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Die Weltwoche

Ich hatte Glück in meinem Leben. Ich habe gearbeitet und hatte Freude und bin stolz. Wenn ich zurückblicke, 50 Jahre, das ist ja eine Zeit. Das ist eine lange Zeit und es macht mich auch stolz, zu sehen, was mein Vater alles aufgebaut hat und was ich weiterführen durfte. Mein grösster Wunsch, dass er das Geschäft einmal übernimmt, ist in Erfüllung gegangen. Ich bin sehr, sehr stolz und glücklich, dass er den Schritt gemacht hat. Grüezi miteinander, ganz herzlich willkommen und einen wunderschönen guten Morgen, meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde aus nah und fern. Ich begrüsse Sie zur schweizerischen Ausgabe von Weltwoche Daily, die andere Sicht. Unabhängig, kritisch, gut gelaunt am Donnerstag. dem 20. August 2026, heute mit der neuen gedruckten Weltwoche, die ich Ihnen heute etwas ausführlicher vorstelle, um Ihnen einfach zu zeigen, was für ein Bucke, was für ein Blumenstrauss an unterschiedlichen Themen und Gesichtspunkten, Perspektiven, Betrachtungen allwöchentlich in unserer Weltwoche stecken. Das T-Shirt, das ich bei diesem Vortrag trage und auf das ich jetzt ganz diskret hinweise, ist dem Thema gewidmet, das mir im Wortsinn buchstäblich am Herzen liegt. «Make Switzerland Neutral Again», die Weltwoche, schweizerische Qualität und schweizerische Neutralität. General Guison und die Neutralität, Blochers Gegner, Irren der Weltkriegsheld. ist ein Leuchtturm des Stillesitzens. Prof. Dr. Christoph Mörgeli mit der definitiven Einschätzung zum Schweizer Weltkriegsgeneral. Sie erinnern sich, letzte Woche hat in der NZZ eine junge Journalistin sich da am General Guisan vergriffen und allerlei abenteuerliche Thesen aufgestellt. Mit dem Ziel natürlich, General Guisan ... zu einem Kronzeugen jener Kaugummi-Neutralität zu machen, welche die NZZ heute vertritt und damit im Grunde ihr ganzes intellektuelles, neutralitätspolitisches Erbe versenkt. Das ist das Thema dann in meinem Editorial. Ich komme gleich darauf zu sprechen. Messeralltag im Asylheim, verstörende Einblicke ins Bundeszentrum Bruck. Daniel Wahl hat Protokolle, er hat offizielle Schriften einer genauen Untersuchung unterzogen und er deckt auf, was da an Missständen abgeht. Der ganz alltägliche Asylwahnsinn in diesem Heim, in diesem Bundeszentrum in Bruck. Volk oder völkisch, da habe ich in der internationalen Ausgabe schon etwas gesagt. Stanford-Professor Russell Berman hat sich mit AfD-Anhängern in Sachsen-Anhalt Er hat mit Ihnen gesprochen, Ihnen etwas auf den Zahn gefühlt und seine Eindrücke, seine Erfahrungen trägt er bei uns vor. Ich kann Ihnen sagen, das ist wirklich ein abgeklärtes, unaufgeregtes Porträt des Wahlgeschehens, das ja die Journalistensicherungen durchbrennen lässt, in der Schweiz, aber auch, selbstverständlich, vor allem in Deutschland. Mehr Willi Bretscher-Wagen. Die Schweizerische Neutralität ist das völkerrechtliche Siegel der Schweizerischen Unabhängigkeit. Ja, die NZZ ist heute die Neue Zürcher Zeitung, das führende Kampfblatt der Neutralitätsmüden und ich setze mich in diesem Editorial mit den jüngsten Mobilmachungs- und Kriegstreiberei-Parolen von Chefredaktor Eric Gouir auseinander. Eric Gouir, ich kenne ihn schon lange, er ist ein wirklich exzellenter Journalist, da gibt es überhaupt nichts daran. zu deuteln. Er hat die NZZ auf einen erfolgreichen Kurs geführt. Anerkennung für das. Ich glaube, die Weltwoche war nicht ganz unschuldig an gewissen Inspirationen auf diesem