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Grüezi miteinander, ganz herzlich willkommen und einen wunderschönen guten Morgen, meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde aus nah und fern. Ich begrüsse Sie aus dem stets hochmobilen Institut für fortgeschrittene Gegenwartskunde und angewandte Wirklichkeitsstudien zur internationalen, grenzübergreifenden, horizonterweiternden und auch amüsanten... internationalen Ausgabe von Weltwoche Daily, die andere Sicht, unabhängig, kritisch, gut gelaunt und zuversichtlich am Montag, dem 28. September 2026, direkt aus dem Hotelzimmer der schweizerischen Neutralität. Zustände wie im Ancien Regime, wie im Versailles der französischen Könige und der Aristokraten. die da mit ihren gepuderten Perücken auf das Volk heruntergeblickt haben mit der Botschaft «Trinkt doch Champagner, wenn ihr kein Wasser mehr habt». Das ist so etwas der Eindruck, der sich einstellen muss, wenn man diesen Fernsehvierteiler im ZDF Inside CDU anschaut. Vielen Dank für die zahlreichen Rückmeldungen und die gewaltige Resonanz. Das ist ja richtiggehend durch die Decke gegangen da. Meine Vorschau-Sendung vom Wochenende über Philipp Amthors Strandkorb. Und dieser Strandkorb auf einer dieser Terrassen in der Wellness-Oase des Deutschen Kanzleramts, in der Politiker-Wellness-Oase des Deutschen Kanzleramts, dieser Strandkorb des CDU-Ministers Philipp Amthor, ist zum Sinnbild geworden der Abgehobenheit der Politiker und der Parteien. Arroganz. Und das kommt in diesem ZDF-Vierteiler so unmittelbar zum Ausdruck, so selbstverständlich, dass eben diese Politiker, ohne es zu merken, sich da entlarven, sich eben zur Kenntlichkeit entstellen. Und nach meiner Beurteilung wird also dieser Film maßgeblich dazu beitragen, dass eine dermassen dekadente, machtverliebte und eben... ihre eigenen Interessen maximierende Politiker-Scheinelite demnächst vom deutschen Wähler die entsprechende Quittung bekommt. Es ist unfassbar. Es ist ja nichts Neues. Ich habe das schon vor Jahren geschrieben. Als Schweizer ist einem das natürlich deutlicher aufgefallen, dass die Prachtentfaltung unter deutschen Politiken, sobald sie da in Regierungsämter aufsteigen, an einem ganz anderen Ort ist als in der Schweiz. In der EU wird das Ganze noch... Verstärkt, ich war kürzlich am EU-Parlament, anlässlich der Rede von Julia Mendel, die ja verhindert werden sollte, die ehemalige Sprecherin von Volodymyr Zelensky, dem ukrainischen Präsidenten. Und dieses Parlamentsgebäude in Straßburg ist ja auch so eine Politiker-Wellness-Oase, so ein Erholungsheim mit Concierge-Abteilungen, mit einem riesigen Wagenpark. Im Untergeschoss, man muss sich das vor Augen halten, man kommt da in eine Garage, da sind nur schwarze Limousinen und Kombiwagen zu sehen. Also eine gewaltige Mercedes-Flotte, die da den Parlamentariern zur Verfügung steht. Mehrere Restaurants, Erholungsecken, wunderbare Designerstühle und Cafés. Das ist das Versailles. Der Gegenwart, das ist eben die Abgehobenheit, das ist die Losgelöstheit der politischen Klasse. Und das kommt jetzt immer deutlicher zum Tragen und ich beobachte in Deutschland, dass eben immer mehr Leute da entsprechende Allergien entwickeln. Ist ja auch alles andere als unverständlich, ist nachvollziehbar. Ja, warum erst jetzt, könnte man fragen. Philipp Amthors, Strandkorb, der Mann, der in seinem Leben vermutlich noch nie einen Bleistift verkauft hat, der da auf dem Rücksitz einer Stadt... nachtlichen Limousine, wie ein Konzernchef an seiner Designerflasche Mineralwasser nippt und dann seine gesammelten Weisheiten von sich