Grüezi miteinander, ganz herzlich willkommen und einen wunderschönen guten Morgen, meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde aus nah und fern. Ich begrüsse Sie aus dem Institut für fortgeschrittene Gegenwartskunde und angewandte Wirklichkeitsstudien zur internationalen Ausgabe von Weltwoche Daily, die andere Sicht, unabhängig, kritisch, gut gelaunt und... Zuversichtlich in schwierigen, in gefährlichen Zeiten ist Optimismus Pflicht, auch und gerade an diesem Donnerstag, dem 23. Juli 2026, mit der neuen gedruckten Weltwoche und dem Schwerpunktthema Neutralität, Lederhosen statt Leichensäcke. Das nimmt Bezug auf die schweizerische Neutralitätsdiskussion. Die ist aber auch für ein... deutschsprachiges Publikum in Deutschland und in Österreich relevant. Denn meines Erachtens ist die Neutralität geeignet oder wäre die Neutralität geeignet, als schweizerischer politischer Exportartikel auch in anderen europäischen Ländern wieder stärker Fuss zu fassen. Österreich ist ja de jure und de facto nicht mehr so ganz neutral. Sie haben diese Debatte auch in der Schweiz. Beginnen wir sie jetzt verschärft zu führen, weil eben am 27. September eine Abstimmung zu diesem Thema stattfindet. Krieg und Frieden in Europa. Sie kennen meine Sorgen, Sie kennen meine Befürchtungen. Ich habe gestern mit dem serbischen Präsidenten Alexander Vucic ein Gespräch geführt, über eine Stunde lang in Belgrad, in sehr schöner Umgebung, sommerlich. Nichts, ähm... Ein atmosphärisches, erinnerte dabei an die hochriskanten Szenarien, in denen wir uns jetzt befinden. Aber das Fazit von Alexander Vucic, den ich als realistische Stimme sehr, sehr schätze, er ist kein schöner Redner, er ist kein Zweckoptimist, er hat von Anfang an gewarnt, schon vor zweieinhalb Jahren in unserem ersten längeren Gespräch, gerade hat von Anfang an darauf hingewiesen, dass diese Eskalationslogik einen Krieg in Europa mit unausweichlicher Brutalität heraufbeschwören könnte. Und leider sind wir in dieser Eskalationsverschärfung weitergerückt. Und momentan, das ist seine Beurteilung, sind wir in einer Situation, in der alle Seiten gewinnen wollen. Es müsse einen Sieger geben. Man habe sich darauf... ausgerichtet und keiner sei bereit, nachzugeben und vor allem als Kriegspartei immer stärker ins Zentrum rücke, die Europäische Union, rücke Europa und eine Schlüsselverantwortung falle dabei Deutschland zu. Wir haben lange über Deutschland gesprochen und was da eigentlich los ist, wie es zu erklären ist, dass... Eine jüngere Generation deutscher Politiker, aber darunter eben auch solche, die noch die alte Generation aus nächster Nähe gekannt haben. Also ein Friedrich Merz, der deutsche Bundeskanzler, der ist ja sozusagen aus dieser kohlschen Zeit der CDU herausgewachsen. Und in dieser alten CDU war ja das Kriegsbewusstsein, die Erinnerung an die Verheerungen. der Weltkriege des letzten Jahrhunderts noch wach. Und umso ausgeprägter war natürlich das Bemühen, alles zu vermeiden, jetzt aus deutscher Sicht, was einen grossen Konflikt in Europa wahrscheinlicher machen könnte. Wir haben uns gefragt, Vucic und ich, warum eigentlich dieses Bewusstsein von den deutschen Politikern abgefallen ist. Und warum da eigentlich von dem überhaupt nichts mehr zu spüren ist. Wir sprachen auch darüber, ob vielleicht eine Veränderung im öffentlichen Bewusstsein, es gibt ja sehr viele Deutsche, die diese Politik der Kriegsverschärfung