab. Und wenn ich von Zynismus spreche, dann deshalb, weil auch der deutsche Kanzler gestern in seiner Ansprache gesagt hat, dass Unsere Freiheit, unsere Werte in der Ukraine verteidigt würden ja, wenn er dieser Auffassung tatsächlich wäre, dann müsste er selber mit der Waffe in der Hand diese Freiheit verteidigen und eben nicht zynischerweise die Ukraine sterben lassen für unsere Freiheit. Das ist eine Rhetorik, die abzulehnen ist, eine Rhetorik, die zum Teil auch in der Schweiz gepflegt wird. Was macht sich gut vor den Kameras, in den Talkshows? Man wirkt dann. und gibt sich dann entsprechend moralisch empfindsam. Aber dahinter steckt überhaupt nichts. Das ist eine reine Pose. Das ist Gutmenschentum. Tun als ob, gut scheinen, aber nichts Gutes tun. Ein guter Mensch bedenkt die Konsequenzen seines Tuns und ist auch bereit, Abstriche an seinem Ansehen und an seiner televisionären Popularität vorzunehmen. Bedenkend aber eben. Die Folgen seines Tuns und Handelns. Der Gutmensch hingegen, dem geht es nicht ums Gute, dem geht es nur um sich selbst. Er benutzt die Moral, um sich über andere hinwegzusetzen. Ich danke Ihnen für die Aufmerksamkeit. Das war es von Weltwoche Daily am 16. September. Vergessen Sie nicht, Julia Mendel, die Sendung, unsere Live-Übertragung aus dem Europäischen Parlament, die ehemalige Pressechefin von Volodymyr Selenskyj. Wir führen eine Veranstaltung dort. durch ein Podium, ein Gespräch mit einer sehr interessanten Zeitzeugin. Vielen herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit. Ich melde mich gleich zurück mit der internationalen Ausgabe. Entschuldigen Sie, bevor Sie dieses Video nun wegklicken, was Sie eben gesehen haben, diese Art von Journalismus, die gibt es eigentlich in dieser Form fast nicht mehr auf dieser Welt. Rede und... Gegenrede, die andere Sicht beleuchten, das ist die Weltwoche unabhängig, kritisch und ja, auch gut gelaunt, weil wir eben glauben, dass selbst in den schlimmsten Abgründen immer irgendwo ein Lichtblick liegt. Wir beleuchten, was andere weglassen, wir sprechen mit jenen, mit denen sich sonst niemand zu unterhalten getraut, wir schreiben, was ist. Abonnieren Sie daher die Weltwoche, jedes Abo ist eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt, denn unabhängiger Journalismus funktioniert eben nur mit unabhängig kritischen und vielleicht auch gut gelaunten Lesern. Sie sind der Grund, warum wir machen können, was wir eben machen. Alle Abo-Optionen finden Sie auf unserer Website www.weltwoche.de, sowohl für Print als auch digital und massgeschneidert auch für Deutschland. Und wenn Sie bereits Abonnent sind, dann möchte ich mich an dieser Stelle einfach mal bei Ihnen... Bedanken und wünsche Ihnen nun viel Vergnügen beim nächsten Video.
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