Grüezi miteinander, ganz herzlich willkommen und einen wunderschönen guten Morgen, meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde aus nah und fern. Ich begrüsse Sie aus dem hohen Norden Deutschlands, aus der traditions- und geschichtsreichen Handels- und Hansestadt, aus der Thomas-Mann-Stadt Lübeck, zur schweizerischen Ausgabe von Weltwoche Daily. Die andere Sicht unabhängig. Kritisch, gut gelaunt und zuversichtlich am Dienstag, dem 8. September 2026. Gestern Start meiner Vortragstournee durch die Bundesrepublik Deutschland. Ich werde im Verlauf der Woche mehrere Städte besuchen, im Westen und im Osten des Landes. Heute geht es weiter nach Magdeburg, nach Sachsen-Anhalt, ins Epizentrum des Aufruhrs. Wir sind gespannt, ob dort noch irgendetwas steht oder... ob das politische Beben vom Wochenende die Welt, wie wir sie kannten, zum Einsturz gebracht hat. Ich habe so meinen Verdacht, dass die medialen Fieberkurven sich dann sehr bald und sehr rasch in der Wirklichkeit als weniger intensiv erweisen werden, als man den Eindruck bekommen könnte bei der morgendlichen Lektüre. Sehr interessant für mich gestern. Zum ersten Mal, muss ich gestehen, mea maxima culpa, war ich in Lübeck, eine wunderschöne Altstadt, ein malerisches Gebiet, uralte Bausubstanz, die Stadt der Kaufleute, die Stadt der Händler. Und ich habe in meinem Vortrag auch Parallelen zur Schweiz gezogen. Die Zürcher, wir sind ja auch Abkömmlinge einer alten Handels. und deshalb mentalitätsmässig vielleicht nicht so unverwandt. Man reiht uns Schweizer ja eher in die alpenländische Mentalität ein, aber gerade die Zürcher, die Basler, aber auch andere Flachländer in der Eidgenossenschaft. Wir sind vielleicht näher dran bei den Hanseaten und bei den Lübeckern oder Kielern. Auf jeden Fall zu besichtigen die uralten... alte gewachsene Substanz und der einstige und auch heute sicher noch relative Reichtum dieser Handelsstadt, die eben in einer Umgebung angesiedelt ist, das kennen wir auch aus der Schweiz, die nicht mit Rohstoffen übermässig gesegnet war. Das heisst, man konnte nicht einfach ein Loch in den Boden bohren, um reich zu werden, sondern man musste sich etwas einfallen lassen. Und die Lübecker Kaufleute haben eben früh dieses Erfolgs... Prinzip kultiviert, das für Deutschland, aber auch für die Schweiz sich dann als Goldgrube entwickeln sollte, nämlich den Handel, den Handel zum einen nach Osten, die Lübecker nach Novgorod, die ganze Ostsee, und dann aber auch nach Westen, nach London. Bereits in mittelalterlichen Zeiten, im Verlauf der Jahrhunderte, ist man dann um die ganze Welt ausgeschwärmt. Und ja, der deutsche Literatur... Nobelpreisträger Thomas Mann, der dann später in die Schweiz umgesiedelt ist, wie vor und nach ihm viele Deutsche. Er stammt aus Lübeck, das Thomas-Mann-Haus, das Buddenbrocks-Haus, muss man sagen, in Anlehnung an seinen ersten ganz bedeutenden grossen Roman, der dann auch mit dem Literatur-Nobelpreis ausgezeichnet wurde. Dieses Haus steht noch, ist im Kriegswar zerstört worden, wurde wieder aufgerichtet und ist eine touristische Attraktion. Also Lübeck, falls Sie es noch nie gesehen haben, ein wunderschöner Ort. von einer Beschaulichkeit, von einer Idyllik und trotzdem Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg, immer noch stark erhaltener historischer Bausubstanz mit diesen norddeutschen Kaufmannshäusern, die bei gewissen architektonischen Anleihen vielleicht, wenn man etwas Fantasie walten lässt, doch ganz anders sind als die entsprechenden Bauten bei uns in der Schweiz. Ich freue mich jetzt auf die weiteren Stationen, für mich immer auch eine Art... Pulsmessung. Ich versuche mir hier etwas die Atmosphäre vertrauter zu machen. Und jetzt nach diesen sehr einschneidenden