Grüezi miteinander, ganz herzlich willkommen und einen wunderschönen guten Morgen, meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde aus nah und fern. Ich begrüsse Sie zur schweizerischen Ausgabe von Weltwoche Daily, die andere Sicht, unabhängig, kritisch, gut gelaunt und zuversichtlich am Mittwoch, dem 8. Juli 2026. Kurze Nacht wegen... Dieses Penalty-Thriller der Schweizer Fussball-Nationalmannschaft gegen ein betonhartes Kolumbien, an dem unsere Fussballer immer wieder abgeprallt sind wie an einer Brandmauer. Am Schluss dann aber hauchdünner Penalty-Erfolg. 4 zu 3, die Schweiz weiter im Viertelfinal. der Fussball-WM erstmals in der Neuzeit. Ich komme dann gleich darauf zu sprechen. Und ich werde auch reden über die grundsätzliche Bedeutung dieses Fussball-WM-Turniers in der jetzigen Zeit und dies vor dem Hintergrund jener völlig durchgeknallten Affäre, die ich gestern ja nur kurz anschneiden konnte. Aber jetzt ein Live-Read, meine Damen und Herren, eine gesprochene Werbeanzeige. Warum? ist der Silberpreis zwischenzeitlich eingebrochen. Das fragen sich viele Anleger. Verdutzt. Ein Blick in die Geschichte zeigt, kurzfristige Rückschläge gehören bei Edelmetallen dazu. In der Finanzkrise 2008 brach der Silberpreis zunächst ein und vervielfachte sich anschliessend. In der Covid-Krise halbierte sich der Silberpreis, bevor er sich mehr als verdoppelte. Speziell in der aktuellen Lage ist, der US-Dollar ist erstarkt und die Rendite von 10-jährigen US-Staatsanleihen liegt wieder über 4,5%. Manche Spekulanten wechseln deshalb zu US-Staatsanleihen zu Papieren eines verschuldeten Staates. Doch die Fakten sprechen für Silber. Seit acht Jahren übersteigt die Nachfrage das Angebot. Früher oder später wirkt sich das auch auf den Preis aus. Silber ist das historisch wichtigste Geldmetall und das Öl des Hightech-Zeitalters. Es leitet Strom besser als jedes andere Metall und steckt heute in Satelliten, Solarzellen und moderner Elektronik. Auch für Silberanlagen gilt, Gewinner werden in Krisen geboren. Wie können Sie den aktuell tieferen Silberpreis nutzen, um einzusteigen? Ganz einfach mit dem S-Depositor von BB Wertmetall. Es verbindet die Vorteile von physischem Silber Mit der Flexibilität eines Depots, Ihr Geld fliesst direkt in reines Silbergranulat, den Grundrohstoff, aus dem alle Silberprodukte entstehen. BB Wertmetall verwahrt es im Kundennamen und zu 100% versichert in einem Schweizer Zollfreilager. Und jetzt kommt das Beste. Wenn Sie jetzt ein S-Deposito eröffnen, dann erhalten Sie eine Unze Silber geschenkt. Sie verpflichten sich lediglich zu einem Anlageziel von 100 Unzen und einer Ersteinzahlung von 1'000 Franken respektive Euro. So funktioniert es. Gehen Sie auf s-deposito.swiss s-deposito.swiss und geben Sie den Code WW3-26 ein, also grosse Buchstaben WW3-26 Ende des Live-Reads, Ende der gesprochenen Werbeanzeige. Die Kanonen des Augusts, die Kanonen des Sommers vergessen wir einfach nicht. Es gibt nach wie vor einen sehr gefährlichen Krieg nicht weit von hier. Und ich bin ja jetzt gerade wieder in Moskau gewesen, um mir vor dem Hintergrund einer veränderten Ausgangslage ein Bild zu machen. Warum? Es gibt vielleicht einige von Ihnen, die sich fragen, was macht er jetzt da schon wieder im