US-Präsident Donald Trump hat der Ukraine grünes Licht für Angriffe mit amerikanischen Waffen tief auf russisches Staatsgebiet gegeben. Gleichzeitig erwägt seine Regierung die Lieferung von Tomahawk-Marschflugkörpern an Kiew – ein Schritt, den die Vorgängerregierung unter Joe Biden stets ausgeschlossen hatte. Dies erklärte Trumps Ukraine-Beauftragter Keith Kellogg in der Fox-News-Sendung «The Sunday Briefing».
AARON SCHWARTZ / POOL / KEYSTONE
Vizepräsident J. D. Vance ergänzte, dass die Entscheidung über die Tomahawk-Lieferung «letztlich beim Präsidenten» liege. Die Marschflugkörper mit einer Reichweite von rund 2400 Kilometern würden von europäischen Partnern finanziert, sollten sie zum Einsatz kommen. Damit könnte die Ukraine theoretisch auch Ziele im russischen Kernland wie Moskau treffen.
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Der Kreml reagierte prompt: Sprecher Dmitri Peskow zweifelte daran, dass die ukrainischen Streitkräfte die Systeme eigenständig bedienen könnten. «Wer kann diese Raketen starten, selbst wenn sie auf dem Gebiet des Kiewer Regimes landen?», fragte Peskow. Er stellte in Frage, ob die Zielerfassung ohne US-Hilfe möglich sei. Eine «tiefgehende Analyse» sei nötig.