Ereignissen am Wochenende sind wir schon gespannt, wie da die Befindlichkeit in unserem nördlichen Nachbarland sich gestaltet. Dies auch vor dem Hintergrund, das habe ich hier schon öfters betont, dass natürlich jährlich Zehntausende von gut qualifizierten Deutschen in die Schweiz auswandern. Und offensichtlich schätzen sie die Schweiz, finden sie die Schweiz gut. Wir können aber nicht 80 Millionen Deutsche aufnehmen. Deshalb stellt sich die Frage, ob nicht vielleicht Deutschland etwas verschweizern sollte, um diesen Exodus von im Grunde zu Hause benötigten Fachkräften, so lautet da das Zauberwort, dass die eben dann hierbleiben und nicht abwandern. Und die Fassungsmöglichkeiten der Schweiz. strapazieren. Was sind die Themen? Donald Trump will sich Grönland schnappen. Jetzt lanciert Ursula von der Leyen die Gegenoffensive. Das ist mir heute Morgen aufgefallen. Haben alle Zeitungen berichtet. Trump überrascht mit einer Landkarte und Grönland sozusagen inklusive USA ist gewissermassen kooptiert, angedockt worden. Dieses Beispiel zeigt, mit Blick jetzt auf unsere innenpolitischen Diskussionen, dass Bündnisse, internationale Abkommen und Vereinigungen nichts zählen in der aktuellen Wirklichkeit. Die Grossmächte handeln nach ihren Machtinteressen und Grönland gehört ja de jure. Zu Dänemark. Dänemark ist ein NATO-Staat. Die USA sind der führende NATO-Staat. Man könnte sagen, die USA sind die NATO. Ohne die USA ist die NATO vielleicht nicht gerade nichts, aber nicht sehr viel. Bei uns versucht man mit Blick auf die Neutralitätsinitiative der Schweiz einzuträufeln. Sie sollen sich der NATO annähern. Welcher NATO? Der NATO der Amerikaner? Der NATO der Dänen? in der NATO. die im Nahen Osten im Namen der Amerikaner kämpft oder jene NATO, die dort nicht mitmacht. Ich glaube, diese Beispiele alleine zeigen, dass wir Schweizer uns nicht darauf verlassen können, dass solche Bündnisse uns schützen. Im Ernstfall ganz im Gegenteil. Der Druck allerdings auf die Schweiz, sich dann an den militärischen Abenteuern dieser Organisationen und Bündnisse zu beteiligen, der ist ungleich grösser und das wird in der aktuellen Diskussion ausgegeben. Blende. Der Lindenhof ist kein Einzelfall. Wenn linksextreme Gruppen sich die Strasse nehmen, lässt die Zürcher Polizei sie oft gewähren. Das ist politisch so gewollt. Eine interessante Recherche, die ich heute Morgen in der NZZ gelesen habe, von Zeno Geisler und Daniel Fritsche, die aufzeigen sehr anschaulich, wie eben in der Stadt Zürich, wenn man nur entschlossen genug und verbissen und militant genug sich daran macht, eben Linke... Eigentumsverletzungen, Hausbesetzungen, aktivistische Aktionen, Landnahmen, wie jetzt kürzlich auf dem Lindenhof, diesem sehr zentralen Platz. Da haben sich einfach ein paar Linksextreme breitgemacht. Die Polizeibehörden mussten zuschauen. Es hiess da von Seiten der Polizeivorsteherin, wenn man das geräumt hätte, wäre es zu Ausschreitungen gekommen. Das ist die Bankrotterklärung des Rechtsstaats. Das ist die Bankrotterklärung der Behörden am konkreten Ort. Und natürlich stimmt... Beziehungsweise erhärtet sich der Verdacht, dass hier vor allem linke Gruppen, linksextreme Aktivisten, dass die gewähren können, dass man die machen lässt, dass die rot-grüne Zürcher Regierung hier auf einem Auge blind ist. Ist offensichtlich, denn stellen Sie sich vor, auf dem Lindenhof oder in einer sonstigen Örtlichkeit bei einer Hausbesetzung wären rechte Kreise oder gar rechtsextreme Kreise involviert, dann würde die Polizei sicherlich ausrücken müssen, aufgeheisst der Behörden, ich kritisiere hier nicht die Polizei, das ist wichtig, denn die Polizei, das ist die letzte Verteidigungslinie der Zivilisation. Da darf man nichts drauf kommen