Osten? Moskau einfach, er soll doch mal da bei seinen Russen und so weiter. Die gravierende Verschärfung, die wir haben, jetzt in diesem Ukraine-Krieg, ist, dass seit einiger Zeit erstmals Russland selber systematisch unter Feuer ist. Auch an meinem Abreisetag sind dann morgen offenbar ein paar hundert Drohnen nach Moskau geschickt worden. Das heisst, einer der mächtigen Staaten der Welt ist im Moment... Nur zum Teil in der Lage, seine Bevölkerung zu schützen vor diesen Angriffen auf sein eigenes Territorium. Und jetzt unabhängig davon, wie Sie das alles moralisch beurteilen, was Sie jetzt alles bringen, vergessen Sie das für eine Sekunde. Das ist einfach ein Grundproblem für jeden Staat, wenn sein Territorium angegriffen wird. Das ist natürlich für die Ukraine auch ein riesiges Problem. Da steht natürlich die Regierung unter gewaltigem Druck, zu beweisen, dass die Regierung die Bevölkerung noch schützen kann. Das ist... In Russland nicht anders. Und wenn man diese neue Gefahrenstufe erreicht hat, Das haben sie gesehen damals 9-11 in Amerika, nach den Terroranschlägen haben die Amerikaner im Grunde zwei Kriege vom Zaun gebrochen, um hier das Vertrauen wieder herzustellen, dass die Bevölkerung wieder gesehen hat, aha, unsere Regierung, die mächtigste der Welt, die da vorgeführt wurde von diesen Studenten etc., die macht wieder etwas, um uns zu schützen, die geht gegen die sogenannten Feinde vor und auch die tatsächlichen. Dieser Druck steigt jetzt auf Russland massiv, weil eben Russland direkt angegriffen wird. Dieser Gefahr ist man sich bei uns viel zu wenig bewusst. Man muss natürlich wissen, was passiert dann letztlich in Russland. Also das ist hier die Situation und wir haben jetzt schon Interviews aufgeschaltet. Müssen Sie sich unbedingt anschauen, mein Gespräch mit Dmitri Peskov. Dmitri Sergejevich Peskov, dem langjährigen Sprecher des Präsidenten Putin, sein höchster Presseoffizier. Diplomat, aus diplomatischer Familie, schon sehr lange dabei. Aber jetzt ein harter Schnitt und wir sprechen über Fussball. Ein Fluchtweg aus der Trübseligkeit der Politik. Ja, obwohl ich in der Nacht von Montag auf Dienstag kaum geschlafen habe, flugbedingt, ich musste über Belgrad zurück. Und das ist dann so gelaufen, dass ich... Ich fuhr kurz nach Mitternacht in Moskau. Ich war um 2 Uhr morgens in Belgrad, um 5 Stunden auf dem Flughafen. Da konnten sie nicht gross schlafen. Und dann gestern wieder Schweiz, Redaktionsabschluss der neuen Ausgabe. Und am Abend konnte ich es mir dann nicht verwehren, doch noch dieses Spiel mir anzuschauen zwischen der Schweiz und Kolumbien. Ich habe die Schweizer Fussball-Nationalmannschaft und einige der Doppeladler, insbesondere Granit Xhaka, schon zu Recht kritisiert an dieser Stelle. Aber nach dem gestrigen Auftritt muss ich sagen, bravo. Das ist jetzt wirklich in diesem Abnützungskampf gegen ein hammerhartes Kolumbien, wobei die haben nachher eine ganze Reihe von tollen Spielern. Dias zum Beispiel, wenn ich den Namen jetzt richtig wiedergebe, ist bei Bayern München. Hat nicht so viel gezeigt gestern. Und die Schweizer spielerisch überlegen, aber die Kolumbianer mit stärkerer Körperpräsenz, mit mehr Wucht da auf dem Platz. Und ich hatte dann das Gefühl, sie sind in die