Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Ukraine greift Moskau mit Hunderten Drohnen an: Tote und Grossbrand in wichtigem Logistikzentrum

Anhören ( 2 min )
KI-Stimme
Ukraine greift Moskau mit Hunderten Drohnen an: Tote und Grossbrand in wichtigem Logistikzentrum
Ukraine greift Moskau mit Hunderten Drohnen an: Tote und Grossbrand in wichtigem Logistikzentrum
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Die Ukraine hat in der Nacht auf Sonntag einen ihrer bislang grössten Drohnenangriffe auf Moskau und andere Teile Russlands geflogen. Mehr als 600 ukrainische Drohnen seien allein gegen die russische Hauptstadt und ihre Umgebung eingesetzt worden, berichtet die Financial Times. Bei den Angriffen wurden nach russischen Angaben mehrere Menschen getötet und verletzt. Zudem geriet ein grosses Logistikzentrum des russischen Onlinehändlers Wildberries in Brand.

Stringer/EPA/Keystone
Rauch über einem Wildberries-Lager nach Drohnenangriff bei Podolsk (Symbolbild)
Stringer/EPA/Keystone

Der Gouverneur der Region Moskau, Andrei Worobjow, sprach von einem der grössten ukrainischen Angriffe dieses Sommers. Ein 83-Jähriger starb demnach nahe Ramenskoje, nachdem eine abgeschossene Drohne auf ein Wohnhaus gestürzt war. In Podolsk und weiteren Orten wurden insgesamt sechs Menschen verletzt. Das russische Verteidigungsministerium erklärte, landesweit und in russisch besetzten Gebieten der Ukraine 828 Drohnen abgeschossen zu haben.

Im Mittelpunkt der ukrainischen Angriffe stand erneut die russische Logistik. Das ukrainische Rüstungsunternehmen Fire Point bekannte sich zum Angriff auf das Wildberries-Lager in Podolsk. Kiew wirft dem Unternehmen vor, Bauteile anzubieten, die auch für Drohnen und andere militärische Zwecke eingesetzt werden können. Nach Angaben des russischen Exilmediums Agentstvo ist das Lager bereits das siebte der zehn grössten Wildberries-Zentren, das in diesem Sommer getroffen wurde.

Auch andernorts griff die Ukraine nach eigenen Angaben russische Infrastruktur an. Der ukrainische Generalstab meldete Treffer gegen eine russische Raketeneinheit auf der Krim, eine für den militärischen Nachschub wichtige Eisenbahnbrücke in der von Russland kontrollierten Region Saporischschja sowie Munitionslager im Gebiet Donezk.

Parallel setzte Russland seine Angriffe auf ukrainische Städte fort. Die ukrainische Luftwaffe meldete 106 Angriffsdrohnen sowie mehrere Raketen. 85 Drohnen und drei Marschflugkörper seien abgefangen worden. Gegen ballistische Raketen, die unter anderem Kiew und Krywyj Rih trafen, gelang dies nicht. Zwei Menschen wurden nach ukrainischen Angaben getötet und vierzehn verletzt. Kiew führt die Lücke in der Luftabwehr auf fehlende Patriot-Abfangraketen zurück.

Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte, Russland habe allein innerhalb einer Woche mehr als 1550 Angriffsdrohnen, fast 1560 gelenkte Bomben und 62 Raketen gegen die Ukraine eingesetzt. Moskau erklärte seinerseits, bei den jüngsten Angriffen unter anderem ukrainische Rüstungsbetriebe, eine Raffinerie und ein Stahlwerk ins Visier genommen zu haben.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 06.10.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.