Transparenz ist ein Zauberwort der Politik. Wer möchte nicht, dass Regierungen die Vorhänge wegziehen vor der Geheimniskrämerei der Mächtigen. Lasst Licht herein, damit es die dunkelsten Ecken erhellt!
Vorbildhaft ist Donald Trump. Er hat angeordnet, geheime Dokumente, Fotos und Clips freizugeben – über Ufos, Aliens und verwandte Phänomene.
Nun ist das Interesse an Roswell, Area 51 und mysteriösen Sichtungen zwar gross, aber doch eher konzentriert auf eine überschaubare Gemeinschaft von Verschwörungstheoretikern.
Aaron Schwartz/EPA/Keystone
Viel grösser wäre das Interesse an anderen Vorkommnissen – wobei einem die Epstein-Akten einfielen. Doch hier stossen Weisses Haus und Justizministerium nicht gerade Scheunentore auf, sondern öffnen spaltweit kleine Luken.
Aber mit irgendwas muss die Transparenz schliesslich anfangen, und dazu taugt alles, was von politischen Unannehmlichkeiten ablenkt.
Wer weiss, vielleicht stellt sich ja heraus, dass ET Gast auf Epsteins Insel war. Wie schrieb doch Trump über die Ufo-Akten? «Have fun!»