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Grüezi miteinander, ganz herzlich willkommen und einen wunderschönen guten Morgen, meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde aus nah und fern. Ich begrüsse Sie zur schweizerischen Ausgabe von Weltwoche Daily, die andere Sicht, unabhängig, kritisch, gut gelaunt, am Dienstag, dem 16. Juni 2026. Das Nachbeben Zur Nachhaltigkeitsinitiative läuft auf vollen Touren bereits, richtet sich der Blick in die nächste Geländekammer, nämlich auf die Abstimmung über die sogenannten bilateralen drei. Sie kennen da meine Einschätzung, das Gauner-Wort par excellence, die bilateralen, die keine sind, das sind Unterwerfungsverträge, meine Damen und Herren. aber gemäss einer Umfrage des Tagesanzeigers sollen 46 Prozent der Befragten für diese EU-Unterwerfungsverträge sein. Warum? Vielleicht auch deshalb, weil auch in diesem Politikfeld eine gigantische Desinformationskampagne läuft unter Beteiligung höchster staatlicher Stellen. Das haben wir auch gesehen jetzt am letzten Wochenende, beziehungsweise im Vorfeld, wie da Stimmung gemacht wurde, sogar von Bundesräten, die haben den Leuten Mh. Also nun wirklich Sand in die Augen gestreut. Allerdings, das gilt es hier auch immer wieder zu sagen, der Schweizer ist nicht leicht manipulierbar. Natürlich hat das einen Einfluss, wenn da die ganze Corona des Bundesrates mehr oder weniger geschlossen aufmarschiert, um von oben herab die eigenen Wahrheiten, sagen wir es mal so, herunterdröhnen zu lassen. Aber am Ende des Tages sind die Leute schon fähig, auch durch den Nebel der Desinformation und der Manipulation zu blicken. Und ich glaube, man muss auf Seiten der Befürworter dieser Initiative, und ich gehöre dazu, feststellen, dass eine starre Deckelung als zu krass empfunden wurde. Aber ungeachtet all dessen, das muss man sich einfach mal vor Augen führen, die SVP stand allein auf weiter Flur. Das ganze Establishment, alle anderen Parteien, der Bundesrat, die Nationalbank, die Wirtschaftsverbände, grosse Konzerne, die Medien, die Verlagshäuser, sie alle trommelten geschlossen gegen diese Initiative. Trotzdem gelang es, 45% zu überzeugen, ein Ja an der Urne einzulegen. Das geht weit über... den Wähleranteil der SVP hinaus und ist ein mächtiges Signal. Und die Zeitungen und auch die Gewinner beeilen sich jetzt zu betonen, zu unterstreichen, dass sie dieses Signal verstanden hätten. Also wollen wir dann erst noch sehen, ob das tatsächlich so ist. So hat es immer geklungen bei Migrationsabkommen. Nein, nein, wir nehmen das sehr ernst. Das ist wichtig. die Migration ist ein Drückendes Problem, ein Anliegen, nicht die Migration, die Massenmigration, die Zu-viel-Migration. Das ist das Problem. Diese Beteuerungen kennen wir. Das ist nicht das Problem. Das Problem ist, dass es keine Handlungen gibt, dass nichts gemacht wird. Und dieses Politestablishment, das jetzt hauchdünn gewonnen hat, und zwar in massiver, wenn man so will, Überlegenheit der Kräfte, gegen den eigentlichen Initianten. Dieses Establishment ist nun also wirklich gefordert. Und die SVPler, die können sich im Grunde zurücklehnen auf ihren Stuhl und können schauen, was machen die anderen, beziehungsweise das dürfen sie nicht tun. Sie müssen beobachten, aber sie müssen selber auch mit Vorschlägen kommen im Lichte dieses Resultats. Was klar ist oder was klar sein sollte, nach diesem Wochenende, diesem glasklaren Resultat, nach dieser aufwühlenden, auch von ausländischen Zeitungen als Alarmsignal gewerteten Zustimmung. Da muss einfach etwas passieren. Guru Normal gibt es nicht. Und Tobias Straumann, der Ökonom, der Geschichtsprofessor