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Grüezi miteinander, ganz herzlich willkommen und einen wunderschönen guten Morgen, meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde aus nah und fern. Ich begrüsse Sie aus dem fußballbegeisterten Institut für fortgeschrittene Gegenwartskunde und angewandte Wirklichkeitsstudien. Ganz wichtig, diese Fussball-WM ist ein... absoluter Triumph für Gianni Infantino, den Schweizer FIFA-Präsidenten. Die FIFA des Friedens, die FIFA der Freude und eine FIFA, die ja zusammengestampft wurde, die man fertig gemacht hat, ausgebucht auf Vorrat, ich nehme an, auch in Deutschland. Warum? Weil der FIFA-Präsident Infantino das Teilnehmerfeld von 32 auf 48 ausgedehnt hat. Was hat es da an Abgesängen? präventiven Niederschreibungen gegeben. Ja, das sei der totale Kommerz. Ja, das sei die absolute Verwässerung. Das Gegenteil passiert, meine Damen und Herren. Gianni Infantino hatte den richtigen Riecher. In unserer verkrachten Zeit mit dieser Neuaustarierung der internationalen Raubtier-Reviere und den Konflikten, den Kriegen, überall all diese Freudlosigkeit, der... Rezession, wirtschaftlicher Niedergang, vielleicht Weltkrieg in Europa, meine Damen und Herren. Ich weiss, ich gehe Ihnen mit dem auf die Nerven, aber man muss hier einfach gegen diese Wand der Propaganda und des Wunschdenkens mal wieder Brocken der Wirklichkeit hineintragen. Nicht, weil man das möchte, sondern weil man es verhindern möchte. Aber verhindern kann man es nur, wenn man sich auf solche Eventualitäten einstellt. Und in dieser so schwierigen Stahlgewitterzeit In dieser Minenfeldzeit kommt jetzt also dieser Walliser FIFA-Präsident und erhöht die Dosis Fussball. Und diese Dosiserhöhung, das ist Balsam auf die geschundenen Seelen, die Pille für den Mann, das ist der Fussball. Und es soll ja mittlerweile auch sehr viel Fussball begeisterte Frauen geben, das habe ich jedenfalls immer wieder so in den Medien gelesen. Also bitte jetzt kein Einspruch von Seiten der Frauen, denn die seien auch Frauenfussball. Fußball begeistert und weil die Männer halt besser Fussball spielen als die Frauen, müssen die Frauen auch schauen wie es die Männer machen also diese Fussball-WM in erhöhter Dosierung hochkonzentriert ist so etwas wie ein Gegengift des Friedens in kriegerischen Zeiten und ich finde das toll und es stimmt auch nicht dass das Niveau gesunken wäre es ist eine Bereicherung Kongo gestern gegen England Übrigens die Engländer, Grossbritannien, ist ja mindestens so schlecht dran als Deutschland. Wenn ich da die weltweite Wohlstandsrangliste rausfische, ich hoffe, ich finde sie, wenn ich sie zücke. Da ist nämlich von der UBS etwas geschrieben worden. Ja, Deutschland ist noch vor Grossbritannien. Also Grossbritannien ist ziemlich weit hinten. Durchschnittsvermögen in Deutschland pro Person 346'000 Dollar. Grossbritannien 292'000. Trotzdem hat... ein Engländer, nämlich Harry Kane, sein kaputt regiertes Grossbritannien im Alleingang jetzt in den Achtelfinal geschossen, während Deutschland auf höherem Wohlstandsniveau abgetaucht ist. Aber Jürgen Klopp hat das Richtige gesagt. Man muss ja nicht immer nur an der eigenen Mannschaft Freude haben. Das kann man wieder einrenken. Da ist eben deutscher Pragmatismus gefragt und im deutschen Fussball steckt sicherlich mehr drin. In