lassen. Die Polizei verdient Respekt, selbstverständlich. Aber es sind die Politiker hier, die den Auftrag vergeben, entsprechend schlagseitig. Dann hat Martin Bäumle, der Dwajan der Grünliberalen. mit einem interessanten Vorstoss aufhorchen lassen. Und zwar möchte er auf Bundesstufe das Finanzreferendum einführen. Das heisst, dass die Bürger direktdemokratisch auch befähigt werden sollen, Ausgabenposten ab einer bestimmten Höhe im Bund abzusegnen oder zu verwerfen. Auf kantonaler Stufe kennen wir das. Und Katharina Fontana, die frühere Weltwoche-Kollegin, jetzt wieder in der NZZ. jetzt ja zumal eine Zeit lang für uns gearbeitet. Ich schätze, sie ist eine ausgezeichnete Journalistin. Sie legt dar, dass das eine gute Idee ist und dass eben dieses Finanzreferendum auf Bundesstufe immer wieder bekämpft wird mit allen möglichen Argumenten, die aus ihrer Sicht allerdings nicht verfangen. Und Martin Bäumle, ein interessanter Politiker, der ja als Gründer der Grünliberalen tatsächlich den liberalen Pol oder man könnte auch sagen den liberal-konservativen Pol, Paul verkörpert mit einem finanzpolitischen Vorschlag, der von der zuständigen nationalrätlichen Kommission jetzt abgesegnet wurde. Jetzt wird das noch im Ständerat diskutiert und so könnte dann am Schluss, wenn beide Kammern sich einig sind, tatsächlich der Auftrag hier ergehen, einen solchen Beschluss dann tatsächlich in die Wirklichkeit umzusetzen. Im Zweifelsfall ist jedes zusätzliche Kontrollinstrument in Finanzfragen, jede Einschränkung der staatlichen Willkür und der staatlichen Spielräume, ist wünschbar. Checks and Balances, Kontrolle durch die Bevölkerung. Historiker Marco Iorio, imperialistische Grossmächte, haben stets versucht, Neutrale auf ihre Seite zu ziehen. Ja, der Historiker zerpflückt aus seiner Sicht in einem... ausgedehnten Interview die Neutralitätsinitiative und plädiert dafür, dass die Regierung möglichst grosse Spielräume haben soll in der Aussenpolitik. Das diene den Interessen der Schweiz. Und hier muss man einfach widersprechen. Nein, es dient nicht den Interessen der Schweiz, wenn unsere Regierung nach freiem Ermessen entscheiden kann, in welchen Konflikten sie sich mit Sanktionen beteiligt oder nicht. Erstens zieht sie damit die Schweiz in internationale Konflikte. Zweitens masst sie sich an, Schiedsrichter zu sein über das Völkerrecht. Da ergreifen wir Sanktionen, da nicht, zum Beispiel gegen Russland. nach der Invasion in der Ukraine, aber nicht gegen die Vereinigten Staaten, die das Völkerrecht verletzt haben durch Angriffe auf Venezuela und Iran, egal wie uns diese Regierungen dort erscheinen mögen. Da kommt man einfach auf abschüssiges Gelände. Dann sagen natürlich die Gegner der Neutralitätsinitiative, ja das sind Schurkenstaaten und da ist eben die Verletzung des Völkerrechts geboten. Und das ist natürlich eine hoffnungslos widersprüchliche... Argumentation und in früheren Jahren und Jahrhunderten hat die Schweiz eben in diesem Neutralitätsverständnis sich nicht auf dieses Podest gestellt, wir wissen jetzt da genau, wir sind die Schiedsrichter des Völkerrechts etc. Das hat man aus realpolitischen Gründen stets vermieden, gibt x Dokumente dazu, Literatur, ist erstaunlich, dass ein Historiker, der sich dermassen intensiv mit der Neutralität auseinandergesetzt hat, dies nicht sieht. Marco Jojo ist ein Historiker, dem es einfach darum geht, dass die Schweiz natürlich ein Zeichen setzen kann gegen die Bösen, gegen die Aggressoren, gegen die Völkerrechtsverletzer, wie man dasteht, dass man sich sozusagen beliebt machen kann in der Öffentlichkeit, im allgemeinen Mainstream sozusagen. Diese Kriterien scheinen da den Ausschlag zu geben, dass man demonstrieren kann, dass man nicht einverstanden