gibt, ohne auch nur ein bisschen rot zu werden. Er denkt sich gar nichts dabei, als er das Kamerateam in sein Büro hineinkommen lässt und in diesen Hallen, unglaublich, Raumhöhe sieben Meter, sich da etwas umschaut, das Ganze dekoriert und dann eben mit einem Angestellten über den Strandkorb diskutiert auf seinem Balkon, der eben gut sichtbar platziert werden sollte. Das sind die Prioritäten der deutschen Politiker, meine Damen und Herren, während die Wirtschaft abschmiert, während immer mehr Leute sich Sorgen machen, wie sie die Rechnungen Ende Monat bezahlen sollen. Und während ein Krieg in Europa immer mehr eskaliert und Deutschland, die deutsche Politik, sich zum Hauptfeind der Atommacht Russland gemacht hat. Das ist die Situation, das ist die Standortbestimmung inside CDU. Eine Partei, die an der Macht hier offensichtlich dekadent geworden ist. Versailles-Verhältnisse, Ancien Régime, Marie-Antoinette-Verhältnisse im Bundeskrieg. Kanzleramt. Eine relativ gute Nachricht in diesem Zusammenhang ist, dass der deutsche Aussenminister Johann Wadephul und der russische Amtskollege Sergej Lavrov sich getroffen haben bei den Vereinten Nationen in New York am Samstag. Es ist da zu einem Gespräch gekommen, jetzt entbrannt eine Debatte darüber, wer eigentlich dieses Gespräch haben wollte. Wadephul distanziert sich etwas, er habe erst nach ganz genauen Abklärungen sich überhaupt bereit erklärt, damit dem Russen an einem Tisch zu sitzen, wenn die russische Seite sagt, die Deutschen hätten sich da um ein Gespräch bemüht. Der Aussenminister nach Medienberichten Deutschlands aber seinen russischen Kollegen kritisiert wegen des Leipziger Drohnenvorfalls, den ja die deutsche Regierung als klares Indiz jetzt einer hybriden Kriegsführung Russlands gegen Deutschland betrachtet. entsprechend Deutlich äusserte er sich und er habe auch verurteilt die anhaltende angebliche russische Aggression gegen die Zivilbevölkerung. Dazu möchte ich einfach sagen, dass es dazu unterschiedliche Aussagen gibt. Und zwar von glaubwürdiger Stelle das internationale Rote Kreuz und auch andere Beobachter, die ich da treffe. Aber ich bin da sehr, sehr vorsichtig mit solchen Aussagen, weil wir über den Ukraine-Krieg wenig Bilder haben. Auf beiden Seiten wenig Bilder, was übrigens zeigt, dass eben die hohen Verlustzahlen bei den Soldaten stimmen könnten, weil sonst würde ja zumindest die eine oder die andere Seite, wenn das alles falsch wäre, Kamerateams einladen, damit man darüber entsprechend auch berichten könnte, Bilder zeigen könnte. Also man versucht hier die Informationen abzublocken, zu filtern. Aber was ich höre, auch von diesen internationalen Organisationen, ist gerade das Gegenteil von dem, was man in den Medien berichtet, dass eben beide Armeen sich Zurückhaltung auferlegen. versuchen, die Zivilbevölkerung grösstmöglich zu schonen. In unseren Propagandamedien, die leider eben dermassen Kriegspartei sind, dass sie gar nicht mehr bereit sind, hier die Informationen und die Desinformationen zu filtern. Es gibt eine allgemeine Marschrichtung, der man zu folgen hat. Wer das nicht tut, der wird sofort ins Lager der Putin-Freunde, der Landesverräter und was weiss ich nicht alles abserbt. Aber unsere Medien berichten nicht darüber. Sie versuchen, den Eindruck zu erwecken. als ob da die russische Seite eine Art Vernichtungskrieg gegen die Zivilbevölkerung führt, was vor allem jetzt von deutschen Medien sehr unsensibel, sagen wir es mal, zurückhaltend so anmutet, zumal eben gerade die deutsche Wehrmacht damals im letzten Weltkrieg ja erklärtermassen einen Vernichtungskrieg gegen