Deutschland steckt ja auch mehr drin, als das, was wir heute leben. Auch die deutsche Politik, Friedrich Merz, das ist ja ein Trauerspiel. Auch er wäre ja zu viel mehr fähig. Glaube ich, hoffe ich. Ich weiss, viele von Ihnen haben die Hoffnung aufgegeben, aber wir, hier stirbt die Hoffnung zuletzt. Nein, also diese Fussball-WM ist ein toller Triumph für Infantino und all diese Zyniker und diese Negativisten. Und diese Lästermäuler da, die sollen sich jetzt bei ihm entschuldigen. Die sollen sich freuen. Und die sollen da mal ihre Negativschablone in den Abfallkübel schmeissen. Und die FIFA, die Fussball-WM ist eben auch deshalb ein Lichtblick, weil Infantino gesagt hat, wir müssen die Russen wieder zurückbringen. Und bei den Junioren-Wettbewerben macht er es. Schon in der Antike haben die Waffen geschwiegen bei Olympia. Und bei uns ist der Sport völlig verpolitisiert. Und ich gebe da dem Waldemar Hartmann, der Sportjournalistenlegende, absolut recht, in der Jungen Freiheit das Interview, bitte Fussball ohne Politik, ja, richtig. Genau unsere Rede, unsere Worte, diese Verseuchung des deutschen Fussballs durch die Politik mit den Regenbogenfarben und den Armbinden von Nancy Faeser, das war ja ein Trauerspiel schon an der WM Katar, das ist einfach falsch. Und wenn man dann hört, ich weiss nicht, ob das immer noch so ist, dass man in den Jugendligen in Deutschland nicht mehr gewinnen darf, also die Wokisierung des Fussballs, da dürft ihr euch nicht wundern. Wenn ihr kein Weltklasse-Team mehr seid, ohne Weltklasse-Fussballer. Also ich habe in dieser Mannschaft keinen gesehen, vor dem man Angst gehabt hätte. Und das war früher oft in deutschen Teams der Fall. Man wusste, auch wenn es denen nicht gut läuft, am Schluss irgend so ein scharfkantiger Ballgermane hämmert da das Spielgerät noch mit der tödlichen Präzision einer Mittelstreckenrakete ins Lattenkreuz. Ich habe da schon Dramen gesehen, 1982, da glaube ich Viertelfinal oder Achtelfinal gegen Frankreich, noch mit Marius Tresor und Uli Stielicke und Horst Rubesch und am Schluss einfach die Deutschen mit ihrem Einsatz, mit ihrem Pragmatismus und dem Siegeswillen. Sie haben es geschafft, das ist noch nicht alles verloren, meine Damen und Herren. Aber wenn man natürlich den Teams das Leisten abtrainiert, wenn man sie quasi... zu Spielfeldfiguren, Subuteo-Figuren, politischer Botschaften macht, mit Magenta oder rosaroten T-Shirts usw. Sorry, ich glaube, das ist die falsche Richtung. Bevor ich es vergesse, eben Weltwoche Daily International, ich glaube, das habe ich Ihnen schon gesagt, am 2. Juli 2026. und die grosse Freude ist diese Ich glaube, es ist eine Spezialausgabe, es ist unsere Hauptausgabe und wir widmen sie den Vereinigten Staaten von Amerika. 250 Jahre USA-Würdigung einer unverzichtbaren Nation. Und ich weiss, es gibt da draussen viele, die sich über die Amerikaner aufregen und die die Amerikaner ganz schlimm finden. Ami, go home und so weiter. Zuerst mal dies. Also wir in Europa sollten den Amerikanern... keinen Vorwurf machen, dass sie so gross und so mächtig geworden sind. Denn wir Europäer, unsere Vorfahren, die haben dermassen durchgedreht, dass die Hervorbringung, die Entstehung einer Nation wie der Vereinigten Staaten von Amerika geradezu unumgänglich wurde, um die Europäer von ihrem eigenen Wahnsinn