Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Grüezi miteinander, ganz herzlich willkommen und einen wunderschönen guten Morgen, meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde aus nah und fern. Ich begrüsse Sie zur internationalen Ausgabe von Weltwoche Daily. Die andere Sicht, unabhängig, kritisch, gut gelaunt und zuversichtlich am Mittwoch, dem 17. Juni 2020. 1926. Schätzen Sie die Schweizer Berge. Suchen Sie Fluchtwege aus dem Deprotainment Ihres Medienalltags. Sehnen Sie sich danach an einer mythenumrangten, geschichtsträchtigen Städte. Einen wunderbaren Tag und noch einen viel schöneren Abend mit interessanten Menschen, mit coolen Typen zu verbringen. Und zwar in einer Atmosphäre, in der sich niemand, aber wirklich niemand, für seine Meinung schämen muss oder gar aufzupassen hätte, was er denn sagt. Wenn das alles auf Sie zutrifft, dann sollten Sie sich überlegen, ob nicht vielleicht der 27. August dieses Jahres für Sie ein Datum wäre, an dem Sie nach Andermatt fahren sollten, aufs wunderbare Gotthardmassiv, um dort teilzunehmen. Jetzt kommt's Am 5. Weltwoche Golf Open. Aber Achtung Ich habe da schon ein paar E-Mails bekommen. Golfsport, das sei doch etwas komplett Abgehobenes und Elitäres. Nichts da. Golf ist in der Interpretation der Weltwoche eine Form der Freizeitbeschäftigung, die sehr viel Gemeinsames hat. mit dem, was die Finnen mit einem Saunabesuch in Verbindung bringen. Nämlich ein geselliges Ereignis ohne jede soziale Hierarchie, mit dem Ziel, Verständigung und Vergnügen herzustellen und vielleicht auch etwas die Hoffnung zu nähren, Dass man nicht gänzlich allein ist mit seinen hochvernünftigen Ansichten. Nein, lange Rede, kurzer Sinn, kommen Sie nach Andermatt. Es hat nur noch wenige Zimmer. Günstige Konditionen, The Jetty, wunderbares Hotel, oder ebenso wunderbar das Radisson Blue. Am Nachmittag ist Golf, spielt keine Rolle, ob Sie spielen können und am Abend dann eine... Eine wunderbare Bankettveranstaltung in geselliger, freundschaftlicher Atmosphäre. Jedes Jahr ein Highlight. Ich freue mich, wenn Sie kommen. Selbstverständlich werde ich persönlich anwesend sein, was vielleicht einige von Ihnen abschrecken mag, aber andere möglicherweise auch nicht. weltwoche.ch-golf weltwoche.ch-golf und dann sind Sie dabei weltwoche.ch-golf G7-Gipfel in Evian Die Scheinharmonie in der verkrachten Familie des Westens Ja, und es war etwas peinlich mit anzusehen, wie da der Friedrich Merz, der deutsche Bundeskanzler, dem Amerikanischen Präsidenten Trump, ein Fussballtrikot mit der Rückennummer 47 und den Namen, welchen wohl Trump überreicht. Friedrich Merz, der ja sonst, um in den Medien markant dazustehen, sich keine Gelegenheit entgehen lässt, ein paar Abfälligkeiten da über den US-Präsidenten zu äussern, sich auch zu distanzieren. Bei anderer Gelegenheit aber den Beistand des amerikanischen Präsidenten in Sachen NATO zu erflehen. Der gleichen NATO, dem man dann wieder die kalte Schulter zeigt. Aber eben wenn man dann mit dem Donald Trump im gleichen Raum sitzt, ja dann schleicht man sich an, dann biedert man sich an. Und das hat einfach etwas latent Lächerliches. Auch die Giorgia Meloni, ja... schleimte sich da an, wir sind doch ewige Freunde, immer schon Freunde gewesen und so weiter. Also diese Themen, vielleicht muss man das ja machen auf dieser Stufe. G7-Gipfel in Evian, Scheinharmonie in der dysfunktionalen Familie des Westens. Vordergründig ja, wirkte das geeint, aber man konnte die Zeichen, die Symptome schon lesen. Dass da eben der Haussegen durchaus schief hängt. Sehr kühl Trump, das Auftreten. Keine Euphorie jetzt da im Umgang mit seinen europäischen Kollegen. Selenskyj war natürlich dabei, der Unvermeidliche, mit seinen Drohneneskalationen. Im Grunde ist es ja ungeheuerlich, dass da Leute jubeln, wenn dieser Krieg eskaliert. Ja, jetzt haben wir es aber dem Russen wieder