Verlängerung gegangen natürlich, dass die Schweizer irgendwann weggepfadet werden von diesen Kolumbien. Zu viel Argumentiererei, zu viel Gejammer, zu viel Gequältes. Wehklagen und die Kolumbier einfach mit der physischen Unerbittlichkeit. Ich sage nicht unfair, aber einfach mit grosser Härte sind sie da immer stärker geworden. Mich hat es überrascht, dass dann die Schweizer im Penaltyschiessen die Nerven behalten haben. Ich habe leider nicht alle Schüsse gesehen, einfach müdigkeitsbedingt. Ich glaube, Akanji hat verschossen. Akanji ist für mich einer der sympathischsten Schweizer Fussballer. Spaller jetzt auch noch mit Masambi, dem leider wegen Verletzung jetzt ausgefallenen Stürmer, diesem Wunder, aus dem quasi nichts jetzt für mich als Zuschauer ist gekommen. Nein, diese Resilienz, die Schweizer Mannschaft hat Charakter gezeigt gestern. Und ich muss auch sagen, dann in den Äusserungen, Granit Xhaka in den Interviews, ja, er ist natürlich schon ein absoluter Leader, wie er da auftritt. Und grosser Respekt vor dieser Mannschaft, auch vor Murat Yakin, der eine Natürlichkeit ausstrahlt. Er ist ja auch ein Schlitzohr, ein Fuchs, wie er das Ganze macht. Und Sascha Rufer, phasenweise am Rande des Nervenzusammenbruchs, unser Kommentator am Schluss, wie ein Südamerikanischer. Ein Fernsehjournalist, der gerade ein Wundertor eines Zauberspielers erlebt hat, ist aus dem Hurrarufen gar nicht mehr herausgekommen. Ganz fantastisch. Also wirklich ein toller Abend, ein tolles Spiel. Und eine Schweiz, die jetzt im Viertelfinal steht gegen Argentinien, gegen ein starkes Argentinien, das ja den Matsch noch kehren musste gegen Ägypten. Ich habe das nur auf dem Ticker verfolgt. 2 zu 0 waren sie hinten. Und dann gewinnen sie noch 3 zu 2. Das ist auch eine mirakulöse Empfesselungsleistung der Südamerikaner. Ganz fantastisch. Also oberste Liga. Und jetzt sind wir bei dieser Fussball-WM, meine Damen und Herren. Und bei diesem Thema, was ich Ihnen gestern schon kurz angedeutet habe, mit dem Telefonat Trump-Infantino und dem begnadigten amerikanischen Rotkartenspieler. Tatsache ist, diese Fussball-WM ist die beste Nachricht der Gegenwart. Punkt. Fertig. Aus. Amen. Das Verdienst gebührt dem Mann, der am meisten aufs Dach bekommen hat, Gianni Infantino. Er hat die Dosis erhöht, einen Überdosis-Krieg gekontert mit einer Überdosis Fussball und es ist ihm gelungen, atmosphärisch eine Verbänderung herbeizuführen. Man hat ihm prognostiziert, die Tickets sind viel zu teuer, die Amerikaner interessieren sich nicht. Und dann natürlich die Reizfigur Trump und das war den Journalisten immer ein Dorn im Auge, dass Infantino mit Trump gut auskommt. Ich habe noch nie eine Fussball-WM erlebt, bei der im Vorfeld die Journalisten sich gefreut hätten. Immer das gleiche Theater, immer die gleichen Abgesänge, immer diese Orgien des Negativismus und diese Häme und diese Verrisse und all diesen Blunder. Und kaum laufen die Turniere, wir haben sie auch gesehen bei Katar vor vier Jahren. Hitzetod, Arbeiterausbeutung, Misshandlung von Transgender-Menschen und dann diese autokratischen Emire da in ihren Umhängen. Und ihren Palästen, aber die Katarer haben sich als absolut herausragende Gastgeber erwiesen. Hochstehendes Turnier ohne besoffene Engländer