zu befreien, in zwei Weltkriegen. Ein Weltkrieg hat noch nicht gereicht. Es musste noch ein zweiter her. Damit man das Ganze dann tatsächlich in diesem ideologischen Wahnsinn in Schutt und Asche legen konnte. Und die gleiche Unbescheidenheit, diese gleiche Rechthaberei und diese Norbert Röttgen-hafte Durch- und Einpeitscher-Allure. Ich habe den Norbert Röttgen kürzlich, diesen Aussenpolitiker, völlig überschätzt im Bundestag gesehen. Wie er da der AfD vorgeworfen hat, sie seien Landesverräter. weil sie einfach nicht mitmachen wollen an dieser Eskalationsspirale und weil sie nicht bereit sind, die Aussenpolitik der Bundesrepublik an Volodymyr Zelensky zu delegieren. Da mussten sie sich also von Norbert Röttgen, der, glaube ich, jede Wahl in seinem Leben verloren hat, sogar die Angela Merkel empfand ihn zwischenzeitlich als Belastung für ihre CDU. Und das will also etwas heissen. Von dem müssen Sie sich also erzählen lassen, Sie seien da quasi antifaterländisch und Sie seien da quasi im Dienste des Kreml. Gut, die erfreuliche Facette dieser Bundestagsdebatte, die ich da auf dem Internet gesehen habe, die mir da entgegengepoppt ist, ist, dass ein CDU-Politiker das Wort Vaterland wieder in den Mund nimmt. Das zeigt doch, dass bei den deutsch sprechenden Amerikanern, wie sich da Björn Höcke ausdrückte, Dass da jetzt doch so eine Art deutsche Identität sich da regt, also so schlimm steht es jetzt also um die Westdeutschen auch nicht, Herr Höcke, das sei hier mal entgegengehalten. Abgesehen davon haben die Deutschen ja eine sehr eklektische nationale Identität. Und dass man nach dem Zweiten Weltkrieg sich also eher an den Amerikanern orientierte als an den Sowjets, das kann ich noch nachvollziehen, vor allem auf dem Trümmerhaufen. des Deutschtums, der deutschen Nationalsymbole, die durch Hitler also nun wirklich in die Hölle hineingeritten wurden. Und dass da die Deutschen, um sich wieder aufzubauen, selbstverständlich sich an den Siegern orientiert haben. Und die Amerikaner, Entschuldigung, sind ja mehr oder weniger englisch sprechende Deutsche. Ich meine, das muss man hier auch einmal festhalten. Wer hat denn die Vereinigten Staaten von Amerika gegründet? Kurzum, es gibt viel zu feiern. Und Amerika? Ja, putzt euch die Schuhe ab, kritisiert Amerika. Amerika hat grosse Stärken. Und das sage ich auch in meiner wöchentlichen Sendung mit Wladimir Solowjow. Das ist übrigens historisch. Das ist die einzige Sendung weit und breit, wo zwei bekanntere Journalisten einen Dialog führen, damit hier dieser Kriegseskalationswahnsinn gestoppt werden kann. Dass wir da in unseren geschlossenen Abteilungen, vor allem in Mitteleuropa, noch ein bisschen andere Sichtweisen haben. Und ich sage es mal ganz deutlich. Es ist eine absolute Frechheit und eine Grenzüberschreitung und eine totalitäre Anwandlung, dass die Europäische Union sich anschickt, russische Medien zu verbieten, russische Portale zu verbieten und Publizisten und Meinungsmacher und Akteure, Privatpersonen zu sanktionieren, ihnen das Leben zerstören zu wollen, einfach weil sie nicht den gleichen Unsinn erzählen wie Ursula von der Leyen, weil sie sich erlauben. das europäische Grundrecht auf Redefreiheit in Anspruch zu nehmen. Das gilt nicht nur für den Schweizer Jacques Boe, das gilt auch für den deutschen Thomas Röper mit seinem