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Die Neutralitätsinitiative und die Ernährungsinitiative würden zurzeit bei einer Volksabstimmung deutlich scheitern. 62 Prozent der Befragten lehnen die Neutralitätsinitiative ab, bei der Ernährungsinitiative beträgt der Nein-Anteil 65 Prozent. Dies zeigt die erste Abstimmungsumfrage von Tamedia.
Für die Neutralitätsinitiative wollen zurzeit 36 Prozent stimmen, lediglich 2 Prozent sind unentschlossen. Einzig die SVP-Basis unterstützt das Anliegen mit 82 Prozent Ja-Stimmen klar. Bei Mitte-Sympathisanten beträgt der Nein-Anteil 79 Prozent, bei der FDP 72 Prozent. In der Deutschschweiz lehnen 64 Prozent die Initiative ab, in der Romandie 61 Prozent. Im Tessin erreicht sie dagegen 52 Prozent Zustimmung, wobei dort wegen der geringen Teilnehmerzahl ein grosser Fehlerbereich besteht.
Die Ernährungsinitiative kommt auf 31 Prozent Zustimmung bei 65 Prozent Ablehnung. Nur die Grünen-Basis unterstützt sie mit 69 Prozent mehrheitlich. Die SP-Wählerschaft ist mit 50 Prozent Zustimmung gespalten. Über beide Initiativen stimmt die Schweiz am 27. September ab.