«Ungeheuerlicher Vorgang»: EU-Parlament verweigert Selenskyjs Ex-Pressesprecherin Julija Mendel den Zutritt – AfD kündigt Beschwerde an
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

«Ungeheuerlicher Vorgang»: EU-Parlament verweigert Selenskyjs Ex-Pressesprecherin Julija Mendel den Zutritt – AfD kündigt Beschwerde an

Anhören ( 1 min )
KI-Stimme
«Ungeheuerlicher Vorgang»: EU-Parlament verweigert Selenskyjs Ex-Pressesprecherin Julija Mendel den Zutritt – AfD kündigt Beschwerde an
«Ungeheuerlicher Vorgang»: EU-Parlament verweigert Selenskyjs Ex-Pressesprecherin Julija Mendel den Zutritt – AfD kündigt Beschwerde an
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Das Europäische Parlament hat der früheren Sprecherin des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, Julija Mendel, am Mittwoch den Zutritt zum Parlament verweigert. Ein Sicherheitsmitarbeiter teilte ihr am Gebäudeeingang mit, dass ihr Besucher-Badge nicht mehr funktioniere und ihr Zugang damit gesperrt sei. Weitere Gründe nannte er nicht.

«Ungeheuerlicher Vorgang»: EU-Parlament verweigert Selenskyjs Ex-Pressesprecherin Julija Mendel den Zutritt – AfD kündigt Beschwerde an

Mendel war auf Einladung des EU-Abgeordneten Hans Neuhoff zu einer Veranstaltung gekommen. Die Weltwoche überträgt ihren Besuch. Die Zugangsberechtigung war am Freitag ausgestellt worden und sollte den gesamten Besuch umfassen. Mendel hatte das Parlamentsgebäude bereits am Montag und am Dienstag betreten.

Mendel kritisierte die Entscheidung in einem Statement vor Ort. «Wir haben die Europäische Union immer als eine Union der Freiheiten betrachtet, als eine Union des Respekts vor den Menschenrechten, der Meinungsfreiheit und der freien Meinungsäusserung.» Für sie sei es «wirklich sehr seltsam», dass ihr ausgerechnet an dem Tag der Zutritt verweigert werde, an dem sie über Frieden sprechen sollte. «Es ist schade, dass es eine solche Selbstzensur gibt und dass die Europaabgeordneten jene Ukrainer nicht hören wollen, die Frieden wollen – das ist ziemlich beleidigend.» Ihren Vortrag will sie per Videokonferenz halten.

Der AfD-Abgeordnete Neuhoff kündigte eine Beschwerde an. «Frau Mendel hat sich – wir haben uns ausführlich damit beschäftigt – in keiner Weise russische Propaganda oder Desinformation zu eigen gemacht.» Ganz im Gegenteil habe sie die russische Führung wiederholt und massiv für den Angriffskrieg gegen ihr Land kritisiert. Neuhoff erklärte, sein Büro und die Fraktion würden nun Schritte einleiten, «um eine Beschwerde und eine Wiedergutmachung dieses ungeheuerlichen Vorgangs zu erreichen».

Die Weltwoche überträgt die Veranstaltung im EU-Parlament heute ab 18.00 Uhr live auf dem Weltwoche-Youtube-Kanal.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 06.10.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.