der Universität Zürich, bringt es in gewohnter Nüchternheit auf den Punkt. Ein Weiter-so könne es nicht geben. Leider habe er in der Vergangenheit immer mit ansehen müssen, dass eigentlich nichts passiere, aber es müsse etwas passieren, weil dann werden aus diesen 45% bald 51%. Interessant noch mit Blick auf diese bilateralen drei, auf diese Gauner-Wortverträge, auf diese Unterwerfungsverträge. der Europäischen Union, die ja einschneidend wären, würden sie angenommen. Das hiess nämlich, dass in der Schweiz die direkte Demokratie, ein wesentlicher Teil unserer Gesetzgebung, ausser Kraft ist, ausgeschaltet wird. Und da muss man sich einfach vor Augen führen, dass diesen Unterwerfungsverträgen ein Ausbau der Personenfreizügigkeit folgen würde. Eine teilweise Einführung der sogenannten Unionsbürgerrichtlinie. Und vor dem Hintergrund der grossen Massenmigrationsskepsis, die jetzt in der Schweiz sichtbar ist, kann man davon ausgehen, dass diese 45%, die ja gestimmt haben, der SVP auch helfen werden bei der Bekämpfung dieses Vertragspakets. Und wenn man sich vor Augen führt, dass das dann in... einigen Monaten im nächsten Jahr vielleicht abgestimmt wird, ist es denkbar, ist es vielleicht sogar wahrscheinlich, dass zu diesen 45 Prozent, also noch ein paar verdrückte Prozent, dazukommen und dann haben wir die Mehrheit der Bevölkerung sogar. Also hier ist diese Ausgangslage Sehr eng geworden, würde ich meinen, für diese Unterwerfungsverträge. Man hat ja gesagt, wenn die Zuwanderungsinitiative angenommen würde, dann müsse man dieses Vertragspaket gar nicht mehr zur Abstimmung bringen. Jetzt sind wir bei 45 Prozent. Ja, das ist sehr, sehr viel. Und es ist vor allem für die SVP ein regelrechter Triumph. Das muss man einfach sagen. Selbst wenn die Medien jetzt schreiben, ja, es ist eine krasse Niederlage, es ist eine deutliche Niederlage. Es war auch eine sehr deutliche Initiative, mit Massnahmen, wie sie im Grunde nicht unbedingt zum Standardrepertoire unseres politischen Handelns gehören, durch Quotenregelungen und einen Deckel. Aber man muss eben deckeln, meine Damen und Herren. Politik, Leben heisst Grenzen setzen. Grenzen setzen ist wesentlich, aber wir leben eben in einer Zeit der Grenzenlosigkeit, der Masslosigkeit, in der man glaubt, sich alles leisten. zu können. Dieses Abstimmungswochenende hat auch den Zusammenbruch, könnte man sagen, die Implosion der bürgerlichen Mitteparteien gebracht, insbesondere der FDP und der Mittepartei. Das muss natürlich den Verantwortlichen in diesen Organisationen vehement zu denken geben. Also die müssen wirklich über die Bücher. Denn Mitte und FDP haben zusammen mit den Linken am entschiedensten diese Zuwanderungsinitiative bekämpft und damit offensichtlich bei den Leuten den Eindruck erzeugt, dass sie nicht bereit sind, etwas gegen diese ungeregelte Massive, jedes gesunde Mass sprengende Zuwanderung zu unternehmen. Und deshalb, unter anderem deshalb, sind sie abgestraft worden. Auch im Kanton Solothurn mit dem Supreuro-Turbo Simon Michel. hat es eine massive Zustimmung gegeben für die Zuwanderungsinitiative. Also auch da der Euro-Turbo-Kurs sicherlich nicht belohnt. Und wenn man beobachtet, was im Kanton Klarus passiert ist, im Kanton Graubünden, dann ist das ein Einbruch auf der ganzen Linie für die Mitte und für die FDP. Und hier gilt es noch etwas herauszustreichen. Die Blindheit unserer Medien, die Fehlinterpretationen sind nicht zu überbieten. Die Fähigkeit zur Missdeutung ist nach wie vor hervorragend ausgeprägt. Vor noch nicht allzu langer Zeit, Sie erinnern sich, als es darum ging, einen Mitte-Bundesrat zu bestimmen, und dann