in diesen UFO-Landschaften dieser Hauptstadt Doha. Ich war ja am Schluss auch noch dabei. Faszinierend, auch ein Schaufenster der Vielfalt unserer Welt und jetzt Amerika. Ich meine, die beste Party zu 250 Jahren Amerika. Und beim Geburtstag, da jubeln wir die Amerikaner hoch. Natürlich haben die Amerikaner, das ist eines der erstaunlichsten Länder überhaupt. Und wissen Sie, was am meisten für die Amerikaner spricht? Präsident Trump. Jetzt zieht es einigen von Ihnen die Schuhe aus. Was ist mit ihm jetzt los? Ist er völlig abgedreht? Ist er verrückt geworden? Nein, ich meine das bitter ernst. Ich habe noch nie etwas so ernst gemeint. Jetzt wie das mit Trump. Nein, das spricht für die Amerikaner. Denn die halbe Welt hat den Amerikanern vorgegaukelt und vorgemahnt und vorgepredigt, auf keinen Fall dürft ihr diesen Trump wählen. Ihr wählt alles. Ihr könnt ein Pferd ins weisse Haus wählen, ihr könnt gar nichts ins weisse Haus wählen, aber wählt nicht diesen verhaltensauffälligen, schwer erziehbaren Blondschopf da, diesen Amerikaner. Auf keinen Fall Trump. Und die Amerikaner haben gesagt, wisst ihr was, ihr könnt uns mal. Wir wählen. wenn wir wollen. Wir wählen halt Trump zum zweiten Mal, das Comeback des Jahrhunderts, der Muhammad Ali, der Polit-Arena. Ist Trump perfekt? Nein. Sind seine Kritiker perfekt? Nein. Hören wir mal auf mit diesem Perfektionswahn. Ich bekomme auch immer wieder E-Mail. Ja, aber Herr Köppel, haben Sie noch nicht gemerkt, jetzt nach diesem Telefonat, Trump-Infantino, sind Sie immer noch ein Fan von Infantino? Jetzt darf ich Ihnen mal etwas sagen, Leute, die mir so etwas schreiben. Ich kann Menschen auch loben vor dem Hintergrund, dass ich weiss, die machen nicht alles richtig. Mache ich alles richtig? Nein. Machen Sie alles richtig? Nein. Sollen wir jetzt also nur noch uns gegenseitig Vorwürfe machen? Was haben Sie da wieder falsch gemacht? Was haben Sie da wieder falsch gemacht? Es ist doch kompletter Unsinn, diese Schwarz-Weiss-Mentalität. Sogar im Fussball. Spinnen wir eigentlich? Das ist das Thema jetzt bei dieser Affäre. Die Fussball-WM ist grossartig, super Spiele, fantastische Aussenseiter, dramatische Entwicklungen und Entscheidungen. Und nichts, kein Skandal, überhaupt nichts. Die Medien sind fast durchgedreht, auch da am Rande des Nervenzusammenbruchs. Und jetzt plötzlich haben sie was gefunden. Jetzt endlich haben wir unseren Skandal, grossartig, wunderbar, fantastisch. Wir haben unseren Skandal. Trump hat Infantino angerufen nach einer roten Karte gegen einen Fussballspieler. Nun sagen mir Fussballexperte, das war wirklich keine Rote, dieses Foul war nicht so hart. Das kann ich nicht beurteilen. Infantino, ich habe mich jetzt noch erkundigt, soll Trump gesagt haben in diesem Interview, du Donald, ich verstehe das, aber weisst du, ich kann da nichts machen. Das ist eine unabhängige Disziplinarkommission, die das Ganze beurteilt. Und da kann ich einfach nichts machen. Sie haben telefoniert, ja. Und dann ist diese Disziplinarkammer nach Aussage der FIFA unabhängig zum Schluss gekommen. Diesen Spieler dann zu begnadigen, was auch Fussballexperten für ein nachvollziehbares Urteil halten. Und nur weil eben vorher ein Telefon, ein Beeinflussungsversuch, was auch immer