gezeigt, haben wir mir einen reingehauen, eine Harke. Einfach gefährliche, übermütige Reaktionen. Der wichtige Satz, der wichtigste Satz, stammt von Mark Carney, dem kanadischen Premierminister. Er hat gesagt, die G7 regiert die Welt nicht mehr. Und das stimmt. Ohne Länder wie Indien, natürlich China, die Golfstaaten, Brasilien, andere aufstrebende Mächte, liessen sich die internationalen Krisen kaum mehr ins richtige Gleis bringen. Also die eigenständige Dominanz des Westens ist vorbei und damit natürlich auch dieser Anspruch der institutionalisierten Überheblichkeit. Und je früher wir damit anfangen, uns auf diese multipolare Welt der Vielfalt, der Auswahl, was ja aus liberaler Sicht gar nichts Schlechtes ist, im Gegenteil. Solange wir nicht anfangen, uns darauf einzustellen, sind wir sozusagen Geisterfahrer der Weltgeschichte. Und das war schon interessant, jetzt in Evian zu beobachten, wie eben auch der Westen jetzt, wie das natürlich die Russen und die Chinesen auch tun, um den globalen Süden buhlt. Eigentlich sind wir ja die Leitwölfe. Das ist noch faszinierend, ist spannend zu beobachten. Ich bleibe ja der unverbesserliche Optimist, ungeachtet all dieser Schrecklichkeiten jetzt auf den Kriegsschauplätzen. Ich glaube einfach, die Menschheit, also sozusagen der aggregierte Gesamtwille, all dieser Milliarden von Einzelwillen, dieser Vektor zeigt in Richtung Zusammenarbeit, zeigt in Richtung Freihandel, zeigt in Richtung Globalisierung, zeigt in Richtung Kooperation, zeigt in Richtung friedliche Koexistenz. Darum sind diese Kriege vorübergehende Funkstörungen und Entgleisungen mit zum Teil gewaltigen Risiken, die man dann eben auch durch leichtsinniges, unverantwortliches Verhalten an gefährliche Bruchpunkte bringen kann. Stichwort Eskalation des Ukraine-Kriegs, mögliche russische Reaktionen. Auf der Gegenseite die EU-Frivolität, mit der man da mitjubelt und noch mit... Macht an diesen Eskalationen. Ich will das nicht verniedlichen und nicht verharmlosen, aber ich gebe Ihnen hier einfach ein Bauchgefühl zum Ausdruck, vielleicht falsch, aber ich habe Ihnen vor einigen Wochen gesagt, dass man diesen Iran-Krieg jetzt dann bald auf Eis legen werde. Nicht endgültig lösen, aber wir haben einen Vertrag und auch da ist nicht die Frage entscheidend, wer ist jetzt der Gute und wer der Böse. Darüber kann man trefflich streiten. Entscheidend in der Geopolitik ist immer Aktion und Reaktion, sind die Interessen und ob man unter den Konsequenzen der eigenen Politik leben möchte. Trump übrigens kritisierte die Staatsführung Israels, was zeigt, dass er eben kein Ideologe ist, quasi der alles mitmacht, solange es die Freunde und die Verbündeten machen. Er hat gesagt, das ist nicht gut, wenn man in Libanon, da spricht natürlich auch der Immobilienentwickler aus ihm, wenn man im Libanon ganze Häuser einäschert, um da den einen oder anderen Hisbollah-Aktivisten zu treffen. Denn in diesen Häusern, so hat das Trump auf die immunakamliche eigene Weise ausgedrückt, da gibt es dann eben noch andere Leute, die darin wohnen. Das seien gute Leute und nicht alles seien eben solche Extremisten. Das zeigt, dass die Amerikaner und gerade auch dieser Präsident, dem immer wieder nachgesagt wird, er habe so eine Nibelungentreue. Zu Netanyahu lasse sich da gewissermassen fernsteuern und hypnotisieren. Das stimmt eben nicht. Ursula von der Leyen sagt, das Blatt wende sich für die Ukraine. Schwer zu beurteilen, ich glaube das nicht. Halte das für eine typische Unterschätzung Russlands. Aber wenn es stimmt... Nun gut, das könnte bedeuten, dass es gefährlicher wird, weil eben in einer militärischen Rücklage eine Grossmacht, vor allem wenn sie echte Probleme hat, dazu neigt, erst recht zu eskalieren. Aber vielleicht ist das auch nur eine zweckdienliche Halluzination, eben eine Art Wunschdenken, geistige Selbstprogrammierung, mit dem sich eben diese EU-Chefs