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Grüezi miteinander, ganz herzlich willkommen und einen wunderschönen guten Morgen, meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde aus nah und fern. Ich begrüsse Sie zur schweizerischen Ausgabe von Weltwoche Daily, die andere Sicht, unabhängig, kritisch, gut gelaunt und zuversichtlich. Am Montag, dem 22. Juni 2026. Gut gelaunt und zuversichtlich. Das gilt selbstverständlich auch dann, wenn ich schlecht gelaunt bin. Beziehungsweise, wenn ich hier vom Leder ziehe. Und Sie haben es vielleicht gemerkt in meinen letzten Ausgaben, dass ich hier die Tonalität etwas verändert habe. Das hat möglicherweise damit zu tun, dass ich glaube, dass wir gerade auch in der Schweiz in einem Zustand der geistigen Lethargie angelangt sind, der nicht mehr angemessen ist, beziehungsweise der gefährlich ist in dieser heutigen Welt, wenn wir einfach die schweizerischen Grundwerte, die schweizerischen Errungenschaften wie Wohlstandsverblödete erben. Zum Fenster hinausschmeissen. Und da wird es vielleicht wichtig, etwas dringlicher und eindringlicher zu sprechen. Denn nur wer nichts sagt, kommt überall gut an. Das allerdings kann ja wohl nicht die Losung von Weltwoche Daily sein. Zuerst aber ein Live-Read, eine gesprochene Werbeanzeige. Alle Anleger schauen wie gebannt auf SpaceX. Der Börsengang von Elon Musks Raumfahrtunternehmen stellt alle Rekorde in den Schatten. Eines aber geht dabei vergessen. Solche Hightech-Projekte heben nur ab, wenn genug Silber verfügbar ist. Silber leitet Strom besser als jedes andere Metall und steckt heute in Satelliten, Solarzellen und Elektronik aller Art. Über Jahrtausende war Silber das wichtigste Geldmetall und hochbegehrt in der Schmuckbranche. Heute ist es ein strategischer Rohstoff erster Güte, das Öl der digitalen elektrifizierten Gesellschaft. Seit acht Jahren in Folge übersteigt die Nachfrage das Angebot. Früher oder später, das zeigt jedes Marktgesetz, muss sich das im Preis niederschlagen. Wie investiert man am besten in Silber? Ganz einfach, mit dem S-Deposito von BB Wertmetall. Es verbindet die Vorteile von echtem physischem Silber mit der Flexibilität eines Depots. Ihr Geld fliesst direkt in reines Silbergranulat, den Grundrohstoff, aus dem alle Silberprodukte bestehen. BB Wertmetall verwahrt es im Kundennamen und zu 100% versichert in einem Schweizer Zollfreilager auf. Und jetzt kommt das Beste. Eröffnen Sie ein S-Deposito und erhalten Sie eine Unze reines Silber geschenkt. Sie verpflichten sich lediglich zu einem Anlageziel von 100 Unzen und einer Ersteinzahlung von 1'000 Franken respektive Euro. Und so funktioniert es. Gehen Sie auf s-deposito.swiss und geben Sie den Code WW226 ein. Ende des Live-Reads, Ende der gesprochenen Werbeanzeige. Jetzt aber gleich noch ein Hinweis in eigener Sache. Am nächsten Mittwoch bin ich zu Gast bei Kettner Edelmetalle, und zwar beim Vermögensgipfel von Kettner Edelmetalle. 24. Juni, ab 19 Uhr, das müssen Sie sich anhören, habe eine ziemlich ungeschminkte Lagebeurteilung abgegeben. Wir sprechen über die wirtschaftliche Lage, Demokratie, Freiheit in unsicheren Zeiten, Themen, die mich, aber sicher auch Sie, beschäftigen. Den Link zur Anmeldung finden Sie in der Beschreibung. Ich freue mich. Und Kettner, das ist interessant. Der kennt sehr gut den Dieter Bohlen. Dieter Bohlen, den kennen Sie auch. Den berühmten deutschen Produzenten, der ja auch etwas verhaltensauffällig ist. Aber ich bewundere den seit vielen Jahren, weil der einfach ein ganz seriöser Schaffer ist, ein innovativer Musiker, der es ja auch zur Welt herumgebracht hat in seiner Branche. Und in Deutschland ist er eine absolute Kultfigur, weil er eben Klartext spricht. Bis jetzt vor allem in Dingen der Musik, aber bei Kettner hat er angefangen, sich auch zu politischen Fragen zu äussern. Natürlich muss er da aufpassen und vorsichtig sein. Er ist ja Unterhaltungskünstler. Musikproduzent, er