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Ukraine-Krieg: Offenbar will Trump seine Unterhändler nach Kiew und Moskau schicken

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Ukraine-Krieg: Offenbar will Trump seine Unterhändler nach Kiew und Moskau schicken
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Die US-Unterhändler Steve Witkoff und Jared Kushner wollen nach Angaben der russischen Nachrichtenagentur Tass in Kürze nach Kiew und Moskau reisen. Auch die Nachrichtenagentur Reuters berichtet. Eine mit den Gesprächen vertraute Quelle sagte Tass, die beiden Vertrauten von US-Präsident Donald Trump verstärkten derzeit ihre Vermittlungs-Bemühungen im Ukraine-Konflikt.

Copyright 2026 The Associated Press. All rights reserved.
Jared Kushner und Steve Witkoff bei einer Medienkonferenz (Symbolbild)
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Nach Angaben der Quelle haben bereits Telefongespräche mit der ukrainischen Seite stattgefunden. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte am Vortag, vorläufige Termine für einen Besuch Witkoffs und Kushners in Kiew seien vereinbart worden. Die Reise könne demnach in naher Zukunft stattfinden. Konkrete Daten wurden nicht genannt.

Die Nachricht sorgte umgehend für Bewegung an der Moskauer Börse. Der russische Leitindex Moex legte im frühen Handel zeitweise um 2 Prozent auf 2259 Punkte zu. Wenige Minuten später betrug das Plus noch 1,73 Prozent. Der Kursanstieg setzte ein, nachdem Tass über die geplanten Reisen berichtet hatte.

Witkoff verfügt bereits über umfangreiche Kontakte nach Moskau. Der Sondergesandte Trumps reiste bisher sieben Mal nach Russland und wurde mehrfach von Präsident Wladimir Putin empfangen. Bei seinem bislang letzten Besuch im Januar wurde er wie bereits am 2. Dezember 2025 von Kushner begleitet.

Putins aussenpolitischer Berater Juri Uschakow bezeichnete die rund vierstündigen Gespräche im Januar als substanziell, konstruktiv, offen und vertrauensvoll. Dabei sei es auch darum gegangen, die nächsten Schritte zwischen Washington und Moskau festzulegen.

In Kiew haben Witkoff und Kushner dagegen bisher noch keine Gespräche über eine Beilegung des Ukraine-Kriegs geführt. Selenskyj hatte einen Besuch der beiden US-Unterhändler in der ukrainischen Hauptstadt wiederholt in Aussicht gestellt. Eine Doppelreise nach Kiew und Moskau wäre damit ein neuer Anlauf der Trump-Regierung, die festgefahrene Diplomatie in Bewegung zu bringen.

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