Die USA haben seit dem Amtsantritt von Präsident Donald Trump mehr als 25.000 Migranten in Drittländer abgeschoben, zu denen die Betroffenen keine Verbindung haben. Für entsprechende Abkommen und Programme stellte die Regierung 410 Millionen Dollar bereit. Dies zeigen Recherchen des internationalen Journalistennetzwerks Forbidden Stories.
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Federführend ist demnach das im Mai 2025 gegründete Büro für Remigration im US-Aussenministerium. Bis Ende August wurden laut Bericht mindestens 25.447 Menschen in Drittstaaten abgeschoben. Rund 20.000 kamen nach Mexiko, die übrigen in 27 Länder in Lateinamerika, Afrika und im Pazifikraum. Mit 7 weiteren Staaten bestehen demnach bereits Abkommen.
Washington fragte laut Forbidden Stories 49 der 54 afrikanischen Staaten an. Teilweise erhalten Länder Geld für die Aufnahme. Der Inselstaat Palau vereinbarte etwa die Aufnahme von 75 Menschen gegen 7,5 Millionen Dollar. Eswatini soll für insgesamt 160 Migranten 5 Millionen Dollar erhalten.
Von den bereitgestellten 410 Millionen Dollar sind laut Dokumenten 81 Millionen für Vereinbarungen mit Regierungen vorgesehen. Mehr als 178 Millionen Dollar sollen an die Internationale Organisation für Migration und über 123 Millionen an das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR fliessen.