musste alle Herzen erobern, auch die sehr Linken, er selber ist sicherlich bürgerlich denkend. Aber es ist schon interessant, wie der jetzt beispielsweise auch im Ukraine-Krieg die schweizerische Neutralität als mögliches Erfolgsmodell für Deutschland anpreist. Und das ist ja auch meine ganz entscheidende Auffassung in den Auseinandersetzungen um diesen Krieg, dass wir in der Schweiz zurück müssen zur vollen... Neutralität und nicht diese Ranschmeisser-Neutralität, diese Hotelier-Neutralität. Diese peinliche Veranstaltung, die wir da auf dem Bürgerstock gesehen haben. Wie sich unser Aussenminister geradezu anbietet bei den Mächtigen, um zu zeigen, seht her, die Schweiz ist immer noch bedeutungsvoll und es ist doch nicht richtig, dass wir die Neutralität nicht beschädigt haben. Natürlich haben wir sie beschädigt, meine Damen und Herren, hört doch auf mit diesem Unsinn. Selbstverständlich, die Schweiz macht mit im Wirtschaftskrieg gegen Russland. Wir haben alle Sanktionen übernommen, vielleicht sogar noch mehr. Manchmal heisst es, wir hätten noch mehr Sanktionen als die EU. Kann ich mir fast nicht vorstellen. Es ist eben auch Wohlstandsverblödung, wenn man glaubt, dass man die Neutralität nicht mehr aufrechterhalten muss. Wenn man vergessen hat, was Neutralität bedeutet, schweizerische Neutralität. Umfassend, bewaffnet, immerwährend. Umfassend, weder militärisch noch... Wirtschaftlich, sanktionsmässig, aber auch nicht verbal beteiligt man sich an Kriegen Dritter. Man ist still und hört auf, da den Weltschiedsrichter zu spielen. Zweitens, bewaffnet. Natürlich, die Neutralität alleine reicht nicht. Die Neutralität sorgt dafür, dass du keine Feinde hast und dass die Wahrscheinlichkeit, dass du angegriffen wirst, viel kleiner ist. Ist sie ausgeschlossen? Ist sie bei Null? Natürlich nicht. Das haben wir in der Geschichte immer wieder gesehen, dass neutrale Länder angegriffen werden. Zudem brauchst du eben die bewaffnete Neutralität, dass du den Eintrittspreis für jeden Möchtegern, Aggressor möglichst hoch halten kannst, dass sie schon gar nicht auf die Idee kommen. Und dann natürlich immer wäre, nicht einfach von Fall zu Fall, jetzt mal ein bisschen neutral, jetzt ein bisschen weniger, als das, was die NZZ und alle Anderen da predigen, wir müssen eine flexible Neutralität haben. Da seid ihr völlig verrückt geworden. Habt ihr den Verstand verloren? Eine flexible Neutralität. Wie viel Krieg darf es denn sein, liebe Schweizer? Wie sehr dürfen wir euch da hineinziehen? Ein bisschen NATO, das geht schon. Ich meine, das ist komplett unglaubwürdig, unseriös, unwürdig, ein Verstoß. Gegen alles, was unsere Vorfahren gemacht haben. Flexible Neutralität. Wie viel Flexibilität haben wir bei Parkbussen? Wie viel Flexibilität haben wir bei Geschwindigkeitsüberschreitungen auf den Autobahnen? Warum ist man dort so strikt? Richtig, weil es um Leben und Tod geht. Aber nein, bei der Neutralität, bei Krieg und Frieden, da brauchen wir möglichst viel Flexibilität. Hört doch mit diesen Fremdwörtern auf. Flexibilität heisst, wir in Bern dürfen machen, was wir wollen. Lasst uns doch nicht vorschreiben, selbstverständlich, dass der Absolutismus der französischen Könige möglichst viel Flexibilität für uns schon, aber für die da unten, für die Untertanen, ihr habt euch strengstens an die Gesetze zu halten. Meine Damen und Herren, ist die Schweiz schon dermassen am Verlottern, dass wir uns diesen Unsinn auch noch täglich... Gefallen lassen, von unseren Medien da erzählen lassen, sind wir eigentlich nicht mehr ganz bei Trost. Nein, Entschuldigung, wir müssen hier wirklich etwas die Schraube anziehen. Weil da bei einigen die Schraube offensichtlich allzu locker eingedreht ist, sofern sie überhaupt noch Schrauben haben, meine Damen und Herren. Ich habe mich am Wochenende in den Bergen etwas erholt, wunderschöne Spaziergänge gemacht. Fantastische Bergpanoramengenossen, die