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Grüezi miteinander, ganz herzlich willkommen und einen wunderschönen guten Morgen, meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde aus nah und fern. Ich begrüsse Sie aus dem Institut für fortgeschrittene Gegenwartskunde und angewandte Wirklichkeitsstudien zur internationalen Ausgabe von Weltwoche Daily, die andere Sicht, unabhängig... kritisch, gut gelaunt und zuversichtlich. Trotz allem selbstverständlich, natürlich, Zuversicht ist die einzige rational vertretbare Grundeinstellung zum Leben. Siehe, die Welt ist nicht verdammt, Verzweifeln ist verboten, Optimismus ist Pflicht, auch und gerade an diesem Freitag, dem 3. Juli 2026. Die wichtigste Erkenntnis nehme ich gleich vorweg, die Weltgeschichte. ist eine Chronik von Missverständnissen. Und die meisten Probleme, mit denen wir uns herumzuschlagen haben, Wurzeln in Missverständnis, kommen daher, dass man falsch oder zu wenig oder gar nicht miteinander redet. Und Missverständnisse können sich zu grässlichen Katastrophen auswachsen. Das sehen wir jetzt im Ukraine-Krieg. Das ist sozusagen im massiven Katastrophen. Das Katastrophenvergrösserungsmodus, die Folge einer gravierenden Funkstörung zwischen West und Ost im Gefolge des Zusammenbruchs der Sowjetunion, des Endes des Kalten Krieges. Und so betrüblich und so beelendend das Ganze ist, es gibt auch einen Lichtblick, denn wenn Missverständnisse an der Wurzel der Probleme stehen, dann kann man eben... Missverständnisse durch Verständigung wegbringen. Und darum ist es so wichtig, dass man miteinander redet, auch mit den Feinden redet. Das hat Trump den Europäern voraus. Trump redet mit den Iranern und führt gleichzeitig Krieg gegen sie. Aber die Woken, die Gutmenschen Europäer, die eben keine guten Menschen sind, diese Gutmenschen Politiker, muss ich sagen. Es handelt sich ja hier vor allem um ein politisches Elitenphänomen. Und die Krise, die wir in Europa sehen, Auch in Deutschland ist eine politische Elitenkrise. Natürlich stehen dahinter auch Volksentscheide und es gibt auch eine Krise der Wähler, könnte man sagen, die dann in den Regierungen zum Ausdruck kommt. Aber ich beobachte, das kennen Sie ja an der Basis, massive Gegenbewegungen. Die Leute möchten ja im Grunde eine andere Politik, haben ja auch in Deutschland bei den letzten Wahlen eine andere Politik gewählt als die. Sie haben eigentlich bürgerlich gewählt, bürgerlich-konservativ, aber sie haben Mitte-Links, Halb-Links, Mitte-Links, Mitte-Halb, quasi ein bisschen Minimalrechts bekommen. Aber eben nicht das, was im Grunde bei den letzten Resultaten da herausgekommen ist. Man muss miteinander reden, man muss miteinander sprechen und man muss immer davon ausgehen, dass man es selber falsch beurteilen könnte. Wir haben eine... Eine Funkstörung, eine Gesprächsstörung, ein grosses Missverständnis in der internationalen Politik mit diesen Kriegen. Natürlich auch als Folge einer Neuaustarierung der internationalen Machtverhältnisse. Darüber haben wir schon oft gesprochen. Die Amerikaner sind nicht mehr unilateral die allein tonangebende Supermacht. Die Amerikaner sind nicht mehr stark genug, Europa zu verteidigen. Darum zieht sich Trump aus Europa. zurück aus dem Ukraine-Krieg, aber die Europäer sind in diesem Woke, in diesem Moralismus-Modus gefangen, im Empörungsmodus, im Modus auch der moralisierenden Selbstgerechtigkeit. Sie empfinden sich als Spitze der Zivilisation, sozusagen als die Werte-Nummer 1, der Werte-Weltmeister. Und deshalb sind sie nicht in der Lage, andere Systeme zu akzeptieren, sind sie toleranzunfähig. und glauben, sich jetzt da hineinsteigen zu müssen in eine geradezu biblische Auseinandersetzung mit Russland. Und das ist ein Krieg. Und das muss man