Weg. Aber in einem und einem leider sehr, sehr wichtigen Punkt liegt Goyer fundamental falsch. Er versteht einfach wenig zu wenig von der Schweiz, von ihrer Unabhängigkeit, von der Bedeutung der Neutralität. In seinem letzten samstäglichen Leitartikel, ich bin schon darauf zu sprechen gekommen, hat er ja dazu aufgerufen, dass jetzt auch die Schweiz, also Europa integral, damit auch die Schweiz, Putin endlich zum Krieg, Entschuldigung, zum Feind erklären sollte, dass man hier den Feind benennt. Und dann sind wir auch gleich beim Krieg, weil Eric Goyer macht es transparent. Er sagt, die Feindbenennung... Impliziert natürlich, bringt mit sich die Möglichkeit eines bewaffneten Konflikts. Mit anderen Worten, die Schweiz solle sich da in diese Feinderklärung einfügen. Und das könnte unter Umständen eben einen bewaffneten Konflikt mit Russland nach sich ziehen. Aber das sei eben in Kauf zu nehmen, denn es gelte eben die Werte der Demokratie usw., Sie kennen diese Schallplatte, zu verteidigen. Und dagegen... Argumentiere ich nun ziemlich dezidiert in dieser Ausgabe und vor allem argumentiere ich mit dem von der NZZ, ich glaube mittlerweile gecancelten, legendären NZZ-Chefredaktor Willi Bretscher. Denn Willi Bretscher, hier schon oft erwähnt, war der NZZ-Chef, der wie kein anderer die neutralität, die schweizerische Neutralität immerwährend bewaffnet, umfassend verteidigte. Und dies im Ernstfall aller Ernstfälle. Sozusagen im Fundamentalernstfall, mit dem sich die Schweiz auseinanderzusetzen hatte, nämlich dem Zweiten Weltkrieg nach dem Einmarsch der deutschen Wehrmacht in Polen mit 1,5 Millionen Soldaten. Da hat Willy Bretscher gefordert, die bedingungslose Gleichbehandlung aller Parteien im Krieg, die Verteidigung der Landesgrenzen durch die Schweizer Armee. Und den Willen, den unbedingten Willen, diese Souveränität, diese Unabhängigkeit, diese Neutralität der Schweiz zu verteidigen. Denn diese Pfeiler sind die Voraussetzung dafür, dass wir die Werte, die auch Erikuir, der NZZ-Chef, heute hochzuhalten, gedenkt und hochhalten möchte, diese Werte der Demokratie, der Freiheit, des Rechtsstaats, die zerfallen zu Staub, wenn die Unabhängigkeit und die Neutralität des Landes dahinfällt. Darum kann man das nicht trennen. Bretscher hat das noch gesehen, Goyer sieht es überhaupt nicht und das nehme ich da auseinander. Es ist tragisch, dass die NZZ von einem Zentralorgan der Schweizerischen Neutralität heute zu einem Komplizenblatt, zu einem schreibenden Arm jener neutralitätsmüden Koalition von weit links, linksgrün bis zu FDP und Mitte ehemals CVP Okay. Reicht früher, als die Linken noch einsam gegen die Neutralität ankämpften, hatten wir ein Bollwerk der Neutralitätsbefürworter in der Schweiz. FDP, CVP und SVP. Doch eben FDP und Mitte sind von der Fahne gegangen. Und man muss einfach wissen, hier auch auf der bürgerlichen Seite, dass durch die Preisgabe der Neutralität, die der Bundesrat bewerkstelligt hat, jetzt in diesem Ukraine-Krieg im Februar 2022, Da hat man alle EU-Sanktionen übernommen, meine Damen und Herren. Und das ist der grösste EU-Integrationsschritt der Schweiz in ihrer Geschichte, weil sie mit der Übernahme der EU-Sanktionen ihre Aussenpolitik im wichtigsten aussenpolitischen Geschäft der Gegenwart, in der gefährlichsten Situation, faktisch an die EU abdelegiert hat. Man hat den Löffel abgegeben. Und warum hat die Linke immer so vehement gegen die Neutralität gekämpft? weil eben die... Neutralität, die Schweizerische, die Immerwährende, die