haben reihenweise all die Tenöre abgesagt. Und plötzlich kam da, wie aus dem Nichts, der Martin Pfister. den man aus dem Hut gezaubert hat. Damals waren die Zeitungen voll, ganze Leintücher sind da randvoll geschrieben worden, als der genialste Stratege der Schweizer Politik sei Gerhard Pfister. Dieser visionäre Partei, Weiterentwickler und Umgestalter, der die Fusion da orchestriert habe zwischen der BDP, dem Abspaltungsprodukt der SVP, aus dem Streit um Bundesrätin Evelin Wittmer-Schlumpf, der Verräterin in der Reihe der SVP, die da gegen Blocher angetreten ist, die sich den Gegnern Blochers zur Verfügung gestellt hat, sozusagen als Dolch, um ihn da abzuservieren. 2007, also die Verräterin, die mit einem Bundesratsmandat dann belohnt wurde, gab einen Parteiausschluss, die BDP ist entstanden und dann auch sang- und klanglos untergegangen, aufgegangen in der sogenannten Mitte-Partei. Die CVP musste sich noch umbenennen, eben Gerhard Pfister liess sich da als grosser Stratege feiern. Ausgerechnet der Gerhard Pfister, der angetreten war, die christlichen Fundamente und Wurzeln seiner Partei wieder zu stärken. hat sie dann gänzlich ausgerissen mit dieser sinnfälligen Namensgebung. Und man hat gesagt, das sei wirklich grossartig, wie da die Mitte-Partei jetzt voran marschiert und wie dieser Gerhard Pfister über Wasser gehen könne gleichsam. Und man hat ihn interviewt und interviewt und interviewt. Er wurde quasi zum Chefintellektuellen unter der Bundeshauskuppel. Und jetzt steht dieser Gerhard Pfister, und jetzt stehen natürlich auch die Medien vor den Trümmern. Der eine vor den Trümmern seines Lebenswerks und die anderen vor den Trümmern ihrer bengalischen Beleuchtungswolkenschiebereien, da diese Luftschlösser, die sie errichtet haben. Diesen Kult um die Mitte-Partei und Gerhard Fister, der ja ein interessanter Mann ist. Ich will das nicht in Abrede stellen, er ist auch ein faszinierender Gesprächspartner und man kann sich mit ihm sehr gut unterhalten und er kann sich hervorragend verkaufen, hervorragend ausdrücken. Aber es ist eben noch nicht... das Gleiche wie ein Stratege, der hier etwas Bleibendes aufbaut. Das ist dann noch einmal eine ganz andere Dimension und es zeigt sich da abermals, dass eben die Politiker, die in den Medien ganz steil rauskommen, dass das meistens die grössten Versager sind. Das sind dann die, bei denen sich herausstellt, dass eben das, wofür sie so gelobt wurden, am Schluss in sich zusammenfällt wie ein Suffle, wenn sie da etwas reingestochen haben. Also diese Mitte-Partei, die verdampft, die schrumpft, die fällt zusammen, weil eben das keine Botschaft ist, einfach zwei Parteien zusammen zu mixen. Sie brauchen natürlich einen Standort, eine Position und das gleiche Problem hat die FDP mit ihren ungelösten Richtungsstreitigkeiten. Die FDP kann sich noch nicht einmal einigen, ob sie für ein Ständemehr ist bei einem Schicksalsabstimmungskampf wie über die Unterwerfungsverträge mit der Europäischen Union. Nicht einmal in solchen demokratiepolitischen Grundfragen hat man heute noch einen Konsens und auch bei diesen EU-Verträgen haben sie keinen. Da gibt es die Simon Michels, die nimmer müde und endlos auf den sozialen Medien dafür weibeln, für diese Unterwerfung. Dafür, dass man die direkte Demokratie nach Brüssel abgibt. Man opfert die Schweiz auf dem Altar irgendwelcher angeblicher Vorteile, die sich dann gar nicht materialisieren werden. Man opfert die Schweiz für nichts. Das ist die Position von Michel. Aber bis vor kurzem hatten wir noch einen FDP-Präsidenten in der Person von Thierry Burckhardt, der angeblich gegen diese Verträge war. Und das ist