Die SRG steht vor dem grössten Umbruch seit Jahren. Wie an einer Medienkonferenz bekanntgegeben wurde, will der Schweizer Medienkonzern bis 2029 rund 270 Millionen Franken einsparen – das entspricht 17 Prozent des aktuellen Budgets. Die ersten konkreten Schritte sind nun bekannt: Es sollen mehrere Hundert Stellen abgebaut und ganze Abteilungen zusammengelegt werden, wie Nau.ch berichtet.
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«Das ist unvermeidlich», sagte SRG-Generaldirektorin Susanne Wille. Ohne strukturelle Änderungen liessen sich die Sparziele nicht erreichen. Bereits jetzt sei von einer «höheren dreistelligen Anzahl» gefährdeter Jobs die Rede. Besonders betroffen sind die Sportredaktionen, die Produktion, Distribution sowie administrative Bereiche wie HR, Finanzen und IT.
Laut Verwaltungsratspräsident Jean-Michel Cina handelt es sich um eine Antwort auf das vom Bundesrat eingeleitete Sparprogramm. Gleichzeitig kündigte die SRG eine engere Zusammenarbeit der vier Sprachregionen mit SRF, RTR, RTS und RSI an.
Trotz der finanziellen Einschnitte betont die SRG ihre Absicht, weiterhin ein vielfältiges Angebot zu gewährleisten. Doch auch Wille räumte ein: Ohne Auswirkungen auf die Inhalte werde der Umbau kaum ablaufen. Zuerst müsse die Struktur angepasst werden, erst dann könne über konkrete Sendungen entschieden werden.