kritisch sehen, ob das eine Eskalation dann noch stoppen könnte. Aber leider ist Vucic da sehr desillusioniert. Er hat sich im Grunde darauf eingestellt, dass dieser Krieg unabwendbar ist. Und das deckt sich ja mit Stimmen, die ich in Moskau gehört habe und die man vor allem in den deutschen Medien, aber auch in den österreichischen Medien überhaupt nicht zur Kenntnis nehmen will. Man ist da von einem geradezu skurrilen... vor einer Siegesgewissheit beseelt. Und auch darüber habe ich mich mit Vucic unterhalten, wie er denn als Teilnehmer all dieser Gipfeltreffen am 14. Juli in Frankreich, dann war er bei Selenskyj in Kiew, wie er denn die Stimmung wahrnehme da unter den europäischen Eliten. Und er hat mir gesagt, die seien absolut überzeugt, dass sie da am längeren Ende sitzen. Und sie sagen, ja, wir wollen auch Frieden, aber wir wollen den Frieden zu... unseren Bedingungen. Also wir wollen im Grunde einen Kapitulationsfrieden von Russland. Und da erinnere ich einfach daran, was ein finnischer Rüstungsunternehmer uns kürzlich gesagt hat, als wir in Helsinki beim Mittagessen sassen. Er hat gesagt, wer eine Kapitulation will von Russland, der bekommt vorher einen Atomkrieg. Und das werde ich heute mit Wladimir Solovyov besprechen. Wir werden unsere Sendung wieder aufzeichnen, weil ich eben gestern das nicht konnte aufgrund meiner Reise kurzfristig angesetzt. Ich werde ihn fragen, wie weit wir da in dieser nuklearen Dimension schon drinstecken. Also meine Damen und Herren, kurzum, das ist eine brandgefährliche Situation. Ich empfinde sie als zutiefst absurd. Ich hätte mir das überhaupt nicht vorstellen können, als wir im Jahr 2022 endlich aus dieser Corona-Pandemie, aus diesem Corona-Gefängnis ausgebrochen sind. habe ich mir eine Welt der friedlichen Koexistenz vorgestellt. Das war mein Neujahrsleitartikel. Und nur wenige Wochen später, durch den fatalen Entscheid des russischen Präsidenten Putin, dem aber auch aus russischer Sicht eine gewisse Notwendigkeit anhaftet, aber ungeachtet all dessen hat sich Putin massiv verkalkuliert und ist natürlich auch mitschuldig an diesem ganzen Verhängnis, mit dem wir jetzt konfrontiert sind. Ich hätte mir nie denken können. Anfangs 2022, dass wir uns jetzt mit diesen Fragen zu beschäftigen haben. Wir stecken mittendrin und das gibt mir die Gelegenheit, darauf hinzuweisen, Ihnen wirklich ans Herz zu legen, kommen Sie an eine meiner Veranstaltungen in Deutschland. Wir werden über Krieg und Frieden reden. Ich bin einer der ganz wenigen Journalisten, die noch reden, auch mit der russischen Seite, die sich mit dieser existenziellen Dimension des Konflikts vertieft auseinandersetzen. Ich war auch in Kiew, ich habe mich mit Ukrainern unterhalten, auch in diesem Programm. Sie kennen die Gespräche mit dem Aktivisten Volkov usw. Wir stellen uns den unterschiedlichsten Argumenten und versuchen uns so ein Urteil zu bilden. Meines Erachtens ist im deutschen Journalismus, in der deutschen Publizistik, die Dringlichkeit dieser Frage noch überhaupt nicht nachgegangen worden. Ja, man verdrängt sie. Das Thema ist den Journalisten unangenehm. Weil man sich irgendwie darauf verständigt hat, dass man nichts sagen darf, was in irgendeiner Art und Weise dieses Kriegsgetöse, diese Kriegsgewissheit, diese Siegesgewissheit beeinträchtigen könnte, weil man dann eben in Deutschland Gefahr läuft, als Propagandist bezeichnet zu werden. Das sind