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Trump-Sondergesandter trifft Hamas-Spitze: Jared Kushner verhandelt in Ägypten über Entwaffnung und Machtübergabe im Gazastreifen

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Trump-Sondergesandter trifft Hamas-Spitze: Jared Kushner verhandelt in Ägypten über Entwaffnung und Machtübergabe im Gazastreifen
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Der US-Sondergesandte Jared Kushner hat sich in Ägypten mit führenden Vertretern der Hamas getroffen, um über die Umsetzung des amerikanischen Friedensplans für den Gazastreifen zu beraten. An dem ungewöhnlichen direkten Gespräch nahm auch Hamas-Anführer Khalil al-Hayya teil. Das Treffen bestätigten mehrere mit den Gesprächen vertraute Personen gegenüber CBS News und der Nachrichtenagentur AP.

Egyptian Presidency Handout
Trump-Sondergesandter trifft Hamas-Spitze: Jared Kushner verhandelt in Ägypten über Entwaffnung und Machtübergabe im Gazastreifen
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Kushner machte dabei nach Angaben von CBS News deutlich, dass die Hamas künftig weder den Gazastreifen regieren noch über Waffen oder militärische Infrastruktur verfügen dürfe. Die Regierungsgewalt soll schrittweise an das Nationale Komitee zur Verwaltung Gazas übergehen. Zugleich sieht der Plan einen Rückzug israelischer Truppen sowie die Stationierung einer internationalen Stabilisierungstruppe und den Aufbau einer neuen palästinensischen Polizei vor.

Die Hamas bekannte sich bei dem Treffen laut CBS News zu dem Friedensplan. Ende Juli hatte sie bereits zugesagt, in der nächsten Phase ihre Waffen an eine neue palästinensische Übergangsverwaltung zu übergeben. US-Präsident Donald Trump sprach damals von einem «grossen Meilenstein».

Widerstand kommt dagegen aus Israel. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu lehnte den Plan vergangene Woche ab und erklärte, israelische Truppen würden sich nicht zurückziehen, solange die Hamas nicht tatsächlich entwaffnet sei. Kushner will am Montag nach Israel reisen und dort mit Netanjahu zusammentreffen. Zuvor beriet er am Sonntag mit Ägyptens Präsidenten Abdel Fattah al-Sisi sowie Vermittlern aus Ägypten, Katar und der Türkei.

Acht mehrheitlich muslimische Staaten erhöhten unterdessen den Druck auf Israel. Saudi-Arabien, Ägypten, Jordanien, Pakistan, Indonesien, Katar, die Türkei und die Vereinigten Arabischen Emirate warfen der israelischen Regierung in einer gemeinsamen Erklärung vor, die Friedensbemühungen zu behindern. Sie forderten die USA und Trumps «Friedensrat» zu konkreten Schritten auf, damit keine Seite die Umsetzung des Plans blockieren könne.

Seit Oktober 2025 gilt im Gazastreifen eine Waffenruhe. Beide Seiten werfen sich jedoch weiterhin Verstösse vor. Der nächste entscheidende Punkt ist nun die Reihenfolge von Entwaffnung und israelischem Rückzug: Trumps 15-Punkte-Plan sieht vor, dass sich Israel parallel zur fortschreitenden Entwaffnung aus Teilen Gazas zurückzieht.

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