einfach ungeachtet der ganzen moralischen und politischen Wertung, das muss man sich einfach fragen, sind wir bereit, die Konsequenzen zu tragen? Sind wir bereit, uns auf diese Eskalation einzulassen, die selbstverständlich auch und gerade durch die Europäer angetrieben wird? Und was das Ganze noch unheimlicher macht, ist natürlich die Dimension der Wirtschaft. Die Wirtschaft schmiert ab. auch aufgrund dieses Krieges. Darüber schweigen die deutschen Medien, das lese ich nie. Man sagt zwar, wir haben grosse Energieprobleme, aber dass diese Energieprobleme nicht nur eine Folge dieses rot-grünen Unsins sind, dieser Eskapaden, die man sich glaubte, leisten zu müssen. Nein, sie sind eben auch eine Folge... Der Aussenpolitik, aber da darf man nicht drüber sprechen, weil das ist ein Dogma. Wer das anders sieht, der ist ja ein Putin-Propagandist, ein Putin-Versteher. Diese ganze lächerliche Begrifflichkeit, die da aufgezogen worden ist, und man zahlt einen riesigen Preis dafür. Und die Frage ist einfach, ja, ist man bereit dafür, sind die Deutschen bereit dafür, ihren Preis zu zahlen? Und sind die anderen, die Nachbarn Deutschlands, bereit, sich da von Deutschland und von seinen Politikern, mit den Franzosen zusammen und auch noch den Engländern, in so einen Krieg hineinziehen zu lassen, der sich da tatsächlich immer deutlicher am Horizont abzeichnet, und zwar unter stetiger, expansiver Beteiligung jetzt auch der westlichen Seite? Meine Antwort ist klar, selbstverständlich nicht. Wir müssen alles daran setzen, diesen Krieg einzuhegen. Druck auszuüben auf Selenskyj, aber die Europäer haben die Aussenpolitik faktisch an Selenskyj delegiert. Also das sind die Missverständnisse, die zu gravierenden Problemen führen, aber eben auch durch Verständigung aus der Welt geräumt werden können. Darum rede ich ja auch vorzugsweise mit Russen, weil sonst eben niemand mit den Russen redet, weil diese Optik gar nicht gesehen wird. Dadurch ist eben die europäische Seite auf einem Informationsblindflug. Das gehört halt auch dazu. Danke sagt mir ja niemand von diesen deutschen Politikern, dass ich hier eine so wichtige Informations- und Botschaftsüberbringer, eine Briefträgertätigkeit ausübe. Die ganze Glorie des Briefträgers wird hier anhand des Journalismus, dieses völkerverbindenden, brückenbauenden Journalismus, um den wir uns bemühen, ja, sichtbar gemacht. Aber eine... Funkstörungen, Missverständnisse haben sie natürlich auch innerhalb Deutschlands. Und zwar ganz gravierend verkörpert durch diese unsinnige, abstruse Brandmauer. Da reden sich die einen, vor allem die einen, die Etablierten, die Mächtigen, die reden sich jetzt ein und die Medien unterstützen sie darin, dass man diese AfD, die grosse Opposition, die wachsende Opposition zu einer Gefahr für die Demokratie erklärt. Das ist doch einfach Unsinn, das ist komplett abwegig. Wir haben über diese Studie gesprochen von der Organisation GFF, das ist auch so ein NGO. So geht es nicht. In der Demokratie muss man miteinander reden, man muss sich zusammenraufen. Und man muss Parteien, die die entsprechende demokratische Legitimation haben, in die Macht einbinden. Schaut doch mal in die Schweiz, wie wir es machen. So schlecht machen wir es nicht, verglichen mit Deutschland. Aber offensichtlich ist da noch so viel Überheblichkeit. in dieser politischen Klasse drin, in dieser Klasspolitik in Deutschland, dass die glauben, eben in dieser Überheblichkeit, in dieser Arroganz, alles richtig zu machen. Es tut eben wirklich weh, es tut weh, wenn man sieht, wie dieses grossartige, tüchtige Land Deutschland einfach abschmiert. Und die Probleme, die jetzt durchdrücken, das ist ja nichts Neues. Ich kann mich erinnern, als ich in Berlin noch gearbeitet habe, 2005, 2006, Ich