ganz gefährliche Verkrüppelungen des Geistes und darum ist es wichtig, Klartext zu reden, offen zu sprechen, deshalb Kommen Sie an eine meiner Veranstaltungen, ich lade Sie ein, wir sprechen dort in aller Offenheit über diese Szenarien. Wir werden über die Geschichte sprechen, wir werden uns fragen, wie sind wir in diese Lage gekommen und vor allem, wie kommen wir da wieder raus? Krieg und Frieden in Europa, in Deutschland, meine Damen und Herren. Nicht einmal 100 Jahre nach dem Ende des letzten Weltkriegs stehen wir an der Abbruchkante einer neuen Europakatastrophe. Das muss man sich einfach mal vor Augen führen. Und das sind die Termine, Sie finden das auch in der Neuen Weltwoche. Ich sage es Ihnen nur ganz kurz, noch einmal in Erinnerung rufen. Am 7. September geht es los in Lübeck, 8. September Magdeburg, 9. September Dresden, 10. September Erfurt, am 2. November Nürnberg, 3. November Erding bei München, 4. November Leonberg bei Stuttgart, 9. November Duisburg, 10. November... November Bielefeld, 16.11. Neu-Ulm, 17.11. Ludwigshafen am Rhein, 18.11. Saarbrücken. Sichern Sie sich jetzt Ihr Ticket weltwoche.de-vortrag. Krieg und Frieden in Europa. Unterstützen Sie die Weltwoche. Eine der wenigen, vielleicht noch die letzte, die einzige unabhängige Stimme von überregionaler Bedeutung, von übernationaler Bedeutung in Europa. die diesen Kriegswahnsinn ernst nimmt und auch durch Gespräche mit der anderen Seite sich darum bemüht, ihnen ein möglichst vielschichtiges, facettenreiches Bild zu vermitteln. Das ist ganz entscheidend. Darüber reden wir natürlich auch in dieser Ausgabe. Wobei die Weltwoche ist kein politischer Gottesdienst mit nur einer Meinung. Wir haben linke Autoren, rechte Autoren. Ein Oskar Laffontaine schreibt bei uns, Wir haben unterschiedlichste Stimmen, ein Blumenbucke der Meinungsvielfalt, selbstverständlich einen grossen Kulturteil. Das ist ein Blatt, das sich immer auch an den Widerspruchsgeist der Leser, an die Intelligenz der Leser wendet und nicht einfach nur eine betonierte Weltsicht bringt. aus unterschiedlichen Perspektiven die Gegenwart beleuchtet. US-Aussenminister Rubio droht, die internationale Justiz zu zerschlagen, Stein für Stein. Die USA intensivieren ihre Kampagne gegen den internationalen Strafgerichtshof in Den Haag. Die Europäer bringen das von Neuem in Konflikt mit Donald Trump. Es soll jetzt sogar eine Allianz geben zwischen China, Russland und Amerika, um diesen internationalen Strafgerichtshof in Den Haag auszuhebeln. Das wird hier natürlich als Kreuzzug gegen das Völkerrecht gewertet. Ich habe in der Schweizer Ausgabe dazu meine Gedanken gesagt. Nur ganz kurz, es wohnen da acht, zwei Seelen in meiner Brust. Ich finde das Völkerrecht, also der Versuch, den Raubtierdschungel der Staaten, der zwischenstaatlichen Beziehungen rechtlich zu regeln, dass man hier versucht, bestimmte Verbindlichkeiten aufzustellen, um eben das Gesetz des Dschungels zu überwinden, das ist ein nobles Ideal, das wir nicht preisgeben sollten. Aber... Wir dürfen uns auch nicht Illusionen hingeben. Das internationale Recht besteht nur so lange, als die Staaten sich einig sind. Es gibt eben keine überstaatliche Superautorität, ein legitimes Gewaltmonopol, einen Weltstaat. Das wäre das ultimative Gefängnis. Das wäre aus liberaler Hinsicht abzulehnen aufs Schärfste. Das gibt es nicht. Und deshalb darf man dieses internationale Recht auch nicht