Russland führte. Und jetzt versucht man sozusagen den einstigen Kriegsgegner und heutigen Kriegsgegner quasi in diese... Rolle hineinzudrängen. Das ist sowieso mein Eindruck, den ich habe, da in der Medienberichterstattung und in der politischen Mainstream-Debatte. Diese Kreise versuchen nun aus Putin einen zweiten Hitler zu machen, um gewissermassen sich damit auch eine Art Absolution zu erteilen, die geschichtlichen Lasten abzuwerfen und quasi durch eine Art Kläranlage der moral hindurch zu gehen und zu sagen, jetzt aber bekämpfen wir diesen Hitler, den wir damals selber in unserem Namen haben, sich austoben lassen. Das sind alles sehr irrationale Komponenten, die man immer wieder in Betracht ziehen muss. Also, wir waren bei diesem Treffen, das eine gute Nachricht ist, jetzt vor dem Hintergrund natürlich auch der Einladung der Amerikaner an Putin am G20-Gipfel in Miami teilnehmen zu lassen. Ausdruck sicherlich auch des Bestrebens auf europäischer Seite, jetzt wieder Gespräche zu führen mit Russland. Und das ist auf jeden Fall besser als diese Gesprächsverweigerung, die bisher der diplomatische Industriestandard gewesen ist. Offensichtlich gewinnt die Diplomatie in der Europäischen Union wieder an Bedeutung und dies nicht zuletzt aufgrund des ja segensreichen Einflusses des amerikanischen Präsidenten. Was nicht heisst, um hier gleich den Disclaimer nachzureichen, Was nicht heisst, dass Donald Trump alles richtig macht. Man muss ja heute immer wieder betonen, was man nicht meint, wenn man irgendetwas sagt. Man muss sozusagen das Selbstverständliche noch einmal erklären. Also eine gute Sache, dass man da spricht, auch wenn da natürlich die diplomatische Verständigung sich zum Teil auch in gegenseitigen Schulzuweisungen erscheint. aber sicherlich besser zu reden, als nicht zu reden. Serbiens Präsident Alexander Vucic ist zurückgetreten von seinem Amt, öffnet den Weg für Neuwahlen, ist dort von seiner Partei als Ministerpräsidentenkandidat nominiert worden. Er ist erst Mitte 50, also noch ein relativ junger Politiker, weithin kritisiert. Ich habe von ihm im persönlichen Umgang immer ein sehr positives Gefühl, einen positiven Eindruck bekommen, ein nachdenklicher, ein kluger Politiker. kein charismatischer Blender, sondern zum Teil eher etwas fast überzurückhaltend wirkend. Was die serbische Innenpolitik angeht, das müssen die Serben selber beurteilen. Ich schaue als Schweizer auf Serbien, auf diesen Präsidenten und ich sehe, dass er da eine wichtige Rolle in Europa spielt. Die Serben sind ja nicht Mitglied der Europäischen Union, möchten es aber gern. werden, glaube allerdings immer weniger, so wie sie von der EU abkanzelnd behandelt werden, aber sicherlich ein ausgleichender, ein brückenbauerischer Politikertypus, der eben versucht, natürlich aufgrund der einzigartigen Stellung Serbiens hier zwischen Ost und West zu vermitteln. Und man vergisst immer einfach allzu leicht, dass die Serben heldenhaft Europa immer wieder verteidigt haben, auch unter Inkaufnahme grösster Opfer gegen den Handsturm der Muslime. Und diesen Kredit muss man den Serben geben. Genauso wie man den Russen einen Kredit geben muss dafür, dass sie Europa zweimal von hegemonialen Diktatoren befreit haben, zum einen von Napoleon, zum anderen von Hitler. Ohne den russischen Beitrag, ohne auch die russischen, sowjetischen Opfer wäre die Wehrmacht damals nicht besiegt worden. Das darf man einfach nicht vergessen. Und das ist in der sensiblen Volksseele Russlands natürlich auch irgendwo abgespeichert, dass da von westlicher Seite... noch nie eigentlich ein Dankeschön