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Beide Kriege – der Ukraine- wie auch der Iran-Krieg – stellen einen Völkerrechtsbruch dar, schreibt Ausland-Reporter Urs Gehriger in der aktuellen Ausgabe der Weltwoche. Die Hintergründe für die Waffengänge und der Zustand der beiden Länder seien indes grundverschieden.
Gehriger: «Die Ukraine hat ihre Atomwaffen aufgegeben. Der Iran setzt seit Jahrzehnten alles daran, sie zu erlangen. Die Ukraine war zum Zeitpunkt der Invasion militärisch schwach. Der Iran bis auf die Zähne gerüstet mit modernsten Raketen und Militärarsenal. Die Ukraine bedrohte vor dem Krieg weder Russland noch die Region. Der Iran hat seit Jahrzehnten Amerika und Israel angegriffen. Und brachte Tod und Zerstörung in die Region und darüber hinaus. Die Unterdrückung der eigenen Bevölkerung ist brutal.»
Dies erklärt aus seiner Sicht, warum Trumps und Netanjahus Angriff gegen das Mullah-Regime – trotz Völkerrechtsbruch – weniger Kritik auslöst als Putins Invasion und langer Abnützungskrieg in der Ukraine.
Dies ausführliche Herleitung lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der Weltwoche.