freundlichen Leute, wo man sich eben noch grüsst, sogar in einem Parkhaus, beim Einkauf. «Grüezi wohl», sagt man sich. So habe ich das noch gelernt, in der unmittelbaren Umgebung von Zürich, dass man gefälligst die Älteren zu grüssen hat. Jetzt bin ich selber reiner. Sie sehen, ich habe mich wunderbar erholt in den Bergen. Ich bin absolut entspannt und mit mir im Reinen. Natürlich bin ich das. Aber man muss hier die Dinge zur Kenntlichkeit entstellen, meine Damen und Herren. Während ich in den Bergen herumgestiegen bin, übrigens mit einem Hörbuch, ganz interessant, C.S. Lewis, Christian Reflections, christliche Reflexionen. C.S. Lewis war auch Oxford-Professor, zusammen mit Tolkien, Herr der Ringe. C.S. Lewis hat ja das Buch Narnia geschrieben, die Chroniken von Narnia, auch so eine Fantasy-Story. Aber er war auch ein begnadeter, ein brillanter Essayist, der C.S. Lewis. Und quasi mit diesen Gedanken im Ohr bin ich da hoch und war einfach einmal mehr überwältigt. Und ich kann Ihnen das einfach nur empfehlen, aber das kennen Sie sowieso, nichts ist schöner, als in der Schweiz zu wandern. Und dort eben auch die elementare Freundlichkeit der Schweizer kennenzulernen, dass man sich eben noch grüsst, wenn man freundlich grüsst. Ist übrigens in anderen alpinen Gebieten auch so. Österreich, Südtirol, Deutschland, da ist die Welt noch in Ordnung. Je weiter man entfernt ist von diesen politischen Irrenhäusern, desto normaler, desto vernünftiger sind die Leute. Und wissen Sie, was der C.S. Lewis... in diesen christlichen Reflexionen gesagt hat. Er hat gesagt, dass es logisch zwingend ist, an objektive moralische Werte zu glauben. Dass es in uns drin, und zwar kulturübergreifend, elementare, dem Leben gemässe, ethische Prägungen gibt, Wertvorstellungen, das ist nicht einfach beliebig, dass man zum Beispiel die Eltern ehrt, dass man die Kinder pflegt, dass man versucht Verrat, Konflikt, Streit nach Möglichkeit zu vermeiden und wenn man es hat, dass man es möglichst schnell wieder einrenkt, dass man andere so behandelt, wie man selber behandelt werden möchte. Dass man da nicht Leute einfach diskriminiert aufgrund von irgendwelchen Eigenschaften, dass man sich nicht einbildet, man sei etwas Besseres, etwas Anderes, als seien sozusagen die grundlegenden ethischen Einstellungen, wie sie vor allem im Christentum und, interessant, was er da noch erwähnt, im Hinduismus angewandt würden. Der Islam sei eine theologisch etwas vereinfachte Variante des Christentums, finde ich auch noch eine spannende Definition. Und wenn das eben so ist, wie C.S. Lewis das festhält, dann können die Menschen nicht einfach irgendwelche Systeme aufbauen und Ideologien, da wird nämlich alles beliebig. Und wenn man sagt, diese traditionellen ethischen Systeme, für die gibt es ja gar keinen Grund, aber für unser neues ethisches, ideologisches Modell, wie man es in den Zwanzigen... im 20. Jahrhundert immer wieder probiert hat. Da könne man viele rationalen Gründe finden. Dagegen argumentiert Louis und er plädiert dafür, dass man zu diesen klassischen, letztlich christlich fundierten Werten zurückkommt. Das ist etwas hoch Anregendes. Natürlich kann man dem auch selbstverständlich philosophisch widersprechen, aber das ist mir da hängen geblieben vom Wochenende. Ein typischer Sonntag in der Schweiz. Staurekord auf Schweizer Strassen. 