da allmählich innerlich lockern. und sich mit dem für sie bis jetzt undenkbaren Gedanken wieder versöhnen, mit Russland Gespräche zu führen. Und jetzt reden sie sich ein, sie seien militärisch am Gewinnen, aber eben, wenn das etwas nützt, wenn das ihnen etwas bringt, und wenn das am Schluss dazu führt, dass wir diese Friedensgespräche haben, dann umso besser, spielt es ja keine Rolle, ob es Fake News sind oder nicht, es wären dann zumindest Fake News mit einem guten Zweck. Trump will Sanktionen gegen russisches Öl wieder in Kraft setzen. Mal sehen. Auf jeden Fall wird es für Putin nicht einfacher durch diese Einigung am Golf. Das wird nämlich bedeuten, dass der Golfkrieg fällt. Und das heisst, die Angriffe der Ukrainer auf die russische Ölinfrastruktur werden sich volkswirtschaftlich schmerzhafter bemerkbar machen, was dann wiederum das Risiko einer Eskalation vergrössert, was bei uns sträflich ausgeblendet wird. Donald Trump und das deutsche Fussball-Leibchen. Der amerikanische Präsident macht Druck auf Russland, jetzt ein Abkommen zu schliessen. Und Lukaschenko, der Stabilokrat, der Autokrat in Weissrussland, mit nicht mehr begrenztem Ablaufdatum, er nennt militärischen Sieg unrealistisch und entschuldigt sich bei Zelensky. Lukaschenko sagt, keine der... Kriegsparteien seien in der Lage, die Sache militärisch für sich zu entscheiden. In den deutschen Medien lesen wir überall, ja, die Zeitspiele gegen Putin. Aufgepasst, Achtung, ich habe ja im Finnland mit Leuten gesprochen, die haben mir Folgendes gesagt. Erstens, dieser Krieg ist der Fehler des Westens. Und zweitens, die Ukraine kann militärisch nicht gewinnen. Das sagen die Finnen. Die stehen nicht unter Verdacht, bei den Russen sich da einschmeicheln zu wollen. Babiš streicht den öffentlich-rechtlichen Rundfunk zusammen. Die tschechische Regierung will die Gebühren für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk abschaffen. Künftig soll er aus dem Staatshaushalt finanziert werden. Kritiker befürchten politische Einflussnahme. Das steckt sicher dahinter. Aber wir haben jetzt ja auch schon politische Einflussnahme bei den Öffentlich-Rechtlichen. Einfach Einflussnahme vor allem von links. Die Frage ist natürlich, ob die Rechten dann einfach ihre Sicht durchdrücken oder ob sie dann auch berichten. bereit sein werden, andere Meinungen zu dulden. Baumarktkette Hellweg meldet insolvent, so haben 2'900 Mitarbeiter betroffen. Eine traurige Nachricht. Kriegsdrohungen. AfD-Chef Chrupalla kritisiert Aussagen von Luftwaffenchef und der hatte gesagt, dass Deutschland bereit sei zum Fight Tonight. also bereit dazu, heute Nacht zu kämpfen. Und Tino Chrupalla weist darauf hin, dass dies eine Sprache sei, die nun nicht unbedingt dazu geeignet sein könnte, in einem Friedensprozess gegenseitige Vertrauensgrundlagen zu schaffen. Dann gibt einfach zu denken, was da in Ungarn abläuft. Der neue Premierminister verbannt Viktor Orban aus der Politik und setzt sich selbst ein Ablaufdatum. Er hat nämlich mit seiner Zweidrittelmehrheit jetzt ein Gesetz verabschiedet, das es jedem Politiker verbieten soll, mehr als zwei Amtszeiten als Premierminister zu wirken. Das ist ein Gesetz, das vernünftig klingt und die Medien bejubeln es auch. Sie sagen, das gilt ja auch für den Peter Magiar. Nun, Tatsache ist, dass dieses Gesetz ein Gesetz ad personam ad hominem ist. Denn der einzige noch Lebende... Ex-Regierungschef Ungarns, der tatsächlich auch noch jung genug ist, noch einmal zu kandidieren, ist Viktor Orbán mit seinen 63 Jahren. Und der war schon während drei Amtszeiten jetzt im Amt. Das heisst, mit diesem Gesetz wird vor allem Orbán getroffen. Einen anderen ehemaligen Regierungschef gibt es nicht. Und das ist das Anrüchige, das ist das Fragwürdige, das wir hier beobachten können. Ganz generell. zeigen natürlich diese Entwicklungen jetzt in Ungarn die Problematik dieser