gekommen ist, ein Wort der Anerkennung, ganz im Gegenteil, viel Überheblichkeit und Arroganz, was natürlich dann auch wieder zu einer Verschlechterung der Beziehungen führt. Wenn Sie mit Russen reden, auch mit russischen Politikern, mit Leuten, die da in der Regierung etwas näher dabei sind, dann fällt einem das immer wieder auf, dieses Gefühl der Kränkung. Ja, diese Sensibilität, die da ausgesprochen ist, die russische Seele, um jetzt mal diesen Begriff zu verwenden, Und... auch verwundbar ist, die natürlich da das registriert, wie sich entsprechend der Westen verhält. Und im Moment natürlich auch mit diesen Kriegsanstrengungen ist man geradezu in einer existenziellen Auseinandersetzung da drin. Und zuvorderst, und das ist ja eigentlich das Unglaublichste, zuvorderst Deutschland, das sich zum Hauptfeind macht, der Atommacht Russland, ohne über die Mittel zu verfügen, zu einer militärischen Konfrontation. überhaupt standhalten zu können. Man hat weder Rohstoffe, man hat weder die Wehrbereitschaft, man hat nicht die Armee, man hat nicht das Militär, aber man spielt sich da auf. Und Aussenminister Wadephul ist jetzt ja auch kritisiert worden, heftigst von anderen CDU-Politikern wie Kiesewetter und den üblichen Verdächtigen, dass das ganz falsch sei. Auch in den Medien ist er da kritisiert worden. Also wenn Sie heute in Deutschland auf Diplomatie setzen, dann sind Sie am Pranger. das zeigt, wie verrückt die ganze, also verrückt im Wort sind, die politische Szene geworden ist, verblüfft allerdings niemanden, wenn man gleichzeitig beobachtet, wie eben Exponenten dieser politischen Klasse, beispielsweise Philipp Amthor, sich eben vor allem mit Strandkörben beschäftigen. Er sollte sich vielleicht, die CDU sollte sich weniger mit der Inneneinrichtung ihrer Büropaläste und ihrer Strandkörbe beschäftigen und etwas mehr mit der deutschen, mit der bundesrepublikanischen Geschichte, dann würde man da vielleicht zu etwas anderen politischen Prioritäten gelangen. Offensichtlich wurden da verschiedene Websites internationaler Institutionen gehackt durch sogenannte KI-Agenten. Da ist irgendetwas ausser Kontrolle geraten, heisst es, liest man usw. mit den entsprechenden apokalyptischen Szenarien. Sam Altman, der Chef von OpenAI, hat deshalb eine Verlangsamung der KI-Entwicklung gefordert. Dieses gutmenschliche Ansinnen, das da ventiliert wird, wir müssen etwas abbremsen, ist natürlich völlig weltfremd. Weil das andere Staaten dann nicht machen werden, allem voran China. Deshalb werden die Amerikaner selbstverständlich alles daran setzen, die KI weiterzuentwickeln, um nicht da ins Hintertreffen zu geraten gegenüber China, das sowieso die Nase da mittlerweile möglicherweise vorne hat. Bedauerlich in diesem Zusammenhang, dass diese Innovationen nicht in Europa stattfinden. Europa hat diese industrielle Revolution, diese Internetrevolution weitgehend verpasst. Umso mehr sollte man aufhören, sich mit Kriegen gegen Russland zu beschäftigen, um zurückzukehren, um hier die Hausaufgaben zu machen, die Hausaufgaben im Wortsinne des eigenen... Haus in Ordnung zu halten. Das Wall Street Journal berichtet, dass Donald Trump am letzten Donnerstag ein von Iran angebotenes siebentägiges Waffenstillstandsabkommen abgenehmt habe. Er möchte da andere Fragen zuvor geklärt haben. Ja, wer um Waffenstillstand ersucht, ist dann eben auch nicht in der stärkeren Position. Da beharrt nun der amerikanische Präsident auf bestimmten Grundsätzen. Übrigens ähnlich. Wie das in Russland der Fall ist, man möchte sich da auch nicht mehr mit einem Waffenstillstandsabkommen in der Ukraine