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Das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) muss weltweit Programme für Geflüchtete einstellen. Betroffen sind laut Angaben aus Genf rund 17,4 Millionen Menschen.
Ursache seien massive Kürzungen humanitärer Budgets – unter anderem durch die USA, die unter Präsident Trump ihre Beiträge an UN-Organisationen deutlich reduziert haben. Auch andere Geberländer haben aufgrund gestiegener Verteidigungsausgaben ihre Mittel verringert.
Das UNHCR nennt konkrete Beispiele: Im Südsudan wurden drei Viertel der geschützten Anlaufstellen für Frauen und Kinder geschlossen, in Jordanien mussten 63 Hilfsprogramme beendet werden. In der Demokratischen Republik Kongo können kaum noch Geburten registriert werden – mehr als 10.000 Kinder drohen staatenlos zu werden.