Staatsverfassung. Das ist mir so bis jetzt auch nicht in dieser Krassheit bewusst gewesen. Das ist natürlich die von der Fidesz-Partei damals noch eingeführte Zweidrittelsregel. Einer Partei ist es ermöglicht, diesen Staat ganz massiv umzubauen, ohne Rücksicht auch auf die Institutionen bis zu einem gewissen Grad. Das gibt gegen aussen ein schlechtes Bild ab. Das verschärft sich natürlich durch den neuen Premierminister Majar, der da coram publico den Staatspräsidenten abservieren will. So quasi auf Befehl des Ministerpräsidenten kann einfach eine andere Institution abgeräumt werden. Da fragt man sich ja, warum haben sie denn eigentlich diese andere Institution, wenn dieser Präsident da jederzeit einfach abgesetzt werden kann? Obwohl ja gegen ihn keine materiellen Vorwürfe vorliegen, es gibt auch kein Amtsenthebungsverfahren, sondern einfach die Drohung des Premierministers und der Vorwurf, der Amtsinhaber sei eine Marionette des Vorgängers. Ja, was will er dann durch diese Abberufung? Will er eine Marionette von sich selbst? Ist das ein Marionettenamt? Warum braucht es denn das überhaupt? Da scheint Madjar nicht zu realisieren, dass er die eigenen Institutionen auch beschädigt mit diesem Vorgehen und dann damit natürlich auch Ungarn allen Vorurteilen preisgibt, die im Ausland darüber kursieren. Das ist doch ein interessanter Punkt. Und wenn man jetzt jubelt in den Medien oder sagt, ja nein, aber das ist ja eine Regelung mit den acht Jahren, mit den zwei Amtszeiten, das gilt ja dann auch für Madjar, das wissen wir nicht. Vielleicht baut Majar den Staat so um, dass das Präsidentenamt mit Exekutivgewalten ausgestattet wird, nach türkisch-französischem Vorbild. Vielleicht kandidiert er dann in nächster Zeit für dieses Präsidentenamt und dann hat er einen Premierminister unter sich, der einfach nach jeweils zwei Amtszeiten abdanken muss. Also hier ist sehr, sehr viel im Fluss. Aber das ist nicht der Fehler von Majar, dass diese Verfassung so gestaltet ist, sondern das hat im Grunde Viktor Orban. zu verantworten, auch mit seiner Fidesz-Partei, dass man einfach eine derartige Abräumer-Mehrheit mit all diesen Möglichkeiten, was bis hin zu einer parlamentarischen Diktatur geschaffen hat. Wobei Orban, das muss man einfach immer wieder in Erinnerung rufen, nicht mit dieser Rabiatheit jetzt vorgeht, auch nicht mit dieser sprachlichen Rabiatheit und auch Schnodderigkeit, wie mir da ungarische Kollegen erzählen, wie es da der Premierminister an den Tag legt. ohnehin sind wir Politiker Generell etwas suspekt, die ihren Hauptteil ihrer Arbeit darauf ausrichten, Rache zu üben und Vergeltung an den Vorgängern, die sich intensiv auch darin ergehen, jetzt die tatsächlichen oder angeblichen Verfehlungen der Vorgängerregierungen an den Pranger zu stellen. Bei Peter Magyar bin ich sowieso in dem Sinn wenig begeistert, denn es ist ein Politiker, der bis 2024 in der Fidesz-Partei war. Und als ehemaliger Parteipolitiker und Nationalrat muss ich einfach sagen, Parteimitglieder, die die Partei verlassen, um dann eine neue Partei zu gründen und um die alte Partei anzugreifen, warum haben die nicht innerhalb dieser Partei die offene Auseinandersetzung gesucht? Und dann über interne Mehrheiten, wenn man doch angeblich einen Grossteil des Programmes teilt, hier eben diese Bereinigung innerhalb der Partei durchzusetzen. Und wenn einer eben aussteigt, um dann eine eigene Partei zu gründen, die voll auf ihn zugeschnitten ist, dann ist die Gefahr nicht ganz gebannt, dass es sich hierbei um einen stark narzisstisch ausgeprägten Ehrgeiz- und Karrierepolitiker handelt. Denn ich erwarte eigentlich von solchen Leuten, dass sie innerhalb der Partei mit offenem Visier kämpfen und dann eben die demokratische Ausmachung suchen. Das hat er aber nicht gemacht. Er ist lange dabei geblieben, hat keine bedeutenden Positionen bekommen und dann ist er ausgetreten. Aber