Antispiegel, der hier eine einsame Stimme ist und dagegen hält. Den haben sie auch zum Schweigen gebracht, auch noch eine weitere Schweizerin, die in Afrika lebt. Das sind doch einfach unhaltbare Zustände. Und das ist auch lächerlich, wenn es denn nicht so schlimm wäre. Es ist genauso lächerlich wie die Verfolgung der AfD. Die Denunzierung, die Verleumdung, die Beschmierung, die Anschwärzung, die Verdreckelung der AfD als eine Art Nazi-Partei. Ich meine, das ist so jenseits, ich muss das hier gar nicht betonen. Das ist ja eine groteske Verharmlosung, wir haben das alles schon durchdekliniert. Also, hier ein Heft, das Freude macht. Übrigens, Ralf Möller, der deutsche Gladiator auf der letzten Seite über den Sinn des Lebens. Ralf Möller. Ist doch auch eine tolle deutsche Figur. Ein Selfmade-Mann. Hagen, der im Gladiator mit dem römischen General gespielt, von Russell Crowe, da den germanischen Recken gibt in der Arena. Unsterblich, Ralf Möller. Fantastisch. Ganz herzlichen Dank an Ralf Möller, dass er uns hier die Ehre erweist. Das ist ein toller deutscher Macher. Das ist, glaube ich, nicht ein Studierter, aber ein gescheiter. Ein toller, lebenskluger Sportler, der aus Deutschland ausgeschwärmt ist und die Herzen auf der Welt von vielen erobert hat. Ich will gar nicht auf alle Themen eingehen. Wir haben Victor Davis Hanson, den bedeutenden US-Historiker, der über die Zukunftsfähigkeit der Supermacht Amerika schreibt. Chris Von Rohr, unser grösster Schweizer Rockstar, Amerika rockt wie seine Band Krokus vor 40 Jahren. Riesenstadien erobert hat. Wir haben über die Schweizer Amerikamacher geschrieben, aber da könnten Sie auch viele, viele Deutsche bringen. Wir erzählen die Geschichte der 50 Bundesstaaten anhand von kulturellen Leistungen. Dann Hollywood, Welthauptstadt der Unterhaltung, Norbert Körzdörfer, der deutsche Zauberjournalist mit einer ganz fantastischen Aufarbeitung. Unser Kulturteil widmet sich... ...literarischen Erzeugnissen, die grossen Seufer der amerikanischen Literatur, Hemingway und viele andere. Marilyn Monroe kommt noch einmal zu Ehren und viel, viel weiteres mehr. Also lassen Sie sich überraschen, eine Grosswundertüte im Zeichen der Würdigung. 250 Jahre Amerika und egal, was man über die Amerikaner sagen will, das ist eine Erfolgsstory. Und was ist es für eine Erfolgsstory? Es ist eine europäische Erfolgsstory. Weil die Amerikaner die Grundwerte verinnerlicht und die Grundsätze gepflegt haben, die in der europäischen Aufklärung ihren Durchbruch erhalten haben. Christlich unterlegt, christlich fundiert, Individualismus, Freiheit, Eigenverantwortung, Marktwirtschaft, nicht alles dem Staat geben, freie Rede, freier Empfaltungsspielraum, keine religiöse Diskriminierung, Zuwanderung, aber eben eine Zuwanderung, die funktioniert. Wenn du offene Grenzen hast, kannst du keinen... Sozialstaat haben, das verträgt sich einfach nicht. Das ist natürlich eine härtere, eine rauere Wirklichkeit, aber eine, die funktioniert, wenn du einen Schmelztiegel haben willst. Hat natürlich auch mit den geografischen Bedingungen zu tun. Natürlich Amerika, aufgrund seiner Erfolge, hineingewachsen in eine globale Rolle. Das dürfen wir ihnen nicht zum Vorwurf machen, weil wir ja diesen Aufstieg zuallererst hervorgetrieben, ja geradezu provoziert haben. Natürlich haben auch die