überschätzen. Und Donald Trump? der jetzt ganz massiv kritisiert wird, der ist da in Schutz zu nehmen zum Teil. Weil er diese Heuchelei, die auch betrieben wurde um das Völkerrecht, die macht er nicht mit, sondern er sagt, im Grunde ist der Nationalstaat der wesentliche Akteur. Und darum hassen sie ihn natürlich auch in Brüssel. Weil in Brüssel hat man gesagt, der Nationalstaat soll ausgehebelt werden. Wir möchten die ganze Macht haben in Brüssel. Wir möchten sagen, wo es lang geht. Und die Nationalstaaten sollen da abgehalftert werden, sollen ausgehebelt werden. Und darum sind natürlich die Brüsseler Eurokraten dermassen spinnefeind gegenüber Leuten wie Trump, gegenüber Leuten wie Vucic, gegenüber Leuten wie Viktor Orban, den man ja wirklich abgesägt hat, destabilisiert hat. Allerdings jetzt mit einem Nachfolger, der ja mit rabiaten Autokratenmethoden vorgeht. Die überhaupt nicht oder kaum. nennenswert kritisiert werden in den deutschen Medien. Ausserdem schlägt Donald Trump vor Gianni Infantino, den FIFA-Chef zum neuen UNO-Generalsekretär zu machen. Keine so schlechte Idee, wie ich finde. Von der Prügelattacke bis zum Messerangriff auf offener Strasse. Deutschland erschüttern mehrere Fälle schwerer Migrantengewalt. Das sind fürchterliche Dinge, die täglich in den Medien berichtet werden. Nur etwas daran ist positiv. dass die Deutschen und vor allem die deutsche Politik geheilt wird von den migrationspolitischen Illusionen, von diesem Gutmenschentum, dem man gehuldigt hat, mit dem man sich sogar ermächtigt hat, die Grundgesetzregeln auszuhebeln, zum Beispiel das Asylrecht. Man hat einfach Leute reingelassen, die man nie hätte reinlassen dürfen. Und jetzt versagt der Staat bei der Ausschaffung, bei der Remigration. Das ist nämlich... Die Remigration, die Ausschaffung von illegal sich in einem Land aufhaltenden Menschen. Und dass man dermassen allergisch reagiert auf dieses Wort, zeigt eben auch, dass die politische Elite gar nicht bereit ist, dieses Problem zu lösen. Jetzt kann man darüber argumentieren und streiten, warum das so ist. Die historischen Sensibilitäten, das internationale Umfeld etc. Aber am Ende des Tages, meine Damen und Herren, brauchen Sie Politiker, die bereit sind, diese Probleme zu lösen. Ohne Fanatismus, ohne Rassismus, ohne irgendwelche kranken Ideologien. Aber wenn man sich einfach sozusagen arbeitsverweigernd auf den Standpunkt stellt, ja, das ist alles rechtsextrem, wenn man hier die Asylgesetze einhalten will, wenn man Leute, die sich nicht in Deutschland aufhalten dürfen, dass man die nicht ausschafft oder irgendwelche Gründe findet, warum man sie nicht ausschaffen kann. Und da ist natürlich dieses internationale Recht. auch ganz massiv missbraucht worden von diesen Migrationslobbys, die natürlich Staaten hindern wollen, schwerstkriminelle Straftäter aus dem Asylbereich auszuschaffen. Da sind ja auch Regeln aufgestellt worden, vor allem nach der Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte, spielt eine sehr unrühmliche Rolle, dass eben Richter sich plötzlich zu Gesetzgebern aufspielen, die sie gar nicht sind. Der Staat muss sich aus dem Volkswagen-Konzern zurückziehen, Andernfalls ist der Konzern Nicht zu retten, das sind Gedanken, die jetzt allmählich auch Gestalt annehmen. Zweifellos richtig, was da geschrieben wird. US-Repräsentantenhaus ermöglicht massive Erhöhung des Verteidigungsetats. Inmitten des Iran-Kriegs billigt