nun gut, die Ungarn haben gewählt, es hat Missstände gegeben, andernfalls wäre das gar nicht zu erklären, aber... Das sind einfach Entwicklungen, die mich jetzt nicht so wahnsinnig zuversichtlich stimmen. Aber ich hoffe, dass ich mich irre. Und bei der Innenpolitik muss man sowieso aufpassen. Ich habe die Ära Orbán vor allem auch aufgrund der Migrationspolitik beurteilt und natürlich aufgrund der Aussenpolitik, der Friedenspolitik, die dieser wichtige konservative Grundsatzpolitiker gemacht hat. Was vielleicht Viktor Orbán auch versäumt hat in dieser ganzen Geschichte, die konservativen Netzwerke, die er aufgebaut hat, Die drohen nun auch aufgelöst zu werden durch die neue Regierung, weil hier eben keine Strukturen vorliegen, die es diesen konservativen Netzwerken erlaubt hätten, unabhängig vom Staat oder von der Regierung zu existieren. Das ist alles viel zu sehr auf den Staat ausgerichtet gewesen, auf die Regierende Fidesz-Partei. Und da hat natürlich Peter Mönchau schon einen Punkt, wenn er sagt, hier ist quasi ein System errichtet worden, das quasi in alle Fibrillen der Gesellschaft hineingewachsen ist und hineingefiltert. ist und man hätte das irgendwann stärker möglicherweise aufteilen sollen. Aber das sind Ferndiagnosen und Einblicke. Ich möchte es damit bewenden lassen, bedanke mich für die Aufmerksamkeit. Das war es von Weltwoche Daily International. Ihnen allen einen schönen Tag und morgen gibt es ja dann schon die Vorstellung der neuen Ausgabe und vielleicht fällt mir dann irgendwann auch noch etwas zu dieser Fussball-WM ein, die ja momentan, also ganze Nächte lang mit den exotischsten Begegnungen die Leute vor den Bildschirmen festelt oder auch nicht. Ich wünsche Ihnen einen wunderschönen guten Tag. beleuchten, das ist die Weltwoche unabhängig, kritisch und ja, auch gut gelernt, weil wir eben glauben, dass selbst in den schlimmsten Abgründen immer irgendwo ein Lichtblick liegt. Wir beleuchten, was andere weglassen, wir sprechen mit jenen, mit denen sich sonst niemand zu unterhalten getraut, wir schreiben, was ist. Abonnieren Sie daher die Weltwoche, jedes Abo ist eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt. Denn unabhängiger Journalismus funktioniert eben nur mit unabhängig kritischen und vielleicht auch gut gelaunten Lesern. Sie sind der Grund, warum wir machen können, was wir eben machen. Alle Abo-Optionen finden Sie auf unserer Website www.weltwoche.de, sowohl für Print als auch digital und massgeschneidert auch für Deutschland. Und wenn Sie bereits Abonnent sind, dann möchte ich mich an dieser Stelle einfach mal bei Ihnen... Bedanken und wünsche Ihnen nun viel Vergnügen beim nächsten Video.

Loading the player...

G-7 in Evian: Der Westen regiert nicht mehr die Welt. Babis streicht den öffentlich-rechtlichen Rundfunk zusammen. Merz, Meloni: Anbiedern bei Trump. Von der Leyen: Blatt wende sich gegen Russland

Anhören ( 22 min )
G-7 in Evian: Der Westen regiert nicht mehr die Welt. Babis streicht den öffentlich-rechtlichen Rundfunk zusammen. Merz, Meloni: Anbiedern bei Trump. Von der Leyen: Blatt wende sich gegen Russland
G-7 in Evian: Der Westen regiert nicht mehr die Welt. Babis streicht den öffentlich-rechtlichen Rundfunk zusammen. Merz, Meloni: Anbiedern bei Trump. Von der Leyen: Blatt wende sich gegen Russland
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Kapitel

  1. Begrüssung und Einleitung
  2. Einladung zum Weltwoche Golf Open
  3. G7-Gipfel in Evian und geopolitische Beobachtungen
  4. Politische Entwicklungen in Tschechien und Ungarn
  5. Ungarische Innenpolitik und Kritik an Peter Magyar
Für das Inhaltsverzeichnis und die Navigation im Video ist ein Abonnement erforderlich.

Weltwoche daily ohne externe Video-Werbung geniessen? Werden Sie Abonnent!
Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 04.08.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.