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Die Weltwoche

Grüezi miteinander, ganz herzlich willkommen und einen wunderschönen guten Morgen, meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde aus nah und fern. Ich begrüsse Sie zur schweizerischen Ausgabe von Weltwoche Daily. Die andere Sicht, unabhängig, kritisch, gut gelaunt und zuversichtlich am Mittwoch, dem 16. September. 2026 direkt aus dem Haus der schweizerischen Neutralität. Ich starte mit einem Live-Read mit einer gesprochenen Werbeanzeige. Wir Schweizer kennen den Wert von Eigentumsschutz und direkter Demokratie. Aber was ich gerade in der EU beobachte, hat eine neue Qualität. Vermögensregister, digitaler Euro, Beweislastumkehr. Wie weit darf staatliche Kontrolle über privates Vermögen gehen? Und wer glaubt, das betrifft uns nicht, unterschätzt Brüssel. Darüber diskutiere ich am Mittwoch, dem 23. September um 19 Uhr live beim Webinar «Finanzielle Selbstverteidigung von Kettner Edelmetalle». Mit mir in der Runde sind Peter Hane, Ernst Wolf, Roland Tichy und weitere Experten. Die Teilnahme ist kostenlos und es gibt auch Edelmetalle zu gewinnen. Seien Sie dabei. Melden Sie sich jetzt unter ketner-edelmetalle.de-webinar an. Ich wiederhole, ketner-edelmetalle.de-webinar. Die Anmeldung dauert nur 30 Sekunden. Ende des Livestreams, Ende der gesprochenen Werbeanzeige. Heute Abend ab 18 Uhr übertragen wir aus dem Europäischen Parlament in Strasburg. Die Ansprache von Julia Mendel. Julia Mendel ist ja weltberühmt geworden durch dieses Interview mit Tucker Carlson. Sie ist die ehemalige Pressesprecherin von Volodymyr Zelensky. Mittlerweile allerdings vom ukrainischen Präsidenten auf die Feindesliste gesetzt worden, mit Sanktionen belegt. Und sie gibt Auskunft und wird da ausführlich ihren Standpunkt darlegen. Die EU verweigert der prominenten Oppositionellen einen Auftritt im Parlament, was zeigt, dass hier mit ungleichen Ellen gemessen wird. Denn Leute, die die gegenteilige Meinung von Frau Mendel vertreten, die haben dort freien Zugang. Aber wenn mal eine andere Sicht kommt, dann verriegeln, dann verbarrikadieren sich die Türen. Umso wichtiger ist es, dass die Weltwoche dort ihnen direkt die Ansprache auf unserem YouTube-Kanal nach Hause liefert. Das müssen Sie sich anschauen, das ist sicherlich sehr, sehr interessant. Zur allgemeinen Meinungsbildung, ich gebe immer die Triggerwarnung ab, im Krieg lügen alle. Und die Wahrheit ist das erste Opfer des Krieges. Umso wichtiger ist es, sich eben beide Seiten anzuhören. Und wir hören eben immer nur die eine, nämlich die... ukrainische Seite und nicht die kritische Seite, die das Ganze etwas aus einem anderen Blickwinkel beleuchtet. Dann unsere exklusiven Schweizer Neutralitäts-Polo-Shirts sind ab sofort bestellbar. www.weltwoche.ch www.weltwoche.ch hochwertig verarbeitet, zeitlos, elegant, streng limitiert auf nur, selbstverständlich, 1291 Stück pro Farbe in Rot, Blau, Weiss. Ganz besonders rot die Patriot Edition mit dem Schweizer Kreuz und 1291 auf den Ärmeln. Die müssen Sie sich sichern. Wobei auch das blaue Modell und das weisse im Weltwoche-Look, die sind ganz wunderbar. Am besten Sie kaufen sich gleich alle drei. Schauen Sie nach in unserem Online-Shop. Es hat, solange es hat. Tragen Sie ein Stück Schweizer Neutralität und Weltwoche auf der... Brust, neue Umfragen. Sogar bei SVP-Anhängern sinkt die Zustimmung zur Neutralitätsinitiative. TaMedia-Abstimmungsermittlungen, die beiden Initiativen, die in zwei Wochen zur Abstimmung kommen, haben laut Umfragen kaum mehr Chancen. Nur rund 30% wollen jeweils ein Ja in die Urne legen. Ja, 31% knapp gemessen für die Neutralitätsinitiative, gemäss diesen Umfragen, wobei man kann ihnen auch nicht absolut vertrauen, selbstverständlich. Fällt auch die Zustimmung zur Neutralitätsinitiative bei der SVP-Anhängerschaft zurück? Und der Grund