Amerikaner übermotiviert, idealistisch, ähnlich wie die Deutschen, auch einiges Unheil angerichtet, aber nach wie vor bleiben die Vereinigten Staaten eine Hoffnung. Und das ist auch mein Fazit in einer kriegerischen Zeit. Und ich sage, wir Europäer, wir haben doch den Auftrag, heute zwischen den fantastischen Vereinigten Staaten von Amerika, dem stolzen, beeindruckenden Russland, eine Brücke zu bauen, eine Brücke des Friedens. Und wir sollen da aufhören, uns jetzt da wieder als eine Pseudogrossmacht aufspielen zu wollen. Das ist das Dümmste, was man machen kann. Hände weg, gerne klein statt gerne gross. Die Schlagzeilen, Frankfurter Allgemeine Zeitung beschäftigt sich intensiv mit der Piusbruderschaft. Das sind diese erzkatholischen Bischöfe, die jetzt geweiht wurden, diese Brüderschaft, die sich eben weigert, den katholischen Zeitgeist einfach mitzumachen. Ich habe das in meiner Schweizer Sendung als grosse Bereicherung gefeiert und entsprechend auch gewürdigt. EU zahlt Ukraine Milliarden für Drohnenkäufe, da kann ich nicht jubeln. 90 Milliarden, damit Zelensky, an den man die Aussenpolitik delegiert hat, jetzt den Krieg immer weiter auf russisches Territorium trägt. Die Medien jubeln, die Politiker sind begeistert und jeder, der vor den Risiken warnt, wird niedergeschrien. wird sanktioniert. Ich sage es Ihnen einfach hier, auch wenn Sie es nicht mehr hören können, das ist eine aus meiner Sicht gefährliche Entwicklung. Ich mache mir grösste Sorgen und ich glaube, wir müssen alles daran setzen, um in Europa einen Dritten Weltkrieg zu verhindern. Wir sind dem nicht gewachsen, den Geistern, die wir da heraufbeschwören. Wir sind dem nicht gewachsen. Und der Ukraine-Krieg, der eskaliert mit jedem Tag, mit den Waffenlieferungen, mit dem Geld. Die Europäer, die Deutschen rücken auf die Abschuss-, auf die Kriegszielliste der Russen. Das verschwindet nicht, wenn man es einfach verleugnet und wenn man da den Norbert Röttgens dieser Welt zuhört, die in einem also wirklich entfesselten Moralismus ohne Grenzen auch eine Rhetorik pflegen, die es früher in der Bundesrepublik so nicht gegeben hat. Das hätte es bei einem Kohl so nicht gegeben. Das sind noch Leute gewesen, die ein Geschichtsbewusstsein aus der Wirklichkeit hatten und nicht diese angelesenen Klappentexthistoriker, diese Gutmenschen, die sich da auf billige Art und Weise vor den Kameras profilieren wollen. Der Ukraine-Krieg eskaliert, er wird auch immer dreckiger geführt, das muss man auch sagen, und vermutlich auf beiden Seiten schlimm. Jetzt ist ein ukrainischer Oligarch in Monaco. ein Mann, der von der Regierung in Kiew sehr kritisch beurteilt wurde, weil er mit Russland immer noch Geschäfte macht. Er ist da sozusagen auf die Todesliste gesetzt worden. Da ist eine Bombe gezündet worden. Seiner Frau oder Freundin sind beide Beine abgerissen worden. Ein Kind wurde verletzt. Das ist ganz schlimm. Dreckige Kriegsführung. Was man auch nie hört bei uns, es sterben immer mehr Kinder, übrigens auch russische Kinder. Das ist das Thema meines Dialogs mit Solovyov. Ungeachtet all dessen braucht es jetzt eine heroische Gelassenheit. Das ist ein ganz wichtiges, entscheidendes Thema. Und man kann sich nicht freuen, dass in Russland allenfalls sogar der Staat destabilisiert würde. Der Humor in Deutschland ist am Ende. Dieter Nuhr