ist mit der russischen Aussenpolitik. Das ist aber nicht das klassische... Das realpolitische Neutralitätsverständnis unseres Landes, das eben von einem tiefen skeptischen Realismus geprägt war. Und die Schweizer haben getreu der Aussage des heiligen Bruder Klaus, das ist hier einfach die absolute Referenzperson, die in unserer Geschichte den Ausschlag gegeben hat. Die sind dem Grundsatz gefolgt, mischt euch nicht in fremde Händel ein. differenziert und nicht gesagt, ja, aber mit Wirtschaftssanktionen, wenn wir dem anderen den Geldhahn abdrehen, wenn wir den anderen aushungern wollen, dann ist das natürlich kein Einmischen, dann ist das kein feindseliger Akt. Wir halten uns einfach militärisch raus, aber bei den Wirtschaftskriegssanktionen, bei der Aushungerung, da machen wir mit. Das ist doch komplett widersprüchlich. Und da muss man auch keinen Doktortitel haben oder ein 500-seitiges Buch über Neutralitätsgeschichte. geschrieben haben, um hier die offenkundigen Widersprüche zu sehen. Und es ist ja auch eine Tatsache, dass die Welt uns nicht mehr als neutral betrachtet. Das wischt dann Historiker Jorio weg. Ja, das sei Politiker-Geschwätz, das spielt überhaupt keine Rolle. Nein, das spielt eine Rolle, ob man als neutral wahrgenommen wird und ernst genommen wird, als glaubwürdig angesehen wird oder nicht. Und wir sehen es ja ganz klar, bis 2021, bis die Schweiz noch überwiegend neutral war und nicht die Neutralität gebrochen hat nach dem Einmarsch der Russen in der Ukraine im Februar 2022. Da haben die grossen Treffen der Amerikaner und der Russen auf Schweizerischem, auf Genfer Boden stattgefunden und seither nicht mehr. Das ist nicht politikerisch gespätzt, das sind Fakten. Und hier wird einfach gutmenschlich, eben moralistisch, moralisierend argumentiert und nicht realpolitisch. Dann sagt der Historiker, Ja, Blocher suggeriert einen Zusammenhang, den es nicht gibt, dass eben Neutralität die Schweiz vor Krieg schütze. Neutralität schützt in den meisten Fällen nicht vor Krieg, das zeigt die Geschichte. Im Zweiten Weltkrieg wurden etwa 20 neutrale Staaten oder Territorien angegriffen. Ja, das ist richtig, Belgien und Holland sind angegriffen worden im Zweiten Weltkrieg, aber erstens waren Belgien und Holland nicht schweizerisch neutral. Sie hatten nie diese... Diese strikte Neutralität, wie sie die Schweiz hat, diese glaubwürdige Neutralität, wie sie die Schweiz hat, aber es ist klar, die Neutralität an und für sich, die bewahrt dich noch nicht vor einem Einmarsch, die kann verletzt werden, die Gewalt kann sich da Bahn brechen. Darum ist es ja so wichtig, dass man sich selber verteidigen kann und zwar selber verteidigen kann, nicht auf fremde Bündnisse verlassen, die einen dann erst recht im Konfliktfall in einen Krieg ziehen. Also die Annäherung an die Bündnisse, die hier auch von Giorgio gefordert wird, die macht die Schweiz ja. potenziell zur Kriegspartei. Die EU und die NATO sind heute Kriegsparteien gegen Russland. Je mehr wir uns annähern, je mehr wir gemeinsam mit diesen beiden Organisationen uns auch sicherheitspolitisch zusammentun, desto offensichtlicher ist es, dass die Schweiz nicht mehr neutral ist. Und dadurch macht sie sich eben parteiisch klar und bringt... Sie bringt sich in Gefahr, bringt sie sich ins Visier einer Atommacht Russland. Und wir sind heute im Wirtschaftskrieg, Partei gegen Russland. Und diese Verharmlosung des Wirtschaftskriegs, die unter dem sterilen Begriff der Sanktionen immer wieder vorgenommen wird, die ist einigermassen erschütternd. Ich meine, der Wirtschaftskrieg ist in gewisser Weise noch schlimmer als der militärische Krieg, weil der Wirtschaftskrieg wirklich die ganze Bevölkerung trifft, die Kinder, die Frauen, die Kreise. Die