einfach keine Partei, das ist ein Chaos. Von diesem Hintergrund lässt es einen natürlich ein bisschen schmunzeln, wenn ausgerechnet die FDP mit ihrem Vordenker Jonas Breuer von einer Chaos-Initiative sprach, dies von einer Partei, die selber das organisierte oder vielleicht auch nicht so ganz organisierte Chaos darstellt, in ihren eigenen Reihen, in ihrer eigenen Kursdefinition. Und der gleiche Jonas Breuer hat ja in der offiziellen FDP-Presse-Mitteilung Am Sonntag gesagt, die SVP stehe jetzt in der Verantwortung. Also Chuzpe kann man ihm ja nicht absprechen, wenn er so etwas rauslässt. Die SVP steht jetzt in der Verantwortung. Entschuldigung, Jonas Breu. Die SVP hat jetzt einen Vorschlag unterbreitet und sie hat 45% Zustimmung bekommen. In welchem Jahrhundert hat eigentlich die FDP zum letzten Mal eine Zustimmung von 45% für eine von ihr lancierte... Volksinitiative bekommen. Die letzten Volksinitiativen, die die FDP lancieren wollte, die sind gar nicht zustande gekommen. Ich erinnere mich vor allem an die Entbürokratisierungsinitiative. Also die SVP, die hat jetzt einen Vorschlag gebracht. Jetzt sind die Verlierer nicht in der Verantwortung, aber die Sieger sind in der Verantwortung, nämlich unter anderem die FDP von Jonas Breuer. Und jetzt wollen wir mal hören. Und dass also dieser Generalsekretär jetzt dermassen in die Offensive geht und quasi da den Ball wieder dem Unterlegenen zuschiebt, lässt sich auch tief blicken. Also offensichtlich ist in dieser FDP die Bereitschaft, jetzt aus diesem Sieg auch Verantwortung abzuleiten, überhaupt nicht vorhanden. Sonst hätte man ja nicht so einen Unsinn in ein Pressekommuniqué hineingeschrieben. Was wir auch noch beobachtet haben am Wochenende, das ist bemerkenswert, ein dramatischer Stadt-Landgraben. Und auch die Romandie, die... eigentlich rätselhafterweise sich dermassen vehement gegen dieses Anliegen stellt. Zumal man ja davon ausgehen könnte, dass man in der Westschweiz die Missstände in Frankreich aus allererster Nähe kennt. Wir haben uns überlegt, warum hat die Romandie dermassen überwältigend zugestimmt? Und warum stimmt es nicht, was SVP-Fraktionschef Thomas Aschi dann im ersten Ärger in die Kameras diktiert hat, nämlich «Die Romandie diktiert der Westschweiz die Lebensweise gut». Also lieber Thomas Eschi, mit dem gleichen Argument könnten sich die guten Romans beschweren darüber, wie oft eigentlich die Deutschschweizer den Romans diktiert haben, wo es lang gehen sollte. Also hier spricht vielleicht aus dem hochgeschätzten Thomas Eschi noch etwas die Zentralschweizer, die innerschweizer ehemalige Kolonialherren-Attitüde, denn aus diesen Kantonen, gut zu, gehört jetzt nicht dazu, aber urisch wie zu Unterwalden ist ja die Schweiz entstanden. Und die Romandie, die Westschweiz, ist erst später dazugekommen. Die Watt war mal ein Untertanengebiet und so weiter. Also vielleicht schwingt da noch das Restecho, schwingt da vielleicht noch mit solcher Empfindung. Nein, das ist natürlich Unsinn. Und da hat vielleicht die SVP auch verpasst, ein wichtiges Argument zu platzieren. Denn diese Zustimmung ist möglicherweise dadurch zu erklären, dass eben die Romance ganz konkret sich Sorgen gemacht haben, dass wenn man hier einen Bevölkerungsdeckel reinzieht und dann eben die Zuwanderung erschwert wird, dass dann die Zahl der Grenzgänger steigen könnte. Das ist übrigens auch interessant am Abstimmungsresultat im Dessin, dass da auch eine eher laue Zustimmung kam. Da hat man damit gerechnet, dass das mit wehenden Fahnen angenommen würde. Das ist nicht der Fall. Und auch da sind die Grenzgänger das ganz grosse Ärgernis. Das sind die, die