macht sich über Hetero-Fatalismus lustig und der Herdenjournalismus erklärt ihn zur Unperson. Dieter Nuhr, was ist jetzt da wieder passiert? Der Kabarettist, er hat sich über diese feministischen Macho-Sprüche... mokiert, so sinngemäss, ja mit einem Mann könne man ja gar nicht mehr zusammenleben, weil Männer sind ja die gefährlichsten Raubtiere überhaupt und für Frauen eine Bedrohung. Und da hat sich Dieter Nuhr entsprechend etwas belustigt an dieser Aussage, dass man da natürlich auch wesentliche Kontexte ausblendet, dass eben nicht der Mann schlechthin, jetzt vor allem auch bei der steigenden Kriminalität gegen Frauen in Deutschland, ausschlaggebend ist, sondern dass das eben Männer aus ganz bestimmten Kulturkreisen sind. Aber darüber möchte die Linke ja nicht reden. Man macht daraus wieder so ein feministisches, wokes Dogma und dagegen hat nur argumentiert. Und sogar die Frankfurter Allgemeine Zeitung ist ihm da an den Karren gefahren. Also Deutschland steckt wirklich ganz tief drin in diesem Moralismus. Und Moralismus bedeutet in der Konsequenz, dass man der Wirklichkeit den Krieg erklärt. Ganz schlimm. «Fussball-WM ist ein Erfolg, darüber haben wir gesprochen, dass Deutschland keine Topspiele mehr hat. Die Antifa rüstet zum Bürgerkrieg in Erfurt. Das ist ja unglaublich, wie auch NGOs jetzt aufrufen, als ob die NSDAP aus dem Grab geholt, da ihren Parteitag veranstalten würde. Das ist das Narrativ. Ich bekomme sogar E-Mails, wo ich aufgerufen werde, da mitzudiskutieren, zu verhindern. Jetzt hören wir das auf den Dächern da sogar. Solche, ja, was sind das, Zivilterroristen, Domestic Terrorists, platziert werden sollen, die da jetzt so tun, als sei die AfD eine Gefahr für die Demokratie. Das ist sie nicht, aber das, was diese linken Demonstranten machen, das erinnert an diese dunkelsten Zeiten, als das Gewaltmonopol nicht mehr gewährleistet war, als wir bürgerkriegsähnliche Zustände auf den deutschen Strassen haben. Und hier sind es ganz klar die Linksradikalen, die einer demokratisch legitimierten, Partei ihre demokratischen Rechte abspenstig machen wollen. Aber das ist natürlich eine Frucht, das ist ein Resultat der Verketzerung der AfD durch höchste Regierungsstellen. Und so wie die Politik, wie die Verwaltung den Ton setzt, da fühlen sich dann diese Horden ermächtigt, entsprechend dann auch das Recht in ihre Hand zu nehmen. Und sie können sich dann auch noch als Robin Hoods, als Widerstandskämpfer, als Rebellen fühlen. Das sind sie nicht, die Antifa rüstet zum Bürgerkrieg in Deutschland. Das ist eine Schande und das sollte in Deutschland, wo man jetzt so wohlfeil und so häufig über Demokratie redet, zu denken geben. Und gerade all jenen, die sich für Demokraten erklären, unsere Demokratie, das ist keine Demokratie mehr, wenn die Opposition nicht mehr ihre Parteitage durchführen kann, wenn das ein Spiessrutenlauf ist, so geht es nicht. Absurdität an der Sprachenfront. Elfenbeinküste darf man nicht sagen. Man muss sagen Côte d'Ivoire. Aber man darf nicht Lemberg sagen, sondern muss Liev sagen. Entschuldigung, hier sind gewisse Sprachcodes jeweils andersherum zu verstehen. Entschuldigung, Côte d'Ivoire darf man nicht sagen. Man muss Elfenbeinküste sagen. So habe ich es richtig, aber zuerst falsch gesagt. Côte d'Ivoire, das ist Kolonialismus, Elfenbeinküste ist