stattgefunden hat und es nachher zu einem Freispruch kommt, dann heisst das ja noch nicht, Freunde, bis zum Beweisen des Gegenteils, dass Ein vorheriges Telefon ist auch die Begründung für eine nachherige Begründung. Man heisst das, Post hoc ist nicht gleich Präter hoc. Das sind so lateinische Anwandlungen, sogar aus dem logischen Bereich. Nur weil etwas nachher kommt, ist es nicht logischerweise verursacht durch das, zwingend hervorgerufen. Also man müsste jetzt beweisen, dass Gianni Infantino... Diese Disziplinarkommission unter Androhung von Foltermethoden und Daumenschrauben und Peitschenschlägen gezwungen hätte, dieses Urteil auszusprechen, ist alles kompletter Unsinn. Nein, das sagt nichts über die FIFA aus, sagt wenig aus über die Beteiligten da Trump und Infodino, aber es sagt natürlich sehr viel aus über die Journalisten und über diese fürchterliche Giftgasmentalität, die wir da haben. In der Publizistik. Nein, da geht es nicht um diesen Fussball. Dieser Fussball, der Amerikaner, ist nur eine Waffe. Das ist eine Waffe der Journalisten, um ihr eigenes Ziel zu treffen. Und dieses Ziel ist, ja was wohl? Das ist das Dreamteam Infantino Trump. Es ist ein Dreamteam. Es ist ein Traumgespann. Das ist auch wieder schlau von Infantino, wie er sich um Trump... bemühte, hat ihn ja regelrecht erobert, hat ihm noch irgendeinen Preis, eine Medaille verliehen. Ja, so macht man das eben. Und zusammen bringen die beiden jetzt eine ganz tolle, eine geniale WM, eine gute Nachricht. Aber das ist natürlich ein Kapitalverbrechen. Das darf nicht positiv erwähnt werden. Dann schreibt mir ein Marco. Guten Tag, Herr Köppel. In den Berichten über den Ukraine-Krieg erwähnen sie, dass Europa die Ukraine mit Waffen und Kriegsmaterial unterstützt. Das wird ja auch stark von Russland kritisiert. Ich vermisse jedoch in ihren Berichten, dass nicht erwähnt wird, dass die Russen von Nordkorea und dem Iran mit Waffen und Drohnen beliefert werden. Auch werden Soldaten rekrutiert von verschiedenen Ländern. Freundliche Grüße. Ja, lieber Marco, Sie haben völlig recht. Das mit den Nordkoreanern, das steht ja in jeder Zeitung, das weiss jeder, muss ich das auch noch wiederholen. Ja, die Russen werden unterstützt von dem. Aber das ist nicht die relevante Fragestellung, lieber Marco, das ist eine Fragestellung für die Nordkoreaner und für die Iraner. Aber wir müssen uns eine andere Frage stellen, nämlich sind wir Teil von diesem Krieg? Unterstützen wir mit unseren Steuergeldern, mit unseren Wirtschaftssanktionen einseitig diesen Krieg? ist die Schweiz auch falls es zu einer Eskalation kommen könnte, auf der Abschutzliste. Sind wir eigentlich einverstanden damit? Sind die Deutschen einverstanden damit, dass sie ein ukrainisches Regime finanzieren, das diesen Krieg in einer neuen Gefahrenstufe auf russischem Boden eskaliert, was natürlich eine Gegeneskalation hervorrufen wird? Und ich frage mich einfach, wann wird diese Gegeneskalation dann die Unterstützer treffen? Und das muss man sich fragen und darum muss man eben in den Vordergrund rücken, lieber Marco. Dass eben nicht einfach nur die Nordkoreaner und die Iraner da unterstützen, das ist bei uns in allen Schlagzeilen, das haben sie jetzt monatelang gelesen. Aber was sie nicht