Bewaffnete, die Umfassende, das grösste Integrationshindernis war. Wer die Neutralität beseitigt, macht den Weg frei für den Schweizer EU-Beitritt. Aber das haben die Bürgerlichen noch nicht gemerkt. Wir kommen dann gleich auf die Umfragen. Die sehen nicht gut aus für die Initiative, weil die SVP mit angezogener Handbremse kämpft. Weil man eben diesen Kreml-Komplex hat, weil man sich hat einreden lassen, oh, wenn man die Neutralität verteidigt, hilft man Putin. Das ist dummes Zeug, das ist Quatsch. Da hat man sich den Schneid abkaufen lassen, hat man sich die Argumente der Neutralität zerstört, zu eigen gemacht, hat man sich ein schlechtes Gewissen einreden lassen und beweist zu wenig Kampfgeist. Das ist das Problem. Wo sind da die jungen SVPler, die Neutralitätsbefürworter? die in dieser Diskussion den Unterschied machen, die die Aufmerksamkeit auf sich lenken können. Ich sehe sie nicht. Und darum muss man sich nicht wundern, wenn eben dieser Sinn für Dringlichkeit nicht hergestellt wird. Denn dass die Schweizer die Neutralität in wohlstandsverwahrlosten Zeiten vergessen haben, das ist der natürliche Lauf der Dinge. Aber da musst du eben dagegen argumentieren. Und Christoph Blocher, der es heldenhaft tut, der es grossartig tut mit den richtigen Argumenten, er verkrümmt sich überhaupt nicht. Aber er ist... zu allein auf weiter Flur. Darum make Switzerland neutral again mit diesem von Trump entlehnten Sprachspiel gewissermassen. Aber wir können auch sagen, die Weltwoche schweizerische Neutralität, das ist unser Stammpunkt, unser Referenzpunkt. Ganz wichtig, gerade in der heutigen Zeit. Keine Widerrede, warum man sich die parlamentarische Debatte und die EU-Verträge sparen kann, das ist ja schon interessant, dass im Parlament die Fronten dermassen betoniert sind. Und die Gegner der Unabhängigkeit, also die, die die Schweiz der EU unterstellen wollen, das sind ja auch die gleichen, die die Neutralität abräumen wollen. Merkt man das eigentlich nicht da bei dem Kompass Europa und so weiter da, bei anderen auch bürgerlichen Portalen, die sich auch noch hergeben, um gegen die Neutralität zu geifern. General Guison und die Neutralität Blochers gegen Rieren, der Weltkriegsgeneral, ist ein Leuchtturm des Stillesitzens. Christoph Mörgeli, Mit einer sehr detaillierten Auseinandersetzung und historischen Aufarbeitung der Rolle des Wattländer Weltkriegshelden Henri Guisan, der eben von der NZZ, der sozusagen ins Zwielicht ihrer Gummineutralität hätte gezogen werden sollen. Nein, Freunde, so geht es definitiv nicht. Protokolle der Hilflosigkeit, Messerstechereien, Drohungen, Alkohol, 146 Rapporte von Januar bis Mitte Juli 2026 zeigen, Was im Bundesasylzentrum Brugg so läuft, das ist die Recherche von Daniel Wahl ein Knaller. Brief aus Deutschland, Volk oder Völkisch, AfD-Anhängern in Sachsen-Anhalt zugehört. Ich werde das in der internationalen Ausgabe vertiefen. Ebenso das Interview mit dem österreichischen Publizisten Gerald Gross über die Scheinkonservativen. Ich habe in der Zwischenzeit, haben Sie schon auf YouTube gesehen, das Interview geführt mit dem sehr bedachten nachdenklichen serbischen Präsidenten Aleksandar Vucic. Jemand muss diesen Krieg gewinnen, er macht sich Sorgen über die Eskalation. Dann winde ich ein Kränzchen dem Kulturteil der Weltwoche. Endlich einmal ein Kulturteil, der nicht von A bis Z auch noch in Kriegen und in der Politik schwelgt, sondern den Künstler, die Schriftstellerin, das Werk ins Zentrum rückt. die allzu menschlichen Fragen, die eben in der kulturellen Sphäre verhandelt werden, nicht alles in diese engmaschigen politischen Verstrickungen hineinwürgen. Das ist nicht der Ansatz, den wir da zu pflegen haben. Wohltuend, dass man hier etwas ausbrechen kann mit der Weltwoche. Grabpflege für einen Hauself Thomas Bodner mit einer wunderbaren Geschichte. Harry Potter besiegt die Stromplanung. Wegen der erfundenen Ruhestätte der Filmfigur Dobby muss in Wales ein Millionenprojekt ausweichen. Das ist die Macht der Kultur, das ist die Macht der Fiktion gegen die Wirklichkeit. Unverbrüchliche Liebe zum Vater, Peter Henning, der brillante deutsche Literaturkritiker, der vor vielen Jahren einmal Literaturchef bei der Weltwoche war. Wir hatten damals ein paar Unstimmigkeiten, völlig unnötig, ich entschuldige mich. Retrospektiv oder bitte um Entschuldigung bei Peter Henning. Er schreibt seit einigen Monaten wieder für die Weltwoche. Grossartig, eine brillante Feder und ein echter Literaturkenner. Jetzt beschäftigt er sich mit der Schriftstellerin Sonja Walger und ihrem Werk Löwe, soeben erschienen im Surkamp Verlag. Ein Haufen wilder Jungs. Die Hamburger Goldkehlchen beweisen eindrucksvoll, dass sie nicht singen können und treten. bald vor über 50'000 Fans auf. Lars Haider, der Chefredaktor des Hamburger Abendplatz, hat ein Buch geschrieben über diese Goldkehlchen. Ich habe ihn gebeten, seine Erfahrungen aufzuarbeiten für die Weltwoche. Ich kenne Lars Haider noch als jungen Journalisten, der damals in Berlin gearbeitet hat, als ich Chef der Welt war. Ich habe grössten Respekt vor diesem mittlerweile auch als Chefredaktor tätigen Publizisten. Ich lese Ihnen hier einfach ganz kurz den Einstieg vor. großartig, wie er da das Thema einfliegt. Normalerweise wirbt ein Chor damit, dass er sehr gut singen kann. Die Hamburger Goldkehlchen tun genau das Gegenteil. Sie behaupten seit ihrer Gründung vor zehn Jahren, dass sie nicht singen können, beweisen das immer wieder eindrucksvoll und machen trotzdem nicht nur die grossen Hallen voll, sondern demnächst sogar ein Fussballstadion. Das sind die Hamburger Goldkehlchen. Jetzt zu den Nachrichten, zu den wichtigsten... Aktualitäten. Blocher Vorlage wohl chancenlos im Tagesanzeiger. Die Umfrageresultate zur Neutralitätsinitiative unter anderem bis jetzt noch nicht einmal 40 Prozent der Befragten dafür. Offensichtlich ausserhalb der SVP-Basis wenig Zustimmung. Ja, das ist eben die Neutralitätsverlotterung in Friedenszeiten bestürzend und Für jemanden wie mich, der sich Sorgen macht um die ganze Eskalationsgefahr des Ukraine-Kriegs, einfach der Beweis dafür, dass Fragen von Krieg und Frieden, Sicherheit, durch eben 80 Jahre Nicht-Krieg im unmittelbaren Umfeld der Schweiz natürlich das Bewusstsein geprägt haben. Und dass man da dann andere Prioritäten setzt. Das ist... Ernüchternd könnte man sagen, auf der anderen Seite aber auch kein Grund zum Verzweifeln, denn das war immer schon so, selbst in den 30er Jahren. Als ja wirklich sich die Situation in Europa zuspitzte, spätestens seit der Machtübernahme der Nationalsozialisten in Deutschland 1933, aber selbst in dieser Zeit gab sich die Schweiz den Illusionen kollektiver Sicherheit hin, vernachlässigte sie die Armee und auch die Neutralität wurde teilweise ausgehebelt. Das hatten wir alles schon. Und es bedurfte dann einer... Kriegsthron des sogenannten Irredentismus von Mussolini, dem Duce in Rom, der den Schweizern faktisch androhte, wenn sie die Sanktionen, die Wirtschaftssanktionen des Völkerbundes, des UNO-Vorläufers, damals er allerdings am Auseinanderbröckeln war, wie heute die UNO auch etwas, dass er dann die Schweiz besetzen würde. Dass er dann bis zu den Alpenpässen vorrücken würde, um eben das Tessin zu schlucken. vor diesem Hintergrund einer sehr konkreten... Drohung, einer Kriegsgefahr, hat dann der Bundesrat entschieden, einem Fehler zuzugeben, zu sagen, es war nicht gut, dass wir da die Neutralität teilweise suspendiert haben. Jetzt kehren wir zurück zur bewährten schweizerischen Neutralität. Und das ist die bewährte Neutralität, die die Neutralitätsinitiative in die Verfassung schreiben möchte. Jetzt behaupten aber sachwidrig die Gegner von Blochers Initiative, sie würden eigentlich das bewährte Neutralitätskonzept vertreten. Also da sehen Sie die ganze Verwirrung, den Wortbetrug. Aber wenn man die Geschichte etwas kennt, dann ist die Sache eigentlich ganz klar. Aber mit Blick auf die Umfragen, es war schon einmal so und möglicherweise ist einfach das unmittelbare Bedrohungsgefühl nicht da, nicht ausreichend vorhanden. Das kann sich dann sehr schnell verändern. Hoffen wir nicht, dass so eine bittere Erfahrung nötig wird. Schweiz schickt Asylsuchende nach Italien. Offensichtlich hat Italien wieder die Gnade. seinen rechtlichen Verpflichtungen im Zusammenhang mit Schengen und Dublin, dem Asylabkommen und dem Grenzabkommen nachzuleben. Es ist ja eigentlich unglaublich, dass das nicht ohnehin passiert. Bundespräsident Yves Bermelin setzt sich dafür ein, dass das World Economic Forum in der Schweiz bleibt, auch unter der neuen Führung, wenn das WEF sich wieder zu einer richtig neutralen offenen Plattform entwickelt und nicht zu einem Soundingboard der amerikanischen Milliardäre, wobei auch diese Standpunkte nicht uninteressant sind, dann ist das natürlich eine lohnenswerte Sache. Ich glaube übrigens, dass das WEF in Amerika weniger prickelnd, weniger faszinierend ist, als wenn es in der Schweiz bleibt. Aber wenn die Schweiz natürlich ihre Neutralität weitgehend fahren lässt, und wir sind im Begriff, das zu tun, wir haben es schon getan, dann ist ja klar, dann lässt auch die Schweiz an Attraktivität Nach, dann hat man nicht mehr so ein Interesse von Seiten der Amerikaner, der Chinesen, sich in der Schweiz zu treffen. Das hat man noch nicht realisiert bei uns, wie eben diese verlotterte Neutralität der Schweiz schadet. Übrigens auch dem Schweizer Wohlstand, der jetzt ja wie ein goldenes Kalb da verirrt und dem gehuldigt wird. Ja, man hat eben Angst, wenn die Schweiz neutral ist, auch gegenüber Russland, dem erklärten Bad Guy, dass dann die Amerikaner oder vor allem die EU-Staaten geneigt sein könnten. Die Schweiz zu Piesacken, ja, man ist nicht bereit, diese Nadelstiche hinzunehmen. Man sieht die Gefahr von Raketenangriffen aus Russland als viel abstrakter an. Das könnte dann schnell relativ unabstrakt werden. Afghane kann ausgeschafft werden. Präzedenzfall mit begrenzter Wirkung, das ist noch interessant. Das ist ein Afghane, der nach acht Monaten die Schweiz wieder verlassen muss. Sein Gericht hat entschieden, dass es zumutbar ist. Ich war ja in Afghanistan. Da ist mir erklärt worden, dass man alle Flüchtlinge zurückholen möchte. Es gibt da Kritiker, die sagen, Afghanistan sei gar nicht in der Lage, sie zu ernähren. Wir haben jetzt auch wieder verstörende Berichte, die zeigen, dass sich da das Taliban-Regime in Richtung Steinzeit weiterentwickelt. Ich habe da ein etwas differenzierteres Bild bekommen. Natürlich ist das eine sehr superkonservative, islamistische Gesellschaft, die dort jetzt unter dieser Taliban-Führung zu leben hat. Und das sind keine Ideale, denen wir hier nachleben, aber wir sollten uns auch nicht einbilden, besser zu wissen, als die Afghanen, wie sie ihr Land zu regieren haben. Denn die Westler haben es eben auch nicht geschafft. Und beim Thema Afghanistan muss man auch beim Asylwesen sehr genau bleiben. Natürlich gibt es dort Dinge, die uns überhaupt nicht gefallen, aber sind das asylrelevante Gründe, dass jemand in die Schweiz kommt, dass man hier Asyl geben kann? Nein, sind sie nicht. Selbst... Bei dem sehr, sehr heissen Thema Frauen, bei diesen umstrittenen und aus unserer Sicht natürlich klar abzulehnenden Praktiken, dass sie da die Mädchen ab einem bestimmten Alter nur noch sehr erschwert in die Schule gehen können, das ist alles fürchterlich. Aber das sind keine Asylgründe im klassischen Sinn. Dadurch ist man nicht an Leib und Leben bedroht. Aber das wird eben auch alles aufgeweicht. Flexibles Asyl, flexible Neutralität, nach oben flexible Bundesausgaben. Nach oben flexibles Staatswachstum. Wir leben im Zeitalter der totalen Flexibilität, der Beliebigkeit. Die Politiker machen, was sie wollen. Und der Volksgewille gilt nichts mehr oder fast nichts mehr. Dann noch eine Meldung zum Ablenken. Jerry Bruckheimer, der mittlerweile 82-jährige Filmproduzent, trägt sich mit dem Gedanken, noch einmal Pirates of the Caribbean aufzulegen mit einem mittlerweile auch schon 63-jährigen Johnny Depp in der Hauptrolle. Das war es von Weltwoche Daily Schweiz. Ich melde mich gleich zurück mit der internationalen Ausgabe. Machen wir die Schweiz wieder neutral. Helfen Sie mit. Unterzeichnen Sie dieses wichtige Volksbegehren. Reden Sie darüber, die Neutralität. Nicht einfach nur ein steriles Instrument unserer Sicherheitspolitik, sondern, ganz wichtig, ein Wesensmerkmal, ein Identitätsmerkmal der Schweiz. Weltweit bewundert, aber eben, was gilt das schon im eigenen Land? wir Wohlstands-Narkotisiert in Friedenszeiten aufgewachsen und sind da die Alarmsinne abgestumpft. Ich danke Ihnen und wünsche einen schönen Tag. Ich hatte Glück in meinem Leben. Ich habe gearbeitet und hatte Freude. Ich bin stolz. Wenn ich zurückblicke, 50 Jahre sind schon eine Zeit. Es ist eine lange Zeit und es macht mich auch stolz, zu sehen, was mein Vater alles aufgebaut hat und was ich weiterführen durfte. Mein grösster Wunsch, dass er das Geschäft einmal übernimmt, ist in Erfüllung gegangen. Da bin ich sehr stolz und glücklich. Das hat er schon eingemacht.

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Neutralitäts-Initiative: Schwächelnde Umfragen. Messeralltag im Asylzentrum Brugg. Italien nimmt angeblich wieder Migranten zurück. Neue gedruckte Weltwoche: Abonnieren Sie die andere Sicht

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Neutralitäts-Initiative: Schwächelnde Umfragen. Messeralltag im Asylzentrum Brugg. Italien nimmt angeblich wieder Migranten zurück. Neue gedruckte Weltwoche: Abonnieren Sie die andere Sicht
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Kapitel

  1. Einleitung und persönliche Reflexion über das Leben
  2. Begrüssung und Vorstellung der schweizerischen Ausgabe von Weltwoche Daily
  3. Einführung in das Thema der schweizerischen Neutralität
  4. Diskussion über General Guisan und schweizerische Neutralität
  5. Bericht über Missstände im Asylzentrum Bruck
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