es nicht. Aber wenn Sie sagen Lemberg, dann ist das auch nicht in Ordnung. Dort müssen Sie dann den nationalistischen ukrainischen Namen nennen. Und diese Ultranationalisten, auch Nazis genannt in der Ukraine, die sind ein echtes Problem und das sehen Sie an diesem Streit. Ich kann jetzt nicht darauf eingehen mit Polen, die wollen jetzt ja alle Anerkennungsmedaillen. zurück, die sie Selensky gegeben haben, weil der eben Truppen würdigt, die mit den Nazis kollaboriert haben und Gräueltaten unter den Polen angerichtet haben. Die Hitze, der Klimawandel, auch ein grosses Thema, wobei vielleicht in diesem Sommer gar nicht so extrem ein Thema wie man vielleicht hätte glauben können. Ich plädiere für Gelassenheit, ich plädiere für Antikatastrophismus und zwar mit einem Fakt. Ich habe gelesen, dass in der Schweiz jetzt dann vielleicht einmal der Sommer von 1947 erreicht werden könnte. Also noch ist die Welt kein glühender Feuerball. Dann gibt es ein neues Anti-AfD-Gutachten. Ich habe bereits darüber gesprochen, von dieser Deutschen Gesellschaft für Freiheitsrechte. Wenn Sie eine Deutsche Gesellschaft für Freiheitsrechte haben, dann können Sie Gift darauf nehmen, dass das höchste Ziel dieser Deutschen Gesellschaft für Freiheitsrechte die Beseitigung aller Freiheitsrechte ist, dass sie die Unfreiheit einführen möchte. Und das ist genau, auch hier zu beobachten, absolut unseriös. Man ruft dazu auf, die AfD zu verbieten. Sie behaupten, sie haben da monatelang geforscht, sicher sehr viel staatliches Geld bekommen. Sie behaupten, die AfD sei eine Gefahr für die Demokratie. Und wenn man das liest und man versucht, die Argumente zu finden, gibt es aber keine. Sie sagen, nein, nein, die AfD will nicht die Demokratie abschaffen. Nein, nein, die AfD ist nicht gegen den Parlamentarismus. Nein, die AfD kritisiert den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Aber der öffentlich-rechtliche Rundfunk, der ist ja die Demokratie. Also ist sie demokratiegefährdet. Also muss man sie verbieten. Also das Schöne an solchen Gutachten ist, dass sie sich vor allen Augen zur Kenntlichkeit entstellen. Diese Gutachten, meine Damen und Herren, die sind noch schlechter als der deutsche Fussball. Also neben diesen Gutachten sieht der deutsche Fussball so glänzend aus, wie ihn da ihr Kanzler Friedrich Merz erlebt hat, mit seinem grossartigen Kult-Tweet, mit seinem X-Eintrag, als er den Deutschen gratulierte zum begeisterten Fussball. Also da kann man den Friedrich Merz auch mal loben, das ist eine antizyklische Ansage. Ich hoffe, er hat sie bewusst so getan. Dann hat es eine Anklage gegeben gegen den mutmasslichen Nord Stream Attentäter aus der Ukraine. Selbstverständlich hat er ohne jede Mitwirkung der Vereinigten Staaten von Amerika ganz alleine diese Tat vollbracht. Wir sind sicher, auf jeden Fall ist das unbezweifelbar, kann gar nicht anders. gewesen sein. Und irgendwo in einer deutschen Zeitung habe ich gelesen, Klimaanlagen sind nicht gut, weil Klimaanlagen seien rechts. Und dazu fällt mir eigentlich jetzt gar nichts mehr ein. Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag, meine Damen und Herren. Das war die Schleuderfahrt von Weltwoche Daily durch den Nachrichtensumpf des heutigen Donnerstags. Aber wir haben hier einen Fels in der Brandung. Fast 120 Seiten Umfang. Solide Publizistik, da können Sie sich festhalten. Ein Leuchtturm in der Medienlandschaft. Und hier übrigens, Trump ist Amerika. Über das Land, das ihn geschaffen hat und den Mann, der es verkörpert. Das schreibe nicht ich, aber ich könnte das auch so schreiben. Nein, das schreibt ein viel berühmterer Autor, nämlich der grossartige David Mamet. Drehbuchautor, exklusiv für die Weltwoche hier. Hollywood-Regisseur, Glenn Gary, Glenn Ross. und ein pointierter Aufsatzschreiber immer wieder auch zu lesen. Im Wall Street Journal, mein Kollege Benjamin Bögli hat ihn kennengelernt in Los Angeles und ihn überreden können, als regelmässiger Mitarbeiter bei uns zu arbeiten. Lesen Sie aber auch Joachim Köhlers fantastischen Artikel jetzt online über die Windräder. Diese Windräder muss man niederreissen, er würdigt übrigens auch Alice Weidel für diese handgreifliche Formulierung Joachim Köhler, Philosoph, Buchautor, Wagner und Nietzsche Kenner, eine der ganz grossen deutschen Vätern mit dem Blick fürs Grundsätzliche. Und solange es Leute gibt wie den Joachim Köhler und andere, ich sage es Ihnen, ist Deutschland nicht verloren. Und auch Ralf Möller, auf diese Deutschen kann man bauen. Einen schönen Tag, bis bald. Entschuldigen Sie, bevor Sie dieses Video nun wegklicken, was Sie eben gesehen haben, diese Art von Journalismus, die gibt es eigentlich in dieser Form fast nicht mehr auf dieser Welt. Rede und Gegenrede, die andere Sicht beleuchten, das ist die Weltwoche unabhängig, kritisch und ja, auch gut gelaunt, weil wir eben glauben, dass selbst in den schlimmsten Abgründen immer irgendwo ein Lichtblick liegt. Wir beleuchten, was andere weglassen. Wir sprechen mit jenen, mit denen sich sonst... niemandem zu unterhalten getraut. Wir schreiben, was ist. Abonnieren Sie daher die Weltwoche. Jedes Abo ist eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt, denn unabhängiger Journalismus funktioniert eben nur mit unabhängig kritischen und vielleicht auch gut gelaunten Lesern. Sie sind der Grund, warum wir machen können, was wir eben machen. Alle Abo-Optionen finden Sie auf unserer Website www.weltwoche.de sowohl für Print als auch digital und massgeschneidert auch für Deutschland. 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Demokratie in Gefahr: Antifa ruft zum Bürgerkrieg in Erfurt. Lob der «Deutsch sprechenden Amerikaner». Infantions Triumph: Friedens-Fifa und Zauberfussball. Anti-AfD-Gutachten: Unseriöser geht’s kaum. Humorkrise: Absurd-Angriff auf Dieter Nuhr

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Demokratie in Gefahr: Antifa ruft zum Bürgerkrieg in Erfurt. Lob der «Deutsch sprechenden Amerikaner». Infantions Triumph: Friedens-Fifa und Zauberfussball. Anti-AfD-Gutachten: Unseriöser geht’s kaum. Humorkrise: Absurd-Angriff auf Dieter Nuhr
Demokratie in Gefahr: Antifa ruft zum Bürgerkrieg in Erfurt. Lob der «Deutsch sprechenden Amerikaner». Infantions Triumph: Friedens-Fifa und Zauberfussball. Anti-AfD-Gutachten: Unseriöser geht’s kaum. Humorkrise: Absurd-Angriff auf Dieter Nuhr
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  1. Einleitung und Begrüssung
  2. Fussball-WM und Gianni Infantino
  3. Krisen und Neuausrichtung
  4. Fussball als Friedensmittel
  5. Wohlstandsvergleich: Deutschland vs. Grossbritannien
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