lesen, ist wie stark unsere Seite mit welchen Gefahren in diesem Krieg involviert ist. Habe ich mich hier deutlich ausgedrückt? Ist das jetzt klar, warum das ein Thema ist? Meine Damen und Herren, was ist eigentlich los da draussen? Ich meine, wir sind dermassen einseitig. Aber Sie haben nicht gesagt, dass auch die Russen schon mal ein Verbrechen begangen haben, wenn sie Zelensky kritisieren. Bitte kritisieren Sie auch Putin. Jetzt Kopf in Stutz noch einmal. Muss ich immer die gleichen Argumente bringen wie die Zeitungen, die Sie jeden Tag lesen? Muss ich in jedem Daily zuerst einmal herunterleiern, was das Schweizer Fernsehen sagt, was der Tagesanzeiger sagt, was die NZZ sagt? Muss ich all diese Dinge zuerst einmal herunterbeten? damit ich da mal einen anderen Ausschnitt aus der Wirklichkeit rechtfertigen kann. Muss sich eigentlich jeder, der eine andere Meinung hat als das Schweizer Fernsehen und Ursula von der Leyen, muss sich der eigentlich zuerst einmal rechtfertigen, indem er diese zum Teil Fake News Der einen Kriegspartei einfach auch nochmal herunterbetet, einfach, dass es gesagt ist, nein, meine Damen und Herren, das muss man nicht. Ich bin ein unabhängiger Journalist, ich kann frei entscheiden, welchen Ausschnitt auf die Wirklichkeit ich wähle. Und Sie können natürlich völlig frei entscheiden, ob Sie sich das am Morgen antun wollen, ob Sie sagen, hört mir auf, abfahren, Moskau einfach, lass diesen Typen da drüber. Ja, solche Zuschriften bekomme ich, aber die motivieren mich natürlich, weil das eine Bankrotterklärung der Argumente ist. Lehrstück in Sexualkunde. Eine sehr interessante Geschichte von Sebastian Brielmann in der NZZ im Kanton St.Gallen. Wird eine Sexualpädagogin wegen einer Primalschullektion angezeigt? Denn nicht der erste Fall, der eskaliert. Das sind offenbar 9 bis 11 Jahre alt. Und da sind pornografische Szenen gezeigt worden, Geschlechtsverkehr usw. Aufklärung. Man hat da Geschlechtsorgane gezeigt. Grosse Aufregung, ich kann das nachvollziehen, allerdings, ich gebe hier ehrlich Rechenschaft, ich kann jetzt nicht beurteilen, wie dieser Unterricht gelaufen ist, aber es gibt hier dann auch ein paar kritische Gegenstimmen in meinem Hinterkopf, in meinem Grosshirn. Denn angesichts der Zuwanderungssituation in der Schweiz und vermutlich eben auch dem himmeltraurigen Zustand der Sexualaufklärung in den Familien, Kann ich natürlich nachvollziehen, dass die Schulen hier, und zwar schon bei einem relativ frühen Alter, wenn wir sehen, dass zum Teil eben auch Kulturen zuwandern, gerade aus dem muslimischen Bereich, wo wir ja immer wieder lesen, dass da bereits in sehr frühen Jahren Eheschliessungen stattfinden usw. Ich will jetzt hier gar nicht in die Details gehen. Und dass man da auf den Gedanken kommt, du, es ist wichtig, die Kinder frühzeitig auch mit Geschlechtsverkehr usw. vertraut zu machen, das finde ich jetzt nicht a priori. total daneben. Das kann ich nachvollziehen. Also man sollte da nicht einfach schon mal von Anfang an in eine Art Kulturkampf ausbrechen und sagen, diese Gender-Ideologen da mit ihren Regenbogenfahnen, jetzt breiten sie sich auch an den Schulen aus. Ich glaube schon, dass sie sich auch an den Schulen ausbreiten, aber ich finde diesen Fall noch interessant. Man muss das natürlich immer im Detail anschauen. Wir haben auch schon sehr viele kritische Berichte zu diesen Dingen bei uns Und... gehabt. Apropos schlechte Nachrichten. Die jüngste Hitzewelle forderte in der Schweiz fast 200 Tote. Jetzt zählen sie wieder die Toten, wie bei Corona. 