Zivilbevölkerung, das ist Terror gegen die Zivilbevölkerung, wenn sie Wirtschaftssanktionen verhängen. Das wird aber heruntergespielt, das wird weggewischt. Ja, die Schweiz sei im Zweiten Weltkrieg verschont worden aus verschiedenen Überlegungen, aber sicher nicht wegen der bewaffneten Neutralität. Auch da muss man widersprechen, wenn ich abstelle auf die Depeschen der damaligen Diplomaten, insbesondere Walter Stuck, ich habe darüber schon gesprochen. dann wird deutlich, dass eben die Verteidigungsfähigkeit, die Befestigungsanlagen der Schweiz, das schwierige Gelände, zusammen mit der Neutralität ganz wichtige Argumente waren, dass die Schweiz eben mit ihrer Abschreckungswirkung und gleichzeitig mit ihrer aussenpolitischen Abstinenz, die man versucht hat, so glaubwürdig wie möglich in arglistigster Zeit durchzuziehen, ist sie eben gerade deshalb nicht angegriffen worden. Aber eben, da gibt es... Viele interventionsfreudige Wichtigtuer in der Politik und auch in der intellektuellen Sphäre, die möchten einfach, dass der Bundesrat die Macht hat, dass die Schweiz die Macht hat, hier in internationalen Konflikten mitzumischen. Und das kann man ja meinen, man kann diese Position vertreten, aber man sollte sie nicht als Neutralität bezeichnen. Und das ist der grosse Wortbetrug, der hier stattfindet. Denn der Historiker Iorio würde für sich in Anspruch nehmen, für die Neutralität zu argumentieren, während er sie gleichzeitig sabotiert. Ist ja klar, dass der gleiche Historiker auch der Meinung ist, dass sich die Schweiz der EU unterwerfen sollte, dass wir uns da immer enger anbinden sollten. Möglicherweise ist er auch noch ein Beitrittsbefürworter, da möchte ich ihm aber nichts unterstellen. Aber sicherlich geht es da in Richtung Brüssel und klar, da ist die Neutralität ein Hindernis, denn die Neutralität ist das S. Völkerrechtliche Siegel der schweizerischen Unabhängigkeit. Ist Europa bereit für einen Krieg gegen Putin? Ja, das sind Schlagzeilen, die wir heute lesen können. Und Europa ist definitiv nicht bereit. Darum sollte man nicht eine Eskalation des Kriegs betreiben, wie es jetzt passiert. Gerade auch leider durch die Bundesrepublik Deutschland. Für mich völlig unverständlich, wie hier geschichtsblind die Politiker operieren. Aber auch die Schweiz ist nicht. und sollte sich zurückbesinnen auf ihre Neutralität, und zwar die schweizerische Neutralität. Meine Damen und Herren, ich danke Ihnen ganz herzlich für die Aufmerksamkeit. Vergessen Sie nicht, Schweizer Neutralität, unsere T-Shirts, Patriot Edition, Classic Edition, weltwoche.ch-neutral, weltwoche.ch-neutral. Sie finden die entsprechenden Affischen und Anzeigen im Heft, aber auch auf unseren Webseiten. Ich melde mich gleich wieder zurück mit der internationalen Ausgabe, bedanke mich für die Aufmerksamkeit und wünsche Ihnen einen wunderschönen Dienstag und eine gedeihliche Fortsetzung dieser noch jungen Woche. Entschuldigen Sie, bevor Sie dieses Video nun wegklicken, was Sie eben gesehen haben, diese Art von Journalismus, die gibt es eigentlich in dieser Form. Fast nicht mehr auf dieser Welt. Rede und Gegenrede, die andere Sicht beleuchten, das ist die Weltwoche unabhängig, kritisch und ja, auch gut gelaunt, weil wir eben glauben, dass selbst in den schlimmsten Abgründen immer irgendwo ein Lichtblick liegt. Wir beleuchten, was andere weglassen. Wir sprechen mit jenen, mit denen sich sonst niemand zu unterhalten getraut. Wir schreiben, was ist. Abonnieren Sie daher die Weltwoche, jedes Abo. ist eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt, denn unabhängiger Journalismus funktioniert eben nur mit unabhängig kritischen und vielleicht auch gut gelaunten Lesern. 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