habe mich mit dem ehemaligen Chefökonom der Schweizerischen Nationalbank, Kurt Schildknecht, damals auch Weltwoche-Kolumnist, intensiv unterhalten. Kurt Schildknecht hat mir auf die Frage, was das Problem in Deutschland ist, vor 20 Jahren gesagt, dass Deutschland die Kraft haben müsste, den Staat zu verkleinern. Der Staat müsste die Kraft haben, sich zurückzuziehen aus der Gesellschaft, aus der Wirtschaft. Weniger Staat, mehr Deutschland. Weniger Staat, mehr Freiheit und Eigenverantwortung, mehr Deutschland. Das ist die Richtung, das ist die Devise. Aber man hat natürlich im Zuge des gewaltigen Erfolgs, auch des Exporterfolgs, so viel Geld verdient, so viel Kohle gemacht, dass man glaubte, ja eben alle Ansprüche mit Geld... befriedigen zu können. Und dann hat halt der Staat dieses faule Versprechen abgegeben, wir nehmen den Leuten die Lebenslasten ab. Aber nicht nur den Deutschen, sondern auch den Migranten, allen, die mit dem Finger auf Deutschland zeigen und nach Deutschland kommen wollen. Die nehmen wir auf, die zahlen wir, denen geben wir Bürgergeld oder wie das alles heisst. Das funktioniert nicht. Und ich lese da in der NZZ einen Beitrag, ein Interview mit dem deutschen Arbeitgeberpräsidenten Rainer Dulger. Und es ist einfach unglaublich, was der sagt. Ich meine, Lohnnebenkosten 40 Prozent. Ich meine, das sind Wahnsinn. Die Arbeitskosten sind so teuer. Diese Wertschöpfung kriegst du gar nicht hin. Dieser Staat erdrückt die Wirtschaft. Und das hat man irgendwie verlernt, den Wert der Wirtschaft, der Unternehmen zu erkennen. Und meines Erachtens ist dieser Rainer Dulke noch. noch viel zu zahm, noch viel zu zurückhaltend. Das ist eben auch ein Problem, dass diese Politiker, diese Klasspolitik, die ist miteinander verfilzt und alle glauben sich jetzt da in einer ähnlichen Wagenburg zu sehen gegenüber der AfD. Und solange man dieses kommunikative Problem, diese Funkstörung nicht gelöst hat, wird man die Probleme nicht lösen. Weil dann eben im bürgerlichen Segment man am Schluss immer auf die Linken schielt, was die machen, weil man möchte es sich mit denen nicht verderben. weil man sonst ja mit der AfD zusammenarbeiten möchte, mit der man aber ein Unverträglichkeitsgebot, eine solche Parole ausgegeben hat. Das ist einfach kompletter Unsinn, das ist der Verzicht auf jede Sachlichkeit. Und deshalb ist auch diese rhetorische Zurückhaltung vermutlich so, wie sie ist. Wenn ich der Arbeitgeberpräsident wäre in Deutschland, also ich würde ganz anders auf die Pauke hauen. So geht das einfach nicht, so kann man das nicht nach vorne bringen. Dann gibt es diesen bestürzenden Fall in Stade. Sechsfachmord. Deutsche Migrationsaktivistin fuhr das Fluchtfahrzeug, meldet das Portal News. Silvia S., 65, aus Bremen, sass am Steuer des Fluchtwagens. Der Mercedes-Benz GLE Coupe mit fast 400 PS war am 26. Mai 2026, also fünf Wochen vor der Tat, auf Silvia S. umgewählt worden. Das ist eine Migrationsberaterin aus diesem Migrationskomplex, aus dieser Migrationsindustrie und die habe irgendwie 900'000 Franken Euro Steuergeld bekommen aus dem NGO-Bundesprogramm Demokratie leben. Das sind schon unfassbare Zustände, wie da alles verfilzt ist. Und da ist es offensichtlich zu einem Sorgerechtstreit gekommen und der Vater, der sich da um seine Ansprüche gebracht fühlte, offenbar auch entsprechend da. geistig, sage ich mal, aufmunitioniert, argumentativ aufmunitioniert von dieser Migrationsberaterin, hat dann in einer entsprechenden Handlung da sechs Menschen erschossen. Unglaublich, dieser Fall, das ist Deutschland heute, das an dieser Gutmenschlichkeit, die eben mit guten Menschen nichts zu tun hat, kaputt geht. Auf den Kreml wird niemals Verlass sein. Das ist ein Titel. den ich da in der Neuen Zürcher Zeitung