200 Tote. Dann hier. Mittelmeer ist jetzt schon viel zu warm. Marine Hitzewelle. Oder dann Claudia Treidel-Hoffmann. Aus den Sonnenbränden von damals kann heute noch Krebs entstehen. Die Sommerpanik hier im Tagesanzeiger. Achtung Schliessen Sie sich im Luftschutzkeller ein. Ja, keine Sonnenstrahlen. Verzweifeln Sie an den hohen Temperaturen. Meine Damen und Herren, ich bin hier in einem Haus in der Nähe von Zürich. Im dritten Stock. Wir haben keine Klimaanlage. Es ist ein altes Haus. Es ist sehr warm. Es kann sehr warm werden hier drin. Ja gut, dann muss man diese Wärme managen. Es wird immer wärmer. Ja, wir sehen das. Aber diese Hitzepanik bringt gar nichts, bzw. sie zeigt einfach, dass der Mensch auch panikbegeistert ist. Weitere Themen, sprechen wir dann im internationalen Bereich darüber. Natürlich der NATO-Gipfel in Ankara. Was ist eigentlich der Auftrag der NATO? Urteil im Fall Marine Le Pen. Die Frau darf mit Fussfessel womöglich zu den Präsidentenwahlen doch noch antreten. Das ist... Richtig. Und weitere Themen, über die ich dann im internationalen Zusammenhang Rechenschaft ablege. Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit. Das war's von Weltwoche Daily Schweiz. Schauen Sie auf unsere Interviews. Heute Mittag schalten wir frei mein Gespräch mit Margarita Simonian, eine supertaffe, tolle Frau, Chefin von RT. Seit 21 Jahren, erst 46 Jahre alt, seit 21 Jahren ist sie da Chefin von diesem Medienunternehmen und sie erzählt mir, wie ukrainische Geheimdienste mit Kalaschnikows versucht haben, sie umzubringen. Das ist die Situation. Finanzieren übrigens auch einige mit ihren Steuergeldern. Oder die Nord Stream Sprengung ist auch finanziert durch die Gelder unter anderem des deutschen Steuerzahlers. Darüber... In Kürze mehr. Ich wünsche Ihnen einen schönen, beschwingten Tag. Entschuldigen Sie, bevor Sie dieses Video nun wegklicken, was Sie eben gesehen haben, diese Art von Journalismus, die gibt es eigentlich in dieser Form fast nicht mehr auf dieser Welt. Rede und Gegenrede, die andere Sicht beleuchten, das ist die Weltwoche unabhängig, kritisch und ja, auch gut gelaunt, weil wir eben glauben, dass selbst in den schlimmsten Abgründen immer irgendwo ein Lichtblick liegt. Wir beleuchten, was andere weglassen. Wir sprechen mit jenen, mit denen sich sonst... Niemand zu unterhalten getraut. Wir schreiben, was ist. Abonnieren Sie daher die Weltwoche. Jedes Abo ist eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt. Denn unabhängiger Journalismus funktioniert eben nur mit unabhängig kritischen und vielleicht auch gut gelaunten Lesern. Sie sind der Grund, warum wir machen können, was wir eben machen. Alle Abo-Optionen finden Sie auf unserer Website www.weltwoche.de sowohl für Print als auch digital und massgeschneidert auch für Deutschland. Und wenn Sie bereits Abonnent sind, dann möchte ich mich an dieser Stelle einfach mal bei Ihnen bedanken und wünsche Ihnen nun viel Vergnügen beim nächsten Video.