Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Steuern auf Mitarbeiterrabatte: Bundesfinanzminister Lars Klingbeil will Freibetrag von 1080 Euro ersatzlos streichen

Anhören ( 1 min )
KI-Stimme
Steuern auf Mitarbeiterrabatte: Bundesfinanzminister Lars Klingbeil will Freibetrag von 1080 Euro ersatzlos streichen
Steuern auf Mitarbeiterrabatte: Bundesfinanzminister Lars Klingbeil will Freibetrag von 1080 Euro ersatzlos streichen
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) will den steuerlichen Freibetrag für Mitarbeiterrabatte abschaffen. Der bislang geltende Rabattfreibetrag von 1080 Euro pro Jahr soll ersatzlos gestrichen werden. Dies berichtet die Welt.

Von der Vergünstigung profitierten 2024 rund 1,4 Millionen Bürger. Insgesamt sparten Arbeitnehmer dadurch laut Subventionsbericht der Bundesregierung jährlich etwa 240 Millionen Euro an Steuern. Besonders relevant ist die Regelung für Beschäftigte von Autobauern, Fluggesellschaften und Banken, die Produkte oder Dienstleistungen ihres Arbeitgebers vergünstigt erhalten.

David Inderlied/Keystone
Lars Klingbeil, Bundesfinanzminister
David Inderlied/Keystone

Bei einem Mitarbeiterrabatt von 7000 Euro für ein Auto könnten nach einer Beispielrechnung künftig bis zu rund 3100 Euro Einkommensteuer inklusive Solidaritätszuschlag anfallen. Bislang wären es unter den genannten Annahmen gut 1800 Euro.

In der Union regt sich Widerstand. CDU/CSU-Finanzpolitiker Fritz Güntzler sagte der Zeitung: «Im Gegenteil: Sie käme einer verdeckten Gehaltskürzung gleich». Statt einer Abschaffung fordert er eine Erhöhung des seit mehr als zwanzig Jahren unveränderten Freibetrags.

Auch die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände kritisiert die Pläne. Anfang September soll das Einkommensteuerreformgesetz 2027 im Kabinett beschlossen werden. Anschliessend müssen Bundestag und Bundesrat entscheiden.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 06.10.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.