gelesen habe. Putin wird gehen, doch das Problem bleibt. Für ein friedliches Zusammenleben mit Russland braucht Europa eine entschlossene Abschreckung. Gastkommentar von Janos Iszirtes, einem Politikwissenschaftler aus Budapest. Ja, warum? Beeländert mich so ein Artikel in der Neuen Zürcher Zeitung, einer Schweizer Zeitung, die ja auch auf Neutralität setzen sollte. Ich meine im Sinne jetzt nicht der Meinungsneutralität. Sie können als neutraler Schweizer ganz dezidierte Meinungen vertreten. Aber in der Geopolitik, glaube ich, wäre es heute wichtig, sich aus diesen Schwarz-Weiss-Schablonen zu entfernen. Und das ist genau das grosse Problem, dass alle Schwarz-Weiss denken. Die Russen denken Schwarz-Weiss. Die Europäer denken schwarz-weiss und unsere Medien heizen da kräftig mit an diesem Schwarz-Weiss. Das ist doch kompletter Unsinn. Auf den Kreml wird niemals Verlass sein. Stimmt einfach nicht. Putin ist ein Mann, der ist ein Jurist und das sagen auch Diplomaten, die mit ihm zu tun gehabt haben. Das ist ein Mann, der sich an Verträge hält. Nehmen wir mal jetzt im Ukraine-Krieg diese Minsker-Verträge. Wer hat sich denn nicht an die Minsker-Verträge gehalten? Wer hat... Öffentlich zu Protokoll gegeben, dass man diese Minsker Verträge, diese Friedensverträge mit Russland, gar nie abgeschlossen habe, um Frieden zu schliessen, sondern um Zeit zu gewinnen, damit die ukrainischen Streitkräfte sich wieder erholen können. Das waren Angela Merkel und François Hollande. Also die haben öffentlich zugegeben, dass sie bei diesen Vertragsverhandlungen die Russen über den Tisch gezogen haben. Können wir uns mal für eine Sekunde vorstellen, was dann in einem Präsidenten wie Putin vorgeht, der immerhin über ein Atomsprengkopf-Arsenal von 6'500 circa verfügt? Also ein ziemlich mächtiges Potenzial dahinter, dass ich weiss, in einem riesigen Land. Meine V... Blöd hinstellen will man die Russen. Wie sehr reizen will man sie eigentlich? Und jetzt eben solche Artikel, auf den Kreml wird niemand verlassen. Ja, das ist genau diese Selbsthypnotisierung, wo man sich einredet, wir müssen hier in die totale Konfrontation gehen. Also da machen sich die Medien mit schuldig an der Heraufbeschwörung eines Kriegs dem Europa sicherlich. nicht gewachsen ist. Und die Politiker, die jetzt Europa anführen, die sind sowieso nicht dem gewachsen. Das ist eine fürchterliche Selbstüberschätzung, die dem Ganzen zugrunde liegt. Und Wunschdenken, da muss man möglichst schnell raus. Und das ist der Grund, warum ich ja tatsächlich hier immer wieder in Russland, Moskau, St. Petersburg, Sochi, jene Stimmen vom Mikrofon hole, um einfach etwas, diesen Tunnelblick, diese Wagenburg-Mentalität aufzubrechen. Denn die ukrainische Seite, die ist allgegenwärtig. Diese Propaganda haben sie jeden Tag. Und die EU hat ja die Aussenpolitik jetzt an die Ukraine abdelegiert. Aber die Deutschen müssen sich doch die Frage stellen, sind wir bereit, auf dieser Eskalation immer weiterzumachen? Wir haben heute den Taurus durch die Hintertür mit diesen Drohnen. Ist ja überhaupt keine Zurückhaltung mehr da, noch unter Olaf Scholz, dem früheren Kanzler, dem man hier Anerkennung zollen muss. War man gegen diese Eskalation des Krieges? Aber jeder Eskalationsschritt wird da mitgemacht. Selenskyj bestimmt den Takt. Und Selenskyj, das kann man ihm gar nicht zum Vorwurf machen, hat ein Interesse, nämlich diesen Krieg zum Weltkrieg ausarten zu lassen, dass die NATO, das Bodentruppen, ihm helfen. Dazu provoziert er Russland, bis die so hart zurückschlagen, dass er dann glaubt, das ist sein Kalkül, dass die NATO dann mitmacht. Und die Deutschen müssen sich einfach die Frage stellen, wollen wir das? Wollen wir wieder einen Krieg mit Russland? Wir haben schon einen. Jetzt