natürlich die Strassen verstopfen, die es unmöglich macht, dass man zirkulieren kann. Also die Nahbetrachtung, die unmittelbare Auswirkung einer solchen Initiative dürfte hier sehr rational sowohl bei den Romans wie auch bei den Tessinern letztlich Regie geführt haben. Und diese eschihaften Hegemoniebestrebungen, die er jetzt da unterstellt, Ich glaube, das ist jetzt eine... Also in die irreführende Hypothese. Man müsste sich von Seiten der Befürworter zurückwirkend die Frage stellen, vermutlich hat man das etwas vernachlässigt, die Thematik der Grenzgänger, was jetzt eben diese Resultate da erklärt. Im Übrigen haben wir wirklich einen ganz drastischen Stadt-Land-Graben. Die Städte, die linken, progressiven, zuwanderungssüchtigen Städte mit ihrem verbilligten Wohnraum, mit ihren linksgrünen... Regierungen, die sind hier ganz massiv nach vorne getreten und haben im Grunde das Land überstimmt. 58,9% aller Gemeinden stimmten ja. 58,9% der Gemeinden stimmten ja in der Schweiz, also eine klare Mehrheit. Trotzdem sind sie majorisiert worden durch ein paar Gemeinden, genannt Städte. die einfach mehr PS auf den Boden gebracht haben. Und diese Zerklüftung zwischen Stadt und Land, die bereitet Sorge. Und wir lesen jetzt natürlich wieder diese üblichen hochmütigen Kommentare. Ja, da auf dem Land draussen. Die haben ja überhaupt keine Ahnung. Die wissen gar nicht, wie ein Ausländer aussieht. Das sind eben die Hinterwäldler. Das sind die Modernisierungsverlierer. Das sind die Verstockten. Die muss man jetzt mitnehmen. Dieses Patientenhafte, sozusagen diese Ansprache. die dann immer wieder kommt. Nein, so geht es nicht. Ein sehr interessanter Artikel heute habe ich gelesen im Blick. Und da wird die Gemeinde Unteriberg gefragt. Und natürlich spüren die die Auswirkungen dieser Massenzuwanderung ganz intensiv, indem nämlich Leute zum Beispiel aus Wettenswil, aus anderen Gemeinden und Kantonen dann plötzlich in den Kanton Schwyz kommen, weil sie die Mieten nicht mehr bezahlen können. Und das führt natürlich zu einem Überschwappen. dieser Schnappungsdruck, der dann in diesen idyllischen gewachsenen Gemeinden zu spüren ist. Also diese überhebliche Städterallüre, dass da die Doofen, die Ländler, die hätten nichts begriffen, das ist die Attitüde, die selbst einem durchaus in Städten gelebt habenden Schweizer wie mir ziemlich auf den Senkel geht. Ich halte das für eine fürchterliche Arroganz und ohnehin sind die Städte von einer derartigen Arroganz ist auch richtig gehend unangenehm geworden, zum Teil, wenn ich da an Zürich denke, sich in bestimmten Quartieren aufzuhalten, da hat sich so ein eine rot-grüne Wagenburg-Mentalität ausgebreitet, so ein Sendungsbewusstsein und Überlegenheitsbewusstsein, dem dringend die Luft rausgelassen werden muss. Das scheinen mir die wesentlichen Faktoren zu sein. Ich habe sicher unendlich viel vergessen, aber das kann man ja dann morgen in der entsprechenden Sendung noch... ...nachtragen. Dann haben wir noch einen Entscheid, den es zu berücksichtigen gilt. Der Nationalrat hat sich ausgesprochen gegen die Beseitigung des Neubauverbots von Kernkraftwerken in der Schweiz. Da wurde mit lediglich drei Stimmen bezeichneterweise wieder aus der Mitte Partei. Warum bezeichneterweise? Weil die Mitte Partei die Slalom-Partei ist, die Partei ohne Eigenschaften. Die Mitte-Partei unter der früheren Bundesrätin Doris Leuthardt war die Kernenergie-Partei. Und das war die Atom-Doris, die Bundesrätin. Aber nach Fukushima, populistisch wie sie sind, hat sie dann sofort das Mäntelchen gewechselt und ihre Partei ist zur Anti-Atom-Partei und zur Anti-Atom-Doris-Partei geworden und