das US-Repräsentantenhaus einen Verteidigungsetat in Rekordhöhe. Mehr als eine Billion Dollar sind darin für das Pentagon vorgesehen. Gleichzeitig starten die USA Angriffe gegen Iran. Wie Amerika den Körper zur Ware macht, die Leihmutterschaft, die Problematik der Leihmutterschaften und der Designer-Babys. Das ist ja auch mein Unbehagen. wie hier Kinder organisiert werden, wie Pärchen, die jetzt wieder der Fraktionschef der ehemaligen CDU, Jens Spahn, und sein Ehemann, wie die sich ein Kind organisieren, sich dann gleichzeitig über die eigene Partei die Regeln hinwegsetzen, das verstört, das irritiert und ich glaube, es irritiert zu Recht. Die Frage, die sich anschliesst und die mir auch Zuschauer geschickt haben, ist die folgende. Einige bringen die Überlegung, dass Spahn sozusagen absichtlich das getan haben könnte, um sich abzuseilen. Weil man könne ja nicht so blind sein, nicht vorauszusehen, was da entsprechend auf einen zukommt. Aber das ist schon interessant jetzt hier in Deutschland und in Amerika, die ganz unterschiedlichen Auffassungen. In Amerika ist die Leihmutterschaft. Ja, ein Geschäft, eine Variante, eine Möglichkeit, während man in Deutschland natürlich jetzt eben bei den Themen Eugenik landet. Ich habe vom Menschenpark gesprochen, heute in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung geht es auch in diese Richtung. Was, wenn sich die künstliche Intelligenz selbstständig macht? Offenbar hat es bei OpenAI einen Vorfall gegeben, dass diese künstliche Intelligenz einen anderen Computer angegriffen hat. Da nehmen Science-Fiction-Szenarien Gestalt. an. Diskussion um die Aussagen des sächsischen Ministerpräsidenten CDU Kretschmer, der sich für eine pragmatische Haltung gegenüber der AfD ausgesprochen hat. Gelegentliche Zusammenarbeit, jetzt weht ihm ein scharfer Wind entgegen. Der niedersächsische CDU-Landesvorsitzende Sebastian Lechner sagte der Welt, die AfD ist unser politischer Hauptgegner. «Wir werden uns nicht zur AfD öffnen, das ist breiter Konsens in der CDU.» Entschuldigung, die AfD ist nicht der politische Hauptgegner der CDU. Der politische Hauptgegner der CDU sitzt links. Und das war früher in der CDU noch klar, als ich in Deutschland gearbeitet habe. Zumindest in der Theorie. Ob es dann in der Praxis so klar war, das ist nicht der Fall. Aber hier merkt man jetzt einfach die Spuren der Merkel-Zeit, die diese CDU so massiv nach links geführt hat. dass es die AfD überhaupt geben konnte. Ohne Merkel, keine AfD. Ohne diese Linksverlagerung der CDU. Das ist eben auch die Dekadenz der Macht. Keine AfD. Und wenn jetzt CDUler in führender Position sagen, die AfD sei der Hauptgegner der CDU, dann liegen sie komplett falsch. Damit sagen sie, dass die CDU im Grunde eine rein linke Partei ist, eben keine bürgerliche Partei. Die AfD... Sei ein Büttel Putins und will zerstören, wofür wir seit Jahren kämpfen, ein starkes Europa und ein Land, das zusammenhält. Das sind einfach dermassen unsachliche, emotionale Lavaeruptionen. Mit diesen Parolen, also das kann ich Ihnen jetzt schon sagen, das haben wir in der Schweiz beobachtet, wird die CDU nicht auf einen grünen Zweig kommen. Sie wird vielleicht immer grüner, aber sie wird auf keinen... Grünen Zweig kommen. UN-Berichterstatterin sieht Deutschland im Auge eines perfekten Sturms. Die UNO-Sonderberichterstatterin Irene Kahn aus Bangladesch ist in Sachen Meinungsfreiheit intensiv mit