ist noch ein Stellvertreterkrieg. Wollen wir eine direkte Konfrontation? Das ist die Frage, die man sich zu stellen hat. Polen und die Ukraine sind in der Geschichte gefangen. Ist ja schon interessant, jetzt dieser Streit um die Heldengräber in der Ukraine. Da kommen ja Nazi- und Waffen-SS-Kollaborateure zu Ehren, denen werden Denkmäler errichtet. Auch Kriegsverbrechern, die Tausende von Polen abgeschlachtet haben. Und wie handsam jetzt eben über dieses Nazi-Problem der Ukraine berichtet wird. Das ist interessant. Da sehen Sie eben, dass unsere Medien dermassen Kriegspartei sind, dass sie eben auch nur noch diese Propaganda-Erzählungen bringen können. Und die eigentliche Dimension, weil dann könnte ja am Schluss auch Putin noch ein bisschen recht bekommen mit seinen Nazi-Vorwürfen. Darüber berichtet man nicht. Wobei ich rückwirkend sagen muss, diese Erklärung von Putin, man marschiere in die Ukraine ein, um sie zu denazifizieren, das war durchgeknallt. Das ist natürlich auch eine Bankrotterklärung gewesen, eine Unfähigkeit, den eigenen Standpunkt zu erklären. Offensichtlich glaubte er damit, ein Narrativ zu liefern, um hier eine Art geistige Mobilmachung in diesem Krieg zu erwirken. Dabei ist ja das eigentliche Motiv der Russen ein ganz anderes. Sie wehren sich gegen die NATO-Osterweiterung. Das ist letztlich der entscheidende Punkt, den es hier zu berücksichtigen gilt. Die Russen richten sich in ihrem täglichen Überlebenskampf ein. Das ist eine Schlagzeile aus einer anderen Schweizer Zeitung von heute. Und Ausdruck geben jener Überheblichkeit, jener Selbstüberschätzung und jener Unterschätzung Russlands. die nicht von Gutem ist. François Hollande möchte in die Politik zurückkehren, eine wichtigere Rolle spielen. Ich weiss nicht, ob dem grosser Erfolg beschieden sein wird, habe da meine Zweifel. Dann in der Schweiz interessant erscheinen jetzt immer mehr Artikel über Japan und warum Japan nicht auf die Kernkraft verzichtet, trotz Fukushima. Fukushima hat ja dazu geführt, dass... Deutschland zum Beispiel aus der Kernenergie ausgestiegen ist. Unglaublich. Aber die Japaner sind es ja gar nicht als direkt Betroffene. Sagt im Grunde alles. Gibt es einen Tsunami in Deutschland, ist das hier die ganz grosse Gefahr. Fussball mies, alles mies, was Deutschland braucht. Hier noch ein schöner Artikel, auch aus dem Tagesanzeiger, der etwas Lichtblicke, etwas Balsam auf die Wunden streuen bzw. salbern möchte. Sie sagen, die deutsche Wirtschaft habe grosse Schwierigkeiten, aber man habe hier doch auch grosses Potenzial. Und es habe immer Rückschläge gegeben und es sind auch Länder mit schlechteren Bruttosozialprodukten als Deutschland im Fussball besser. Also es gibt hier immer noch viele, viele... Lichtblicke, man habe sich da auf eine vielversprechende Rentenreform geeinigt und auch die schlechten Umfragewerte von Friedrich Merz, die habe es früher auch schon bei anderen Kanzlern gegeben. Nein, das Problem in Deutschland, ich habe es anhand des Arbeitgeberpräsidenten gesagt, ist ein strukturelles, sie haben einfach viel zu viel Staat und da wird viel zu viel Geld aus dem Wertschöpfungskreislauf abgezogen. Und man finanziert einfach alle möglichen Lebensentwürfe. Die sind fremdfinanziert. Und das geht nicht. So funktioniert es nicht. Macht man die Wirtschaft kaputt. Dann lesen wir Artikel, vielleicht ähnlich wie damals zum Thema Italien, jetzt über Schweden, dass dort diese als Rechtspopulisten mittlerweile gelten, dem frühen Andermann sind noch Rechtsextreme, diese Schwedendemokraten. Offensichtlich funktioniert das gar nicht so schlecht da. Mit der Regierung und einmal mehr sind die linken Medien da durch die Wirklichkeit eines Besseren belehrt worden. Auch da, immerhin, dass jetzt die