dafür ist einfach zu sehen, die SVP hat sich mit angezogener Handbremse für diese Initiative engagiert. Zu viele prominente SVPler haben sich weggeduckt, weil eben die schweizerische Neutralität ein unbequemes Thema ist. In Zeiten, wo alle auf der richtigen Seite stehen wollen, wo alle bedröhnt werden von der ohrenbetäubenden Propaganda auf unseren Mainstream-Medienkanälen. Alltäglich, allabendlich, von morgens bis abends geht es los, auf dem Radio, auf dem Fernsehen, entsprechend in den Zeitungen. Und es wird einem immer die gleiche Soße ins Hirn gedrückt. Ja, dann ist es eben umso notwendiger, dass man sich dagegen engagiert, dass man sich diesen Monsterwellen entgegenstellt. Und mein Eindruck ist, dass die Schweizerische Volkspartei nicht der... Initiant Christoph Blocher. Aber die SVP hat sich da zu wenig engagiert, ist zu wenig dezidiert aufgetreten, sondern hat sich da etwas weggeduckt, weil eben dieses Thema tatsächlich umstritten ist und man den Leuten die Neutralität erklären muss, gerade in Zeiten eben einer ballistisch aufgewühlten, aufgeheizten Atmosphäre, in der eben Fragen von Krieg und Frieden moralistisch beurteilt werden und nicht mehr realistisch. Sobald man sich nicht mit dieser schrillen Rhetorik auf die eine Seite stellt, auf die Seite der Ukrainer, hat sich eben sogar in der Schweiz eingebürgert, dass man sich dadurch verdächtig macht. Das ist ja ein Handlanger des Bösen in Moskau. Dummes Zeug. Wer für die schweizerische Neutralität eintritt, ergreift Partei, aber nur für die Schweiz und niemand anderen. Selbstverständlich. bringt es die Neutralität mit sich, dass man in der nicht emotionalen, sondern realistisch-politischen Beurteilung der internationalen Lage auch bereit ist, eine gewisse Toleranz an den Tag zu legen, nämlich sich beide Seiten anzuhören und nicht einfach nur eine Seite für bare Münze zu nehmen. Das ist hier der ganz entscheidende Punkt. Es sieht also nicht so gut aus für die Neutralitätsinitiative. Das ändert nichts an der Tatsache, dass das Engagement, der Kampf für die schweizerische Neutralität, ich habe das hier schon oft gesagt, mit dieser Initiative lediglich eine Etappe absolviert hat. Aber das geht weiter. Wir haben in der Geschichte schon viele Beispiele gesehen, nicht zuletzt im letzten Jahrhundert, als es Jahre dauerte, fast mehr als ein Jahrzehnt, um die schweizerische Neutralität, die damals auch aufgeweicht wurde in den 20er und frühen 30er Jahren, Aber dann, je finsterer es wurde in Europa, je mehr der Krieg sich ankündigte, je näher er an unsere Landesgrenzen rückte, desto eher wurde die allgemeine Wohlstands- und Friedensnarkose aufgebrochen und die Schweizer sind dann wieder zurückgeworfen worden auf das Prinzip, das sie über Jahrhunderte von Kriegen verschont und auch vom inneren Zusammen-Auseinanderreissen bewahrt hat, nämlich die schweizerische. Neutralität. Nationalrat billigt F-35 Zusatzkredite trotz harter Kritik. Ja, man hält am amerikanischen Flieger fest, das linke Vorhaben, das Ganze zum Einsturz zu bringen, hat nicht funktioniert. Ich meine, Viola Amherd, meine Damen und Herren, war ja gewissermassen eine Agentin der Linken. Also die Linken sind verantwortlich für dieses Debakel, weil sie haben diese Bundesrätin damals gewählt. Die Medien sind übrigens auch mitverantwortlich, weil sie Viola Amherd dermassen in den Himmel Also, hochgeschrieben haben, das sie ja fast zwangsläufig abheben musste. Also mildende Umstände für die ehemalige Bundesrätin. Wer dermassen bengalisch beleuchtet wird, ja, da sind eben viele Menschen zu schwach, diesen Versuchungen des Ruhms, des Glamours zu widerstehen. Und dann fangen sie an, ihre Kernaufgaben zu vernachlässigen. Moralisieren wir nicht darüber. Die Missstände sind erkannt. Die Missstände zeigen gewaltige Abgründe in diesem... Das ist ein Departement und die Bundesrätin hat kolossal