68'000 Stunden Stillstand, über 20% Zunahme. Bund schlägt Alarm. Aber selbstverständlich bringt der Sonntagsblick diese Schlagzeile eine Woche nach der Abstimmung über die Nachhaltigkeit der Zuwanderung gegen die 10 Millionen Schweiz. Jetzt aber geben wir Vollgas, was die Verstopfung der Schweiz angeht. Das ist typisch. Die journalistischen Feiglinge. Ein klassischer Sonntag in der Schweiz. Was lese ich da? Gewaltvideos auf TikTok. Solothurner Jugendbanden prügeln sich am Bahnhof. Im Mittelland häufen sich Vorfälle mit Jugendgangs. Die Polizei ist alarmiert. Wer steckt hinter der Gewalt? Es sind ja Solothurner Jugendbanden. Eritreer. Also die, die man nicht nach Hause bringen kann, weil sie geschützt werden müssen. In der Schweiz, vor ihrer Heimat. Meine Damen und Herren, wer schützt eigentlich die Schweizer vor diesen eritreischen Jugendbanden? Müssen wir es dann auch im eigenen Land Asyl stellen, damit wir an Bahnhöfen nicht zusammengeschlagen oder von irgendeinem verrückten Eritreer aufs Zuggleis geworfen werden? Das ist ja gelegentlich, wie wir hören, bei einigen der ganz Verwirrten. Die bevorzugte Sportart, um es jetzt ganz mal zynisch auszudrücken hier vor der Kamera. Wer schützt uns vor denen, die bei uns geschützt werden? Das ist doch hier die Frage, die sich aufdrängt. Solothurn, übrigens der Bezirk Solothurn, ist der Schweizer Kriminalitäts-Hotspot Nummer 1. 248 Straftaten pro 1000 Leute. 248. Basel-Stadt. ist ja geradezu nichts mit 148 Straftaten auf 1000. Das ist immer noch gewaltig viel, aber 248. Und dieser Simon Michel da, der Soloturner Euroturbo, der gar nicht darauf warten kann, die Schweiz noch enger an diese dysfunktionale Fehlkonstruktion in Brüssel anzudocken, anzuschrauben, vermutlich damit er ein paar Abnehm-Spritzen mehr verkaufen kann für Novo Nordisk und alle die, die er da... Versorgt mit seiner Ipsomed, die er geerbt hat von seinem Vater. Schlossbewohnern wissen natürlich ganz genau, wo der Schweizer Durchschnittsbevölkerung den Schuh drückt. Und darum müssen wir unbedingt in die EU. Denn wenn die Schweiz erstmal in der EU ist, angeschraubt, angedockt, wenn wir die Gesetze der EU übernehmen müssen, dann ist es ja logisch, dann geht es der Schweiz viel besser. Obwohl die Schweiz in allen... Indikatoren in allen Zahlen besser dasteht als die EU und die EU seit 40 Jahren, seit 30 Jahren das Loch runterrutscht, selbstverständlich müssten wir uns dort anschliessen. Wie selbstverständlich auch die Dorfmusik Bülach bzw. die Wiener Vierharmoniker der Dorfmusik Bülach beitreten müssen. Nichts gegen die Dorfmusik Bülach. Das ist gegenüber der EU ein unglaublich leistungsfähiges Gebilde. Aber niemand käme wohl auf die Idee, Die Wiener Philharmoniker, der Dorfmusik Bülach beitreten zu lassen, aber der Simon Michel findet natürlich, dass die Schweiz die Gesetze der EU übernehmen müsste. Er soll sich vielleicht mal um seinen Kanton Solothurn kümmern, dass dort diese eritreischen Jugendbanden, die könnte er ja mal der EU andocken oder beliebt machen. Stau ohne Ende, unglaublich. 2020 hatten wir noch 22'000 Stunden, jetzt sind wir bei 68'000 Stunden. 1000 Stunden, drei Jahre später. Das ist ja gewaltig. Aber nein, mit der Zuwanderung hat das nichts zu tun und die Zuwanderung einzuschränken ist natürlich keine Lösung. Auch der Sonntagsblick, all diese Zeitungen, die jetzt natürlich Wohlfeil hier auftrumpfen, die haben da nichts, aber gar nichts gemacht während dieses Abstimmungskampfes. um diese 45% auf 50% zu drücken. Dann lese ich, dass Mike Müller, der Schauspieler, in Anführungszeichen, spielt ja im Grunde immer nur eine Rolle sich selbst und es gibt Leute, die finden das auch lustig. Durch Humor kann man ja geteilter Meinung sein. Ich lese ein Interview mit Mike Müller. eine ganze Seite in der Sonntagszeitung. Und ich dachte, in was für einem bizarren Planetensystem bist du denn jetzt wieder gelandet? Jetzt jammert dieser Mike Müller, also wirklich Dass die Balken krachen, beschwert sich da über rechte Cancel Culture. Was ist diese rechte Cancel Culture? Offensichtlich ist Mike Müller vom Schauspielhaus Zürich, dem erfolglosesten Schauspielhaus in der Geschichte des Zürcher Schauspielhauses, verpflichtet worden als Publikumsmagnet. Jetzt ist er aber offenbar der Publikumsschreck und deshalb tritt er da jetzt in den Medien auf, um sich... bitterlich zu beklagen als Opfer von rechter Cancel Culture. Was ist jetzt diese rechte Cancel Culture? Offensichtlich macht Mike Müller es widert einen nur schon an, das am