Die AfD bleibt in einer neuen Insa-Umfrage trotz leichter Verluste mit deutlichem Abstand stärkste Kraft in Deutschland, während die schwarz-rote Bundesregierung auf schwache Zustimmungswerte kommt. Im «Sonntagstrend» des Meinungsinstituts Insa erreicht die AfD 28 Prozent und verliert damit einen Punkt gegenüber der Vorwoche. CDU und CSU verharren bei 20 Prozent und liegen acht Punkte zurück.
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Die SPD verbessert sich um einen Punkt auf 13 Prozent und liegt damit gleichauf mit den Grünen. Die Linke erreicht unverändert 10 Prozent. BSW und FDP kommen jeweils auf 4 Prozent und würden damit an der 5-Prozent-Hürde scheitern. Sonstige Parteien erreichen zusammen 8 Prozent. Insgesamt entfallen damit 16 Prozent auf Parteien unterhalb der Sperrklausel. Union und SPD kommen gemeinsam lediglich auf 33 Prozent und damit nur fünf Punkte mehr als die AfD allein.
Noch schlechter fallen die Zufriedenheitswerte für die Regierung aus. In einer separaten Insa-Befragung erklärten 78 Prozent, mit der Arbeit der Bundesregierung unzufrieden zu sein. Lediglich 17 Prozent äusserten sich zufrieden, 5 Prozent machten keine Angabe.
Auch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) erreicht niedrige Werte: 77 Prozent sind mit seiner Arbeit unzufrieden, 16 Prozent zufrieden. Bei Finanzminister und Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) beträgt der Anteil der Unzufriedenen 65 Prozent, 19 Prozent sind zufrieden. Rechnerisch hätte Schwarz-Rot derzeit keine parlamentarische Mehrheit. Eine Koalition aus Union, SPD und Grünen käme laut Umfrage dagegen auf 46 Prozent und könnte wegen der Stimmen für Parteien unterhalb der 5-Prozent-Hürde eine Mehrheit der Mandate erreichen.