Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Taktiererei gegen die AfD? Nun bringt auch die SPD eine Drei-Prozent-Hürde ins Spiel

Anhören ( 1 min )
KI-Stimme
Taktiererei gegen die AfD? Nun bringt auch die SPD eine Drei-Prozent-Hürde ins Spiel
Taktiererei gegen die AfD? Nun bringt auch die SPD eine Drei-Prozent-Hürde ins Spiel
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Sachsen-Anhalts SPD-Spitzenkandidat Armin Willingmann hält eine Debatte über die Absenkung der Sperrklausel von fünf auf drei Prozent für prüfenswert. Der Wissenschaftsminister sagte dem Tagesspiegel, auch eine Drei-Prozent-Hürde sei «immer noch ein wirksamer Schutz vor einer Zersplitterung des Parlaments». Für «vorschnelle Festlegungen» sehe er jedoch keinen Anlass.

Klaus-Dietmar Gabbert/DPA/Keystone
Armin Willingmann, SPD-Spitzenkandidat in Sachsen-Anhalt
Klaus-Dietmar Gabbert/DPA/Keystone

Willingmann äusserte sich vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September. Nach einer gegenwärtigen Insa-Umfrage liegt die AfD mit 41 Prozent deutlich vor der CDU mit 24 Prozent. Die SPD erreicht demnach fünf Prozent, während Grüne, FDP und BSW mit jeweils vier Prozent unter der derzeitigen Sperrklausel liegen.

«Die Fünf-Prozent-Hürde ist kein beliebiger Wert, sondern dient dazu, Handlungsfähigkeit und stabile Mehrheiten zu sichern», sagte Willingmann. Zugleich stelle sich die Frage, ob sie «den politischen Realitäten eines Vielparteiensystems noch in jeder Hinsicht gerecht werde». Wenn regelmässig erhebliche Stimmenanteile knapp unterhalb der Sperrklausel unberücksichtigt blieben, sei es legitim, «darüber zu diskutieren und die Fünf-Prozent-Hürde grundsätzlich infrage zu stellen».

Der SPD-Politiker verwies darauf, dass eine Drei-Prozent-Hürde in anderen Ländern bereits gelte. Ein entsprechender Vorschlag sei «keineswegs abwegig» und müsse verfassungsrechtlich sowie politisch sorgfältig geprüft werden. Zuvor hatte sich bereits der frühere Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Hans-Jürgen Papier, für eine Absenkung der Sperrklausel bei Bundestagswahlen von fünf auf drei Prozent ausgesprochen.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 04.08.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.