versagt, aber sie ist ein Mensch wie alle anderen auch. Und deshalb können wir solche Beispiele immer auch als Mahnmal nehmen, selber nicht abzuheben. Aber das ändert nichts daran, dass hier also wirklich ein skandalöser Vorgang vorliegt. Ich meine, dass die verantwortlichen Verträge nicht lesen. bezüglich eines Kampfjet-Beschaffungsgeschäfts, dass sie trotzdem einfach einander nachplappern, was da einer erzählt. Und nicht nur die Bundesrätin, wir haben gesagt, auch der Armeeschiff Thomas Süssi, der heute nichts mehr davon wissen will, ja, die anderen haben es auch und ich nicht, usw. Alle reden sich heraus, alle winden sich heraus. Und das sind die Leute, die die Schweiz im Kriegsfall hätten verteidigen sollen. Also Gnade Gott der Schweiz, wenn es wirklich zu einem Ernstfall kommen sollte. Die Eskalationsrisiken sind enorm, so gross wie noch nie, seit 1945. Und wir werden nicht nur von aussenpolitischen Analphabeten und Neutralitätsaufweichern und Neutralitätsabschaffen regiert, sondern wir haben auch einen Lotterbetrieb an der Spitze unserer Armee, unserer Verteidigungslinie, der letzten Verteidigungslinie der Zivilisation. Zum Glück kommt das alles ans Licht, auch wenn es unschön ist. es anzuschauen. Aber immerhin, die Erkenntnis ist ja oft der erste Schritt, ist immer der erste Schritt auf dem Weg zur Besserung, wobei es nicht gesagt ist, dass es auch tatsächlich zur Besserung kommt. Dann, massvolle Entscheidungen lese ich da in den Räten. Das ist doch etwas Beruhigendes, immer wieder an der Schweiz positiv hervorzuheben. Unsere Politiker machen ja auch grosse Fehler. Selbstverständlich, jeder Mensch macht Fehler. Ist ja logisch. Man darf die Politiker nicht überhöhen, aber unser System, unsere Staatsform der zähen Mühlen führt eben dazu, dass die menschlichen Schwächen und Eitelkeiten in der Politik sich nicht so drastisch auswirken können, wie das zum Beispiel in Deutschland der Fall ist. Ich beobachte jetzt, hier sind drei Entscheidungen besprochen, vor allem zwei, dass hier eben doch der Pragmatismus sich immer wieder durchsetzt. Zum Beispiel, Ständerat tritt bei PFAS-Regeln auf die Bremse, das sind Ewigkeitschemikalien, also Verseuchung im Boden. Da hat man gesagt, ja, nichts überstürzen da jetzt nicht mit diesem grünen Rigorismus, da den Landwirten und der Landwirtschaft unnötige Bleiplatten auflegen. Dann Parlament lehnt Einfuhrverbot von Stopfleber ab. Das ist jetzt nicht so eine riesige Sache, aber auch da ideologisch hoch aufgeladen, ob man ist da etwas auf die Bremse getreten. In den meisten Medien wird das natürlich kritisch gesehen und man stampft das zusammen. Aber hier doch der Versuch einer emotionalen Druckwelle nicht nachzugeben. Das finde ich immer grossartig, wenn in der Politik die Politiker oder auch die Leute die Kraft haben, gegen diese Druckwellen der Erwartungen und des angeblich politisch korrekten Widerstand zu leisten. Ich mache mir Sorgen um manche KI-Leute. Schweizer KI-Forscher Marcel Salaté sagt, warum er die Weltuntergangsszenarien der KI-Unternehmer für völlig übertrieben hält und warum Europa trotzdem dringend aufwachen muss. Marcel Salate. Er war ja einer der plötzlich führenden Corona-Spezialisten der Schweiz. Wir haben das in der Weltwoche öfters kritisch analysiert. Marcel Salaté hat dann die Weltwoche aufs Heftigste kritisiert, wollte uns auch nie ein Interview geben, ist etwas empfindlich. Der Herr, obwohl er gerne in die Öffentlichkeit drängt. Hier allerdings stimme ich ihm zu und finde das toll, dass er das sagt und hier etwas auch Gegensteuer gibt zu dieser KI-Hysterie, zu diesem Weltuntergangs... Drama-Queen-Arien, die jetzt da überall gesungen werden. Also Marcel Salaté für einmal aus meiner Sicht hier mit einem sehr guten und wichtigen Gegenakzent in der Öffentlichkeit. Das löst sicherlich fruchtbare Diskussionen aus. Es drohen Dieselpreise von bis zu 2,50 Franken. Da sind schnell mal 180 Franken weg. Konflikte im Nahen Osten, Niedrigwasser auf dem Rhein und der Ausfall einer Raffinerie treiben die Preise. Und das ist im Tagesanzeiger heute Morgen ein grosses Thema. Dann der Ukraine-Krieg. Die Ukraine braucht mehr Geld von der EU. Brüssel reagiert schockiert. 