Schweizer Zeitung, die das meldet, zeigt einen gewissen entspannteren Umgang da mit diesen oppositionellen Kräften, mit diesen konservativen Kräften, die, und bei Schweden hat man das auch in Abrede gestellt, die nun doch offensichtlich gedeihlich damit den Etablierten zusammenarbeiten können. Vielleicht sind das ja auch Inspirationshilfen für Deutschland, wo man sich so schwer tut mit der rechten Opposition, obwohl es ja so sonnenklar ist, dass es diese AfD gibt, weil Kanzlerin Merkel damals ihre CDU stark nach links gedreht hat. Sie hat einfach alle linken und grünen Themen genommen, damit die Linken und Grünen keinen Fuss auf den Boden bringen. Das hat sie fertiggebracht, darum ist sie wiedergewählt worden. Aber sie hat dadurch natürlich Deutschland einer rechten Politik beraubt. Indem sie eben die traditionelle, die klassische Rechte oder Halbrechte, die CDU, nach links drückte. Ja, und dann passiert halt, was passiert. Denn das konservative Element ist damit natürlich nicht verschwunden, obwohl die deutschen Politiker immer nur auf die Parteien schielen. Dann kommt von unten nach oben gewachsen, urdemokratisch eben eine neue rechte Partei, die keine Nazipartei ist, obwohl jetzt eben die überforderte, schockierte Konkurrenz alles daran setzt, den neuen Rivalen da. Schlecht und blöd. hinzustellen. Nun gut, die Frage lautet, wie lange wollen sich die Deutschen dieses Theater noch leisten? Wie lange lassen sie sich das bieten? Wie lange lassen sie sich diesen Ukraine-Krieg bieten? Sind die Deutschen bereit, hier diesen Preis zu zahlen, den ihnen ihre Politik einbringt? Die Deutschen sind vernünftig, sie sind pragmatisch. Ich glaube nicht, dass man sich das noch lange da bieten lässt, was oben veranstaltet wird. Der Wurm steckt vor allem oben drin, unten auch, ja klar, die sind mal gewählt wurden, aber unten Unten hat der Wind gedreht und das ist auch ein Lichtblick in etwas trübseliger Zeit. So, meine Damen und Herren, jetzt aber genug der Nachrichten und Kommentare. Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag und freue mich aufs Wiedersehen, ein schönes Wochenende. Vielleicht sehen wir uns dann noch bei der Vorstellung der neuen Deutschland-Ausgabe. Ich kann Ihnen jetzt schon versprechen, dass ich hier eine ganze Reihe von interessanten Interviews machen werde, zum besseren Verständnis. zwischen den Völkern, um über einige der Missverständnisse, über die wir hier reden, vielleicht etwas aus dem Weg räumen zu helfen. Alles Gute, bis bald. Gegenrede, die andere Sicht beleuchten, das ist die Weltwoche unabhängig, kritisch und ja, auch gut gelaunt, weil wir eben glauben, dass selbst in den schlimmsten Abgründen immer irgendwo ein Lichtblick liegt. Wir beleuchten, was andere weglassen, wir sprechen mit jenen, mit denen sich sonst niemand zu unterhalten getraut, wir schreiben, was ist. 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Deutsche Wirtschaftskrise: Wo bleibt der Protest der Arbeitgeber? Sechsfach-Tötung in Stade: Migrationsberaterin fuhr Fluchtauto. Ukraine-Krieg: Selenskyj führt die EU

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Deutsche Wirtschaftskrise: Wo bleibt der Protest der Arbeitgeber? Sechsfach-Tötung in Stade: Migrationsberaterin fuhr Fluchtauto. Ukraine-Krieg: Selenskyj führt die EU
Deutsche Wirtschaftskrise: Wo bleibt der Protest der Arbeitgeber? Sechsfach-Tötung in Stade: Migrationsberaterin fuhr Fluchtauto. Ukraine-Krieg: Selenskyj führt die EU
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Kapitel

  1. Einleitung und Begrüssung
  2. Zuversicht als Grundeinstellung
  3. Missverständnisse in der Weltgeschichte
  4. Kommunikation mit Feinden
  5. Politische und Wählerkrise in Europa
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