Deutschland beschäftigt gewesen und sie äussert sich sehr, sehr kritisch, insbesondere zum Verfassungsschutz. Das finde ich bemerkenswert. Auch Politikerbeleidigungen, da sagt sie, da werde viel zu empfindlich reagiert. Die UNO-Sonderberichterstatterin aus Bangladesch, das ist tatsächlich sehr interessant, was sie sagt, habe ich in der Welt entdeckt heute und dort auch ein sehr guter Artikel von Friedrich Wilden über den Zustand des deutschen Humors, der immer stärker verpolitisiert worden ist. Meine Damen und Herren, ich verabschiede mich fürs Erste. Am heutigen Morgen, Weltwoche Daily, es kommen aber weitere interessante Sendungen. Heute mein Gespräch mit Wladimir Solovyov. Ganz wichtig, dass man zwischen Westen und Osten diese Diskussionskanäle offen hält. Solovyov ist natürlich Klartext pur, unverdünnt, ohne Homöopathie, sozusagen direkt, fast schon handgreiflich in seiner Rhetorik, aber meines Erachtens sehr wichtig, weil hier eben eine relevante Stimme auftritt. Es gibt zwar viele Russen, die ihn kritisieren, die sagen, er ist zu drastisch. Aber wenn man Solowjow in unseren Sendungen dann argumentieren hört, deckt sich das mit dem, was ich auch von viel gemässigteren öffentlichen Protagonisten da zur Kenntnis nehme. Also sicherlich eine relevante Stimme. Und man muss sich eben auch in Zeiten des Krieges mit dem sogenannten Feind auseinandersetzen. Nichts ist gefährlicher, als wenn man sich da einbunkert in seinen eigenen Vorstellungen. Das Gespräch mit Alexander Vucic. Habe ich erwähnt, wir unterhalten uns mit einem ehemaligen italienischen Elite-Soldaten, der Interessantes zu berichten hat und, Es gibt da also eine ganze Kaskade von spannenden Themen. Und ich nehme es schon vorweg, nächste Woche bin ich mit der Familie unterwegs, da machen wir etwas Ferien. Bitte um Verständnis, wir werden aber weiterhin online für Sie da sein, allerdings nicht jetzt im Zuge dieser regulären Weltwoche Daily. einfach, dass Sie das schon mal terminlich vermerkt haben. Es beginnt nun also die finsterste Zeit Ihres Jahres, gewissermassen am frühen Morgen. Aber wir versuchen, Sie so erträglich wie möglich zu gestalten durch allerlei andere interessante Sommerserien, Angebote, publizistische Themen und selbstverständlich sind wir online nach wie vor am Ball. Entschuldigen Sie, bevor Sie dieses Video nun wegklicken, was Sie eben gesehen haben, diese Art von Journalismus, die gibt es eigentlich in dieser Form fast nicht mehr auf dieser Welt. Rede und Gegenrede, die andere Sicht beleuchten, das ist die Weltwoche unabhängig, kritisch und ja, auch gut gelaunt, weil wir eben glauben, dass selbst in den schlimmsten Abgründen... immer irgendwo ein Lichtblick liegt. Wir beleuchten, was andere weglassen. Wir sprechen mit jenen, mit denen sich sonst niemand zu unterhalten getraut. Wir schreiben, was ist. Abonnieren Sie daher die Weltwoche. Jedes Abo ist eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt. Denn unabhängiger Journalismus funktioniert eben nur mit unabhängig kritischen und vielleicht auch gut gelaunten Lesern. Sie sind der Grund, warum wir machen können, was wir eben. Alle Abo-Optionen finden Sie auf unserer Website www.weltwoche.de, sowohl für Print als auch digital und massgeschneidert auch für Deutschland. Und wenn Sie bereits Abonnent sind, dann möchte ich mich an dieser Stelle einfach mal bei Ihnen bedanken und wünsche Ihnen nun viel Vergnügen beim nächsten Video.