abspeisen lassen. Das hat man früher mal gemacht. Da hat ja dann Ex-Kanzlerin Merkel und der Ex-Präsident Frankreichs François Hollande, die haben dann hinterher zugegeben, man habe diese Waffenstillstandsabkommen gemacht, nur um sich selber Zeit zu geben, um die ukrainischen Streitkräfte weiter aufzubauen. Arcelor Mittal teilte mit, die Produktion in der grössten Stahlfabrik der Ukraine einzustellen. Europas grösster Stahlhersteller erklärte, sichere und nachhaltige Betriebsabläufe seien nicht mehr möglich, nachdem Russland das Werk mehrmals angegriffen habe. Stahl machte einst 15% der ukrainischen Exporte aus. Stahl ist ein strategisch extrem wichtiger Werkstoff, eine fundamentale Schlüsselindustrie. und die Ukraine beginnt nun also auch diese Industrien. Zu verlieren, ein weiteres Beispiel dafür, egal wie man das jetzt gesinnungsmässig deutet, wer die Guten und wer die Bösen sind, das zeigt einfach, dass in der Konsequenz dieser Krieg beendet werden muss. Er ist nicht zu tragen und man kann nicht einfach auch als verantwortlich handelnder Präsident, selbst wenn man überhaupt nicht einverstanden ist, dass man da angegriffen worden ist, auch wenn man dazu selber einen Beitrag geleistet hat mit der eigenen Politik, man kann doch nicht sein eigenes Land dermassen vor die Hunde gehen lassen. Ein schlechter Frieden. ist immer noch besser als ein schlechter, ein miserabler, ein verheerender Krieg. Heidenau, eine Stadt in Sachsen, hat beschlossen, keine weiteren Stolpersteine mehr verlegen zu lassen. Jene Messingplatten im Boden, die an Opfer des Holocaust erinnern. Seit 1992 werden solche Stolpersteine vor den Häusern bekannter Opfer in ganz Europa verlegt und insbesondere in Deutschland. Der Antrag wurde von der CDU und der AfD eingebracht. Ja, ich finde diese Entwicklung... Nicht gut. Ich finde das einen zutiefst fragwürdigen Entscheid. Ja, natürlich, die deutsche Geschichte besteht aus mehr als nur aus dem Dritten Reich. Ich habe Verständnis dafür, wenn man in Deutschland sagt, wir können uns doch nicht einfach immer nur auf diese zwölf Jahre, so schlimm und verheerend und fürchterlich sie auch gewesen sein mögen, nicht nur für die Deutschen, sondern auch für die Opfer der Deutschen. Wir möchten uns auf das nicht reduzieren lassen. Klar, diesen Überschuldkult, der löst natürlich eine Gegenentwicklung aus, aber das ist eben auch nicht... Gut, denn man muss an diese Fürchterlichkeiten erinnern. Ich sage hier immer, was in Deutschland oder im Namen Deutschlands passiert ist, das ist nicht einfach nur ein Mahnmal an die Deutschen, sondern das ist sozusagen ein Mahnmal an alle Menschen. Man sieht da in einem Abgrund hinein, was möglich ist, wenn eben Regierungen, die ideologisch überzeugt sind, das absolut Richtige zu tun, und das waren ja die Nationalsozialisten, das war dieser bis in den Untergang glühende Überzeugungstäter Adolf Hitler, das sind diese Diese extrem fanatisierten Gutmenschen, könnte man sagen, die am Schluss eben das Böse auf die Welt bringen, weil sie glauben, so gut zu handeln und deshalb sich für alles ermächtigen. Und das sollte allen Menschen zu denken geben, nicht nur den Deutschen. Aber indem man das jetzt einfach beseitigt und sagt, wir wollen nicht mehr darüber reden, keine Stolpersteine mehr, das ist keine gute Sache. Und dass sich da auch eine AfD nun entsprechend in die Verantwortung begibt, die sozusagen diese etwas Geschichtsausblendung voranzutreiben. Das ist keine gute Sache, das sollte man nicht tun. Meine Damen und Herren, ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit. Das war es von Weltwoche