hat sich dann für diese unsinnige Energiewende mit Fake News, dass sich die Balken biegen, auf die Barrikaden gestellt. Und diese Mitte-Partei, drei Stimmen aus dieser Mitte-Partei, haben nun den Ausschlag gegeben, dass man da ein Veto einlegte gegen diese Neubauermöglichung mit Blick auf neue AKWs, mit der Begründung, man möge zuerst finanzielle Abklärungen treffen. Das ist jetzt nicht ein definitives Veto, sowieso nichts definitiv in der direkten Demokratie. Aber es ist zumindest ein Aufschub und eben die Mitte stürzt in früheren BDP-Hochburgen ab, lesen wir im Tagesanzeiger. Macron lässt die braven Schweizer zahlen. Ja, darüber haben wir ja schon oft gesprochen. Ausschreitungen am G7-Gipfel in Genf, der ja in Frankreich stattfindet. Und die Schweizer waren wie immer so blöd. Unser Bundesrat, vor allem auch unser Aussenminister Ignacio Cassis, hat das einfach verpasst, sich von den Franzosen verbindliche... Entschädigungszahlungen bestätigen zu lassen, wenn es zu Ausschreitungen kommt. Jetzt hat man sich da vom Gutwill der Franzosen abhängig gemacht. Also die Schweizer zahlen, während die Franzosen eine Veranstaltung durchführen, für deren Sicherheit die Schweiz auch gerade stehen muss. Aber sie muss eben auch in der nächstgelegenen grössten Stadt Genf die Ausschreitungen und Zerstörungen hinnehmen, ohne dass die Franzosen einen Rappen... zahlen müssen. Das ist die Schweiz heute. Die legt sich ja selber auf die Schlachtbank der Selbstverleugnung, der Selbstverzwergung. Das sind doch einfach unglaubliche Zustände. Die Schweizer sind einfach dermassen gutmütig. Und dann heisst es immer wieder, sie seien Rosinenpicker. Die anderen picken die Schweizer Rosinen und wir zahlen dann für das Ganze. Dann haben wir noch eine Einigung mit Iran. Donald Trump, der Präsident der amerikanischen Waren in Genf übrigens, ist dort gelandet, hat kurz die Hand geschüttelt, Smalltalk mit unserem Bundespräsidenten. Und über die Einigung im Iran sprechen wir dann gleich in der internationalen Ausgabe. Ich danke Ihnen ganz herzlich und wünsche Ihnen einen wunderschönen guten Tag. Entschuldigen Sie, bevor Sie dieses Video nun wegklicken, was Sie eben gesehen haben, diese Art von Journalismus, die gibt es eigentlich in dieser Form fast nicht mehr auf dieser Welt. Rede und Gegenrede, die andere Sicht beleuchten, das ist die Weltwoche unabhängig, kritisch und ja, auch gut gelaunt, weil wir eben glauben, dass selbst in den schlimmsten Abgründen immer irgendwo ein Lichtblick liegt. Wir beleuchten, was andere weglassen. Wir sprechen mit jenen, mit denen sich sonst... Niemand zu unterhalten getraut. Wir schreiben, was ist. 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10-Millionen-Schweiz: SVP im Hoch. Gerhard Pfisters hochgejubelte Mitte stürzt ab. FDP im Koma. Professor Straumann: nach jeder Abstimmung Alibi-Vorschläge. Macron lässt dumme Schweizer zahlen

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10-Millionen-Schweiz: SVP im Hoch. Gerhard Pfisters hochgejubelte Mitte stürzt ab. FDP im Koma. Professor Straumann: nach jeder Abstimmung Alibi-Vorschläge. Macron lässt dumme Schweizer zahlen
10-Millionen-Schweiz: SVP im Hoch. Gerhard Pfisters hochgejubelte Mitte stürzt ab. FDP im Koma. Professor Straumann: nach jeder Abstimmung Alibi-Vorschläge. Macron lässt dumme Schweizer zahlen
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Kapitel

  1. Einführung und Begrüssung
  2. Weltwoche Daily und aktuelle Themen
  3. Nachbeben der Nachhaltigkeitsinitiative
  4. Bilaterale Abkommen und Kritik
  5. Desinformationskampagne in der Politik
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