Morgen hier quasi in die jungfräuliche Woche hinein überhaupt darstellen zu müssen. Jetzt hat dieser Mike Müller offenbar ein Programm in diesem Schauspielhaus. Das sagt ja auch schon alles über dieses völlig kaputte Regie-Theater aus. Jetzt sagt er da, er hat einen Hund und von diesem Hund, dem muss er jetzt an die Hoden greifen. Oder auf Deutsch gesagt, er muss seinem Hund an die Eier greifen in dieser Nummer. und gleichzeitig oder nachher oder vorher lässt er sich abschlecken von diesem Hund. Und jetzt ist es so, dass offenbar Leute in der Leitung des Schauspielhauses, das spricht jetzt also für sie, selbst die finden jetzt diese Nummer offenbar ein bisschen unappetitlich, was sie natürlich auch ist. Und jetzt hat anscheinend das Zürcher Veterinäramt zu Handeln von Mike Müller gesagt, also die Hunde haben es dann nicht so wahnsinnig gern, wenn man ihnen an die Eier greift. An die Hoden, Entschuldigung, wollen ja hier nicht auf das Level von Mike Müller abrutschen. Und jetzt gibt einem das Veterinäramt eine Einschätzung ab, wie es halt Veterinäramter tun, fasst diesen Hunden nicht an die Hoden. Hat vermutlich Mike Müller auch nicht so gern, wenn man das umgekehrt machen würde. Und dann lässt er sich auch noch abschlecken vom Hund. Und dann sagen die Veterinärbehörden, das soll man auch nicht machen, weil Kinder, und das ist wichtig, dass sie darauf hinweisen, natürlich dann ein falsches Verhältnis zu Hunden aufbauen können, weil Hunde eben nicht nur abschlecken, sondern auch beißen können. Wir hatten auch einen Hund zu Hause. Da haben unsere Eltern immer den Kindern gesagt, und auch denen, die uns besucht haben, du passt auf, auch wenn der Hund jetzt zutraulich ist, das ist ein Tier, der auch ein... Ein bisschen ein Raubtier, auch wenn er gut erzogen ist. Wir hatten so einen kleinen Dackel, aber für uns Kinder war der natürlich auch relativ gross. Also lasst euch da nicht abschlecken. Das ist potenziell gefährlich. Und jetzt kommt dieser Mike Müller und sagt, das sei rechte Cancel Culture von Nathalie Rickli, der Zürcher Regierungsrätin und Gesundheitsdirektorin, die sich zu diesem ganzen bizarren, gruseligen, grässlichen Fall gar noch nicht geäussert hat. Was sind denn das für Theaterprogramme, in denen man den Hunden an die Hoden fassen muss und sich abschlecken lassen muss von Hunden? Für das müssen wir jetzt offensichtlich Gebührengelder bezahlen, Steuergelder, dass so ein Schundtheater aufrechterhalten will. Aber weil der verzweifelte Herr Müller, weil vermutlich kein Mensch diese Programme anschauen will, muss sich irgendwie interessant machen. Jetzt geht er in die Medien und diese Journalisten machen auch noch mit. Nathalie Rickli. Dabei hat sich die Gesundheitsdirektorin gar nicht geäussert zu diesem Fall, was ich gut verstehen kann. Ich möchte mich eigentlich auch nicht dazu äussern. Aber es ist eben ein Sinnbild, ein Sittenbild der kompletten Verwahrlosung, einer künstlerischen Verwahrlosung, wenn man hier überhaupt das Adjektiv künstlerisch anwenden will. Und Natalie Rickli ist einfach Kraft ihres Amtes Chefin dieses Veterinärdepartements. Und das ist also die ganze Story. Was lernen wir daraus? Unsere Theater sind kaputt und Mike Müller offenbart hier Facetten seiner Persönlichkeit, die mich nicht überraschen. Wenn ich das eine zum Teil, also auch übergriffigen, um hier in seiner Lieblingsdisziplin zu bleiben, seine übergriffigen... x-Einträge usw. lese. Würde mich jetzt Wunder nehmen, was sein Partner Victor Giacobbo dazu sagt. Meine, Victor Giacobbo, der ist ja auch einer, der immer auf die Weltwoche losgeht und auf mich, aber das ist auch in Ordnung so. Das respektiere ich, das ist ja auch Werbung für mich, wenn das der Victor Giacobbo so bringt. Und natürlich bringt auch Kriegs, wenn man sich da an mir abarbeitet. Aber gleichzeitig schätze und respektiere ich den Victor Giacobbo. Er hat etwas aufgebaut, er hat etwas gemacht. Er ist ein sehr innovativer, komischer Theaterunternehmer und auch ein sehr schlauer Unternehmer, ein schlauer, gewiefter, smarter Geschäftsmann. Auch wenn er in bestimmten politischen Fragen auch nicht mehr aus der falschen Kurve rauskommt, in die er mal einfach, natürlich auch zeitbedingt, damals hineingerutscht ist, ist ja logisch, du musst dann dein Publikum auch irgendwie bei Laune halten. Nur ganz kurz... Zum Bürgenstocktreffen. Ich habe es bereits angedeutet. Die schweizerische Ranschmeisterneutralität, die schweizerische Gassisneutralität, der wirbelnden Anbiederung, der quecksilbrigen Unterwürfigkeit, die sich da abbildet. Ich lese in den Zeitungen, dass die Schweiz unbedingt dieses Bürgenstocktreffen ausrichten wollte. Bürgenstock... Ein grossartiges Hotel, eine Art katarische Enklave auf schweizerischem Boden, Rückzugspastion, dort für die Familie des Emirs, falls es einmal knallen sollte im Nahen Osten wie jetzt. Dann hat man hier eine Fluchtburg sozusagen in geschichtsträchtiger Städte. Die haben das aber ganz hervorragend gemacht, muss man sagen. Natürlich etwas die gehobene Preisklasse, wunderschön. Und es hat ja lange auf Messerschneide gestanden, ob dieses Bürgenstocktreffen noch stattfindet. Und jetzt versucht man sich in den Medien, natürlich angeführt von Ignacio Cassis, einzureden, seht her, die Schweizer Neutralität ist nach wie vor wichtig. Wir sind jemand, wir sind also ganz wichtig, historisches Treffen, ganz entscheidend, was ihr die Schweiz im Mittelpunkt der Welt. Und dieser ganze hektische Zirkus, der da veranstaltet wird, zeigt einfach das himmeltraurige Bild, das unsere Neutralität abgibt, seit die Neutralität vom Bundesrat Gassis aus der Kraft gesetzt wurde im Ukraine-Krieg. Man hat einfach den Kopf verloren und hat es nicht durchgehalten. Die Neutralität, das braucht Rückgrat, das braucht Überzeugung. Und im Krieg zerren und zupfen alle an einem... Körperteile wollen nicht alle auf ihre Seite ziehen. Die Iraner sagen, neutral ist einfach der, der auf unserer Seite ist, dann könnt ihr schon neutral sein. Der Russe sagt, ihr müsst uns... Nein, die Russen sagen das nicht einmal. Die Russen würden sogar noch akzeptieren, dass man neutral ist. Die Amerikaner haben mehr Mühe mit der Neutralität. Die Russen haben uns die Neutralität 1815 übrigens mit ermöglicht, am Wiener Kongress. Zar Alexander, ewige Dankbarkeit. Und Christoph Blocher hat es in den Sonntagszeitungen richtig gesagt. Wir haben mit den Russen weniger Probleme gehabt, als mit den Amerikanern in den letzten Jahrzehnten. Das stimmt, aber die Medien in ihrem Primitivismus sagen dann immer, wenn einer auch mit den Russen redet, wie ich, ja dieser Köppel, das ist ja ein Russenfreund, ein Russenfreund. Ja wenn ich jetzt ein Russenfreund wäre, ist es denn eigentlich verboten, heute mit den Russen noch irgendwie freundschaftliche Beziehungen zu unterhalten? Also ich bin gerade schon, gerade so als Protest bin ich nur schon Freund, obwohl ich eigentlich gar kein Freund bin. Ich bin ein Freund der schweizerischen Neutralität, ich bin ein Freund der Schweiz und ich bin der Meinung, dass wir auch die Staaten freundlich behandeln sollen, die uns nichts zu leide tun. Aber wir sind überfreundlich gegenüber den Amerikanern, die uns das Bankkundengeheimnis gestohlen haben, die uns diese OECD-Mindeststeuer aufs Auge gedrückt haben, wo selbst die SVP mitmachte. Aber mit denen sind wir überfreundlich. Unterwürfig in Jatio Cassis. Aber den Russen, den zeigen wir natürlich ganz brutal, den Meister. Wissen Sie warum? Die NZZ schreibt es immer, weil die Russen ein bisschen weiter weg sind. Es ist die Neutralität der Feigheit, meine Damen und Herren. Es ist die Neutralität des Opportunismus. Mit dieser Art von Neutralität macht sich die Schweiz verhasst. Das ist nämlich die Nichtneutralität, die so tut, als sei sie die Neutralität. Es tut mir leid, dass ich hier etwas entschlossener und härter rede, aber ich muss Ihnen sagen, es fühlt sich eigentlich noch gut an. Und man muss es so ausdrücken. Es ist doch wirklich ein himmeltrauriger Zirkus, die Rangmeisterneutralität. Und schauen Sie sich mal diese internationalen Ereignisse an, der letzten paar Wochen. Frankreich, Evian, das ist doch eine riesige Sauerei, was da abgeht. Evian, Macron hält Hof. Gehen Sie nach Versailles, dort werden dann die Verträge unterschrieben, aber die Schweiz bekommt die Krawalle aus Frankreich, aber keinen Rappen von diesen Franzosen. Null Während Macron sich da als Sonnenkönig im Spiegelsaal mit all den Trumps und wie sie alle heissen, da prächtig inszeniert. Aber in der Schweiz machen wir da noch ein bisschen die Verhandlungen. Und unser Außenminister flehentlich, danke, ja, wir sind jetzt ganz wichtig. Und er lässt sich da fotografieren, wie er mit J.D. Vance irgendwelche Gespräche führt, an die sich Vance dann schon zehn Sekunden später nicht mehr erinnern kann. Wie klein will sich die Schweiz eigentlich noch machen? Wissen Sie, was das Schlimmste ist, meine Damen und Herren? Das Schlimmste ist eine Schweiz, die gerne gross sein möchte. Die ist nämlich... Zwergen klein und gross ist die Schweiz, wenn sie sich gar nicht gross macht, wenn sie sich nicht ranschmeisst, wenn sie sich diskret im Hintergrund aufhält und Gipfeltreffen organisiert, nicht für die zweite Garnitur, die bis zuletzt hin und her überlegen müssen, ob sie kommen oder nicht, sondern wenn in aller Selbstverständlichkeit die Staatsoberhäupter kommen, weil die Schweiz glaubwürdig neutral ist. Von mir aus müssen solche Verhandlungen gar nicht in der Schweiz stattfinden. Kostet der nur viel und bringt nicht viel, wie wir jetzt gesehen haben, weil die Iraner sind ja gleich wieder abgereist. Weil im Nahen Osten haben sie immer Krieg. Die Israelis schiessen immer noch auf die Hisbollah. Ja, natürlich ist auch ärgerlich, die Leute, die sich da anassen, aus diesen geheizten oder, Entschuldigung, vielleicht klimatisierten Büros hier oder auch nicht klimatisierten Büros permanent. Über Israel herzuziehen, ich habe noch keine Ahnung, was es bedeutet, in diesem Hexenkessel nach Ost, auch ein Irrenhaus zu leben. Die haben halt alle ihre nationalen Interessen. Und wenn die Iraner, die Spola und die Hamas sagen, wir wollen Israel auslöschen, ja, Entschuldigung, müssen sich die Israelis entschuldigen, dass sie sich verteidigen. Überschissen sie, schissen sie übers Ziel hinaus. Ja, kann ja sein. Aber sind wir hier eigentlich befugt? Moralisch uns da aufzuspreizen? Ja, also diese Israeli, das geht also gar nicht. Das ist also eine Riesensauerei. Und die Iraner, was machen die? Hängen da laufend Leute, bringen sie um. Autoritäres System. Hören wir doch auf, überall reinmoralisieren zu müssen. Ist doch nicht die Aufgabe der Schweiz. Aber eben, wenn der Bundesrat das schon macht und vorgibt. fühlen eben andere, das auch so zu tun. Also, keine Ergebnisse am Bürgerstock. Die Schweiz, die sich wichtig macht und die Sonntagszeitung schreibt, die SVP steht vor der nächsten Niederlage. Ja, die SVP steht vor der nächsten unglaublichen Niederlage der SVP. Im Kanton Graubünden plus 10 Sitze. Kanton Glarus, auch riesen Durchmarsch. Und diese Sandburg da von Gerhard Pfister. Die Fusion. Von katholischer CVP- und BDP-Protestantenpartei in Graubünden und Kanton Glarus, wo eben die Protestanten und die Katholiken unterschiedliche politische Organismen ausgebildet haben. Und ausgerechnet der CVPler, der immer gesagt hat am Anfang, wir stehen für das hohe C, das christliche C, natürlich das katholische C, hat doch seinen eigenen Katholizismus verraten. Und hat einfach, um selber sich wichtig zu machen, eine zentrale Rolle zu spielen, hier diese beiden Parteien zusammengeworfen. Die Medien haben sich blenden lassen, ein kurzfristiges Strohfeuer. Und jetzt eben geht kaputt, was nie funktionieren konnte. Aber die SVP verliert natürlich, obwohl die SVP alles gewonnen hat. 45% der Stimmen und dann eben in den Kantonsparlamenten, wie dann auch noch zähneknirschend, erwähnt werden muss. Jetzt kann ich nicht mehr darauf zu sprechen kommen, auf diesen... unsäglichen Leitartikel von Eric Goyer, dem NZZ-Chefredaktor am letzten Samstag, mit einer so falschen Darstellung der schweizerischen Geschichte, dass also nicht einmal das Gegenteil richtig ist. Aber das werde ich vielleicht dann morgen machen, dürfen Sie nicht verpassen. Eric Goyers Gardinenpredigt, die zeigt wie erschreckend wenig Der Chefredaktor dieser traditions- und ruhmreichen Schweizer Zeitung, der Neuen Zürcher Zeitung von der Schweiz, versteht, er beschäftigt sich eben lieber mit Deutschland. Und das ist jetzt der Unterschied. Ich beschäftige mich auch mit Deutschland. Aber eben aus der Schweizer Brille. Ich möchte nicht der bessere Deutsche sein, bin ich sowieso nicht, aber vielleicht sind wir als Schweizer inspirierender. Aber die Schweiz vergessen deswegen. Nein, das machen wir nicht. So. Ganz herzlichen Dank, meine Damen und Herren. Jetzt sind wir wieder gerüstet für die ganze Woche. Ist das Visier eingestellt? Ich danke Ihnen und wünsche Ihnen einen wunderschönen guten Start. Gut gelaunt, so richtig aufgestellt können wir jetzt in dieser Woche starten. Nein, ernsthaft. Manchmal muss man den Punkt der Intensität hier massieren. Das ist, wisst ihr, wie in der Muskelschmerzmassage. Da musst du auf den Nerv drücken, beziehungsweise auf den verspannten Muskel. damit es dir wieder besser geht. Am Anfang tut es etwas weh, aber nachher fühlt es sich gut an. Bis gleich jetzt die internationale Ausgabe. Mal sehen, was mir da noch alles so durch die Rübe rauscht. Entschuldigen Sie, bevor Sie dieses Video nun wegklicken, was Sie eben gesehen haben, diese Art von Journalismus, die gibt es eigentlich in dieser Form fast nicht mehr auf dieser Welt. Rede und Gegenrede, die andere Sicht beleuchten, das ist die Weltwoche unabhängig, kritisch und ja, auch gut gelaunt, weil wir eben glauben, dass selbst in den schlimmsten Abgründen immer irgendwo ein Lichtblick liegt. Wir beleuchten, was andere weglassen, wir sprechen mit jenen, mit denen sich sonst Niemand zu unterhalten getraut. Wir schreiben, was ist. Abonnieren Sie daher die Weltwoche. Jedes Abo ist eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt. Denn unabhängiger Journalismus funktioniert eben nur mit unabhängig kritischen und vielleicht auch gut gelaunten Lesern. Sie sind der Grund, warum wir machen können, was wir eben machen. Alle Abo-Optionen finden Sie auf unserer Website www.weltwoche.de sowohl für Print als auch digital und maßgeschneidert auch für Deutschland. 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Bürgenstock: Peinliche Schweizer Ranschmeisser-Neutralität der Anbiederung. 68.000 Stunden: Kranker Staurekord auf Schweizer Strassen. Asylverbrecher: Eritrea-Jugendbanden terrorisieren Solothurn. Hundehoden und Cancel-Culture: Der bizarre Fall von Publikumsschreck Mike Müller

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Bürgenstock: Peinliche Schweizer Ranschmeisser-Neutralität der Anbiederung. 68.000 Stunden: Kranker Staurekord auf Schweizer Strassen. Asylverbrecher: Eritrea-Jugendbanden terrorisieren Solothurn. Hundehoden und Cancel-Culture: Der bizarre Fall von Publikumsschreck Mike Müller
Bürgenstock: Peinliche Schweizer Ranschmeisser-Neutralität der Anbiederung. 68.000 Stunden: Kranker Staurekord auf Schweizer Strassen. Asylverbrecher: Eritrea-Jugendbanden terrorisieren Solothurn. Hundehoden und Cancel-Culture: Der bizarre Fall von Publikumsschreck Mike Müller
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Kapitel

  1. Einführung und Begrüssung
  2. Live-Read: SpaceX und Silber
  3. Hinweis: Vermögensgipfel
  4. Neutralität der Schweiz im Ukraine-Krieg
  5. Persönliche Reflexionen und Erholung
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