Daily International. Ich wünsche Ihnen einen schwungvollen Start in diese Woche. Schauen Sie sich auch die Schweizer Ausgabe an. Da rede ich über die schweizerische Neutralität und die Abstimmung von gestern. Das ist sicherlich auch von Ihnen verfolgt worden. Mein Kurzfazit. Ja, die Schweiz ist jetzt unsicherer geworden. Die Kriegsgefahr steigt. Die Bevölkerung hat sich überwiegend gegen die strenge Definition der Neutralität in der Verfassung ausgesprochen. Aber niemand, auch die Gegner der Initiative, haben gesagt, sie seien gegen die Neutralität. Ganz im Gegenteil, man hat die Neutralität beschworen. Jetzt muss man einfach sehen, wie ernst sie es damit meinen. Es hat es in der Schweizer Geschichte auch schon gegeben, dass man hier etwas aus der Spur geraten ist. Aber angesichts der Ernsthaftigkeit der Lage, der Kriegsgefahr, der Eskalation, Und kann man davon ausgehen, dass diese Diskussion jetzt erst angefangen hat. Das ist der erste Schritt, die erste Etappe in der Rückgewinnung der vollständigen schweizerischen Neutralität. Davon bin ich überzeugt, weil der schweizerische Neutralität ein dermassen erfolgreicher Grundsatz ist. Aber klar, in Wohlstands- und friedensverwahrlosten Zeiten, in der Wohlstandsnarkose, beginnt eben der Mensch auch Dinge über Bord zu werfen, die sich bewährt haben. Das ist ja auch nichts Neues. Das Putenbrocks. Sind Rom, meine Damen und Herren, jetzt aber fertig. Ich danke Ihnen, wünsche Ihnen einen schönen Tag. Bis bald. Entschuldigen Sie, bevor Sie dieses Video nun wegklicken, was Sie eben gesehen haben, diese Art von Journalismus, die gibt es eigentlich in dieser Form fast nicht mehr auf dieser Welt. Rede und Gegenrede, die andere Sicht beleuchten, das ist die Weltwoche, unabhängig, kritisch und ja, auch gut gelaunt, weil wir eben glauben, dass selbst in den schlimmsten Abgründen immer irgendwo ein Lichtblick liegt. Wir beleuchten, was andere weglassen, wir sprechen mit jenen, mit denen sich sonst Niemand zu unterhalten getraut. Wir schreiben, was ist. Abonnieren Sie daher die Weltwoche. Jedes Abo ist eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt. Denn unabhängiger Journalismus funktioniert eben nur mit unabhängig kritischen und vielleicht auch gut gelaunten Lesern. Sie sind der Grund, warum wir machen können, was wir eben machen. Alle Abo-Optionen finden Sie auf unserer Website www.weltwoche.de sowohl für Print als auch digital und massgeschneidert auch für Deutschland. Und wenn Sie bereits Abonnent sind, dann möchte ich mich an dieser Stelle einfach mal bei Ihnen bedanken und wünsche Ihnen nun viel Vergnügen beim nächsten Video.

«Inside CDU»: Zustände wie in Versailles unter den Königen. Wadephul trifft Lawrow: Zarte Knospen der Diplomatie. Vucic tritt zurück und tritt an. AfD und CDU gegen «Stolpersteine»: Schlechte Entscheidung!

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«Inside CDU»: Zustände wie in Versailles unter den Königen. Wadephul trifft Lawrow: Zarte Knospen der Diplomatie. Vucic tritt zurück und tritt an. AfD und CDU gegen «Stolpersteine»: Schlechte Entscheidung!
«Inside CDU»: Zustände wie in Versailles unter den Königen. Wadephul trifft Lawrow: Zarte Knospen der Diplomatie. Vucic tritt zurück und tritt an. AfD und CDU gegen «Stolpersteine»: Schlechte Entscheidung!
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Kapitel

  1. Einleitung und Begrüssung
  2. Vergleich mit dem Ancien Regime
  3. Rückmeldungen zur Vorschau-Sendung
  4. Kritik an der politischen Elite
  5. Vergleich mit der Schweiz und der EU
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