23 Milliarden Euro fehlen Kiew bis Ende Jahr, trotz bereits gewaltiger Kredite von 90 Milliarden. Also es ist ein schwarzes Loch des Geldes. Und jetzt überlegt man sich, wie man immer mehr Geld reinschaufeln kann. Ich wundere mich nicht, dass viele EU-Bürger das Gefühl haben, ihre Regierungen seien eigentlich Regierungen der Ukraine. Ihre politischen Eliten dienten einem anderen Staat, während die eigenen Länder auseinanderbröckeln und das Geld an allen Ecken und Enden fehlt. Und eine unheilvolle Idee kommt jetzt auch wieder aufs Tapet, nämlich einfach die russischen Staatsvermögen zu enteignen, wegzunehmen. Das sind über 200 Milliarden Euro und dies der Ukraine zur Verfügung zu stellen. Einem hochkorrupten Staat, in dem die Korruption hochzüngelt, bis ins Büro des Präsidenten, meine Damen und Herren. Und so einen Staat will man in die EU aufnehmen. So holt man den Krieg in die Ukraine, Entschuldigung, man holt den Krieg in die EU und man holt die Korruption noch mehr in die Europäer. Das ist die Situation. Ovechkin löst mit Wahlkampfvideo für Putin einen Shitstorm aus. Der Superstar der NHL, Rekordtorschütze, Wunder-Hockey-Spieler Alexander Ovechkin ist ein russischer Patriot, steht hinter Putin und anstatt sich einmal die Frage zu stellen, warum dieser im Westen so erfolgreiche Eishockey-Spieler diesen im Westen so umstrittenen Präsidenten unterstützt, verteufelt man Ovechkin. beschäftigt man sich auch in unseren Medien gar nicht mit seiner Position, sondern man stampft ihn einfach herunter, man nimmt sich gar nicht die Mühe zu verstehen, was da los ist. Warum nimmt man sich die Mühe nicht? Weil wir gar nicht merken, wie sehr wir selber geistig auch schon Kriegspartei geworden sind und darum hat das eben auch ein Anliegen wie die Neutralitätsinitiative im Moment schwer, aber das ist hochwichtig, dass wir diesen Kampf führen, dass wir diese Argumente bringen, meine Damen und Herren. Die schlechten Umfragezahlen sind erst recht ein Argument für die Neutralitätsinitiative zu sein. Und Neutralität, die sitzt, nicht vergessen unser Poloshirt. Aktivist zeigt Zürich, Solothurn und Bern wegen Sklavenhandels an. Shelley Moorhead verklagt drei Kantone wegen ihrer historischen Beteiligung. Er ist Nachfahre von Sklaven und sagt, die Folgen der Sklaverei wirken bis heute Er verklagt die Kantone auf je 5 Millionen Franken und möchte auch eine persönliche Genugtuung haben. Grundlage, Ursache bzw. geistiges Fundament dieser Anklage ist eine Arbeit, ein Gutachten eines gewissen Hans Fessler, der diese Themen mit Blick auf die Schweiz aufgearbeitet hat. Lassen Sie mich hier etwas ganz deutlich sagen. Dieser Shelley Moorhead ist ein Profiteur der Sklaverei. weil er heute in einem Land lebt, weil seine Vorfahren in Länder gekommen sind, die auf einem ganz anderen zivilisatorischen Niveau standen als die Herkunftsländer. Jetzt werden Sie schockiert reagieren auf diesen Satz und sagen, Köppel ist von allen guten Geistern verlassen. Jetzt rechtfertigt er auch noch die Sklaverei. Nein, meine Damen und Herren, ich kann Sie beruhigen. Aber was mir in dieser Frage die Augen geöffnet hat, ist ein Int... mit dem inzwischen verstorbenen, genialen, legendären amerikanischen Boxer Muhammad Ali. Der ist nämlich gefragt worden, während, also vor oder nach dem Weltmeisterschaftskampf in Kinshasa, der Rumble in the Jungle, Sie erinnern sich, 1974 gegen George Foreman. Ich bin noch aufgestanden damals, wie schon bei Weltwoche Daily, immer früh am Morgen haben wir die Boxkämpfe geschaut. Hans-Joachim Friedrichs war der Moderator. Und? Im Rahmen dieses Weltmeisterschaftskampfs, den Ali ja gewonnen hat, wurde er von Journalisten gefragt, ja, sie sind jetzt hier in Afrika, ihre Vorfahren stammen aus dieser Gegend, Kongo, Saire, was empfinden sie? Und dann hat Ali eine ganz erstaunliche Antwort gegeben. Er hat gesagt, er sei dankbar. dass es sein Grossvater oder Urgrossvater auf eines dieser Sklavenschiffe geschafft habe. Und dann reagierten die Journalisten total verblüfft und fragten, wie meinen sie das? Champion. Und dann sagte er, ja ganz einfach, dank diesem, dank dem, dass mein Grossvater verschleppt wurde oder Urgrossvater, bin ich in die Vereinigten Staaten gekommen. Für meine Vorfahren war das natürlich schlimm, aber ich bin ein Nutzeniesser, ich bin ein Profiteur, ich lebe heute in einem Land, Indem ich all diese Dinge habe machen können, ein Boxweltmeister werden konnte, das wäre mir alles verwehrt geblieben, wenn ich damals, wenn meine Vorfahren in Afrika geblieben wären. Und ich bitte Sie, etwas darüber nachzudenken. Ich finde das eine ganz interessante Beobachtung da, die einem auch etwas immunisiert, gegen diese billigen Versuche, jetzt hier noch etwas Geld zu scheffeln. Das Leid der damaligen Sklaven, das nicht. beschönigt und gerechtfertigt werden soll, noch auszuschlachten für heutige Zwecke von jenen, die dann aber die Profiteure und vor allem die Heutelebenden die Profiteure sind. Also das ist die Ambivalenz der Geschichte. Das ist das Yin und Yang der Weltgeschichte, meine Damen und Herren. In allen Katastrophen liegt eben oft auch die Saat zum Guten. Also mit diesem philosophischen Schluss wollen wir es aber wirklich bewenden lassen. Ich danke Ihnen herzlich, melde mich gleich zurück mit der internationalen Ausgabe. Im Anschluss bleiben Sie dran. Entschuldigen Sie, bevor Sie dieses Video nun wegklicken, was Sie eben gesehen haben, diese Art von Journalismus, die gibt es eigentlich in dieser Form fast nicht mehr auf dieser Welt. Rede und Gegenrede, die andere Sicht beleuchten, das ist die Weltwoche unabhängig, kritisch und ja, auch gut gelaunt, weil wir eben glauben, dass selbst in den schlimmsten Abgründen immer irgendwo ein Lichtblick liegt. Wir beleuchten, was andere weglassen. Wir sprechen mit jenen, mit denen sich sonst... Niemand zu unterhalten getraut. Wir schreiben, was ist. Abonnieren Sie daher die Weltwoche. Jedes Abo ist eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt. Denn unabhängiger Journalismus funktioniert eben nur mit unabhängig kritischen und vielleicht auch gut gelaunten Lesern. Sie sind der Grund, warum wir machen können, was wir eben machen. Alle Abo-Optionen finden Sie auf unserer Website www.weltwoche.de sowohl für Print als auch digital und massgeschneidert auch für Deutschland. Und wenn Sie bereits Abonnent sind, dann möchte ich mich an dieser Stelle einfach mal bei Ihnen bedanken und wünsche Ihnen nun viel Vergnügen beim nächsten Video.

Neutralitäts-Initiative: Lauwarmes Engagement einer eingeschüchterten SVP. Wohltuend: Marcel Salathé verteidigt die KI. NHL-Star Owetschkin plädiert für Putin. Selensykj fordert weitere 23 Milliarden

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Neutralitäts-Initiative: Lauwarmes Engagement einer eingeschüchterten SVP. Wohltuend: Marcel Salathé verteidigt die KI. NHL-Star Owetschkin plädiert für Putin. Selensykj fordert weitere 23 Milliarden
Neutralitäts-Initiative: Lauwarmes Engagement einer eingeschüchterten SVP. Wohltuend: Marcel Salathé verteidigt die KI. NHL-Star Owetschkin plädiert für Putin. Selensykj fordert weitere 23 Milliarden
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Kapitel

  1. Einleitung und Begrüssung
  2. Live-Read und Werbeanzeige